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„Geschichte zum Anfassen“ beim Donau-Rieser-Denkmaltag
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Landkreis Donau-Riess

„Geschichte zum Anfassen“ beim Donau-Rieser-Denkmaltag

Der Landkreis Donau-Ries öffnet seine Tore zum Tag des offenen Denkmals. Foto: Aisano - GNUFDL

Jedes Jahr findet am zweiten Sonntag im September der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Im Landkreis Donau-Ries folgt nun wenige Wochen nach dem offiziellen Tag ein regionales Programm. Hier kann man Geschichte vor Ort erleben.

Am Sonntag, 29. September 2013, finden im Landkreis Donau-Ries die Feierlichkeiten zum diesjährigen Denkmaltag statt. Durch den Aktionstag soll die Öffentlichkeit für das kulturellen Erbes begeistert werden. Der Landkreis will dadurch auch Interesse für die Denkmalpflege wecken. 

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Jüdisches Handwerkerhaus als besondere Perle

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Im Mittelpunkt des Donau-Rieser-Denkmaltags steht das ehemalige jüdische Handwerkerhaus in Harburg. Dort wird Landrat Stefan Rößle um 10:30 Uhr gemeinsam mit Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian die Veranstaltung eröffnen. Der Eigentümer des Hauses, Wilhelm Hertle, steht den ganzen Tag lang für Führungen durch das „Hertle-Haus“ bereit.

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„Hertle-Haus“ lädt zur Besichtigung ein

Die Instandsetzung des Denkmals ist nach fünf Jahren Bauzeit noch nicht ganz abgeschlossen. Dennoch werden die Besucher interessante Einblicke in das Handwerker-Haus erhalten können. Das „Hertle-Haus“ ist ein gestaffelter Gebäudekomplex. Er wurde 1693 errichtet und diente rund 120 Jahren lang als Schreinerei. Das Bauwerk ist eine Perle. Es zählt zu den letzten herausragenden Zeugnissen jüdischer Wohn- und Handelshäuser. Das „Hertle-Haus“ verleiht der wasserseitigen Silhouette der Stadt Harburg zudem eine ganz besondere Note.

Ritualbad im Untergrund

Vor wenigen Jahren tauchte im „Hertle-Haus“ ein besonderes Relikt auf. Im Untergrund des Hauses fand man ein jüdisches Reinigungsbad. Das ist bisher schwabenweit einzigartig. Das rituelle Tauchbad wird traditionell „Mikwe“ genannt und nimmt im Judentum eine hohe Bedeutung ein. Aus dem Gebäude des ehemaligen Handwerker-Hauses entsteht zurzeit ein Café mit Restaurant. Die oberen Stockwerke sollen als Ferienwohnungen genutzt werden.

Herbstmark und jüdischer Friedhof

Das Prachtdenkmal „Hertle-Haus“ wird nicht der einzige Besuchermagnet am Tag des offenen Denkmals sein. Auch der traditionelle Harburger Herbstmarkt lädt ab 11.30 Uhr zum Bummeln ein. Im Rahmen des Denkmal-Tages werden weitere Programmpunkte geboten: Interessierte Kultur- und Geschichtsfans treffen sich um 14 Uhr am Eingang des jüdischen Friedhofs in Harburg. Sie haben dort die Gelegenheit zu einer Führung mit Friedrich Thum. Ein weiterer Programmpunkt ist die Ausstellungseröffnung um 18 Uhr im „Strölinhaus“, Am Bogen 4. Die Ausstellung behandelt das jüdische Thema „Wie schön sind deine Zelte Jakob“.

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