Haushaltsplan

Hier möchte der Landkreis Donau-Ries 2020 investieren

Der Plan für den Haushalt 2020 des Landkreises Donau-Ries steht. Investiert werden soll unter anderem in Bildung und Infrastruktur. Doch Landrat Rößle plant auch, Gemeinden künftig finanziell zu entlasten.

Der Haushalt des Landkreises Donau-Ries ist aktuell in der Beratungsphase. Das Zahlenmaterial wurde jetzt im Kreisausschuss vorgestellt. Die endgültigen Beratungen und die Beschlussfassung im Kreisausschuss und Kreistag stehen in den nächsten Wochen an. Nach derzeitigem Stand wird der Kreishaushalt des Landkreises Donau-Ries mit einem Gesamtvolumen von rund 155 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Ein Ausgabenschwerpunkt soll dabei auch heuer wieder im Bereich der Investitionen liegen.

Haushaltsmittel für Bildung veranschlagt

Mit einer Gesamtsumme von brutto 26 Millionen Euro plant der Landkreis in diesem Jahr zu investieren. Mehr als die Hälfte davon soll in den Schulbau fließen. Dazu gehört etwa die Sanierung der Realschule Wemding, die Baumaßnahme am Schulzentrum Rain sowie der letzte Abschnitt der Generalsanierung am Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen. Aber auch für künftig anstehende Projekte wie dem ersten Bauabschnitt zur Generalsanierung des Gymnasiums Donauwörth werden Mittel berücksichtigt. Zudem laufen die Planungen für den Ersatzneubau am Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen und der künftigen Ausrichtung an der Berufsschule Donauwörth auf Hochtouren.

Bezirksumlagen überschreiten 40 Millionen Euro Grenze

Im Bereich der Kreisstraßen sollen unter anderem die Ausbaumaßnahmen finanziert werden. Dazu gehören etwa die Strecken östlich Hohenaltheim, und östlich Wörnitzostheim sowie der Neubau der Brücke über die Kleine Paar bei Riedheim. Weitere hohe Ausgaben muss der Landkreis für die Bezirksumlage veranschlagen. Mit 40,2 Millionen Euro überschreiten die Zahlungen an den Bezirk Schwaben erstmals die 40 Millionen Euro-Grenze und sind damit doppelt so hoch wie die Vergleichszahlen vor 10 Jahren. Daneben fallen beispielsweise für Personalkosten knapp 26 Millionen Euro und für Jugendhilfekosten 8,8 Millionen Euro an.  

Gemeinden sollen um 900.000 Euro entlastet werden

Landrat Rößle betonte dazu, die Kreisumlage solle auch 2020 weiter gesenkt werden. Auf der Einnahmenseite des Landkreises fielen am meisten die Schlüsselzuweisungen mit 17,6 Millionen Euro und natürlich die Kreisumlage ins Gewicht. Hier möchte Landrat Rößle aufgrund des 2017 beschlossenen Kreisumlagensenkungs-Konzepts auch im Jahr 2020 eine weitere Senkung um 0,5 Prozent herbeiführen. Die Gemeinden würden damit um rund 900.000 Euro entlastet werden. Zum jetzigen Stand der Haushaltsberatungen besteht jedoch noch eine offene Deckungslücke von rund 1,75 Millionen Euro, die es noch auszugleichen gelte. 

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