Aus dem Donau-Ries in die Welt

Genderkinger Trachtengeschäft profitiert vom Oktoberfest

Symbolbild. Die Volksfestsaison ist in vollem Gange. Foto: fottoo / stock.adobe.com
Jedes Jahr zieht es mehrere Millionen Besucher nach München auf das Oktoberfest. Wir haben nachgefragt, welche Auswirkungen das auf das Traditionsgeschäft Lechtaler Dirndl und Tracht aus Genderkingen im Donau-Ries hat.

In wenigen Wochen wird in München der Fassanstich zum Oktoberfest 2018 gefeiert. Damit wird gleichzeitig auch der Endspurt zur Volksfestsaison eingeläutet, weiß Jens Mair, Geschäftsführer von Lechtaler Dirndl und Tracht. Die Hochphase für den Verkauf von Trachten liegt laut dem Experten zwischen Ostern und dem Oktoberfest.

Zusätzliches Personal zur Volksfestsaison

Denn dieses geht auch an der kleinen Gemeinde im Donau-Ries nicht spurlos vorüber. Mair merkt dann einen deutlichen Anstieg an Kunden- und Verkaufszahlen – darunter nicht nur Kunden aus der unmittelbaren Umgebung. Auch Münchner statten sich im Donau-Ries für das Volksfest aus. Deutlich mehr Trachten gehen zu dieser Zeit täglich über die Theken. Für die Volksfestsaison stellt das Traditionsgeschäft sogar mehr Personal an. Insgesamt zehn zusätzliche Kräfte unterstützen Mair dann kurzfristig. Mit einer Verkaufsfläche von rund 800 Quadratmetren ist Lechtaler Dirndl und Tracht eines der größten Fachgeschäfte der Branche im süddeutschen Raum. Zur Volksfestzeit wird auch die Produktauswahl vergrößert. In mehr Werbemittel investiert Mair dennoch nicht. Das Geschäft ist im süddeutschen Raum längst etabliert.

Trachtenbranche wird zunehmend härter

Leicht hat es Mair dennoch nicht. Er führt das Familienunternehmen bereits in der zweiten Generation. Gegründet wurde das Geschäft 1976. Seither hat sich auch die Branche gewandelt. „Es wird jedes Jahr härter und sicherlich nicht leichter“, beschreibt Mair die Veränderungen.

Augsburger Plärrer noch bis 9. September offen

Ausgeführt werden die Trachten aber nicht nur auf dem Oktoberfest, sondern auch auf Schwabens größtem Volksfest: Dem Augsburger Plärrer. Noch bis zum 9. September herrscht auf dem 140. Plärrer Volksfeststimmung. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden zu diesem Plärrer erhöht. Neben stichprobenartige Eingangskontrollen sorgen Polizei und Ordnungsdienst für Sicherheit. Zum ersten Mal stellt die Stadt an den drei Eingängen außerdem Sperren mit verschiebbaren Pollern auf. Die Barrieren hindern Fahrzeuge daran, widerrechtlich ins Gelände einzudringen. Durch die mobilen Poller können Lieferverkehr sowie Rettungswagen und Feuerwehr bei Bedarf durchfahren. 

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