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Effiziente Verwaltung, weniger Bürokratie: Wie kann das gelingen?
Workshop

Effiziente Verwaltung, weniger Bürokratie: Wie kann das gelingen?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landratsamtes sowie von Seiten derUnternehmerschaft und IHK am Workshop der Industrie- un
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landratsamtes sowie vonseiten der Unternehmen und der IHK Schwaben. Foto: Simon Kapfer

Ein gemeinsamer Workshop von IHK, Landratsamt und Unternehmen im Donau-Ries soll Verwaltungsprozesse verbessern. Im Fokus stehen digitale Abläufe, mehr Effizienz und ein enger Austausch.

Im Landratsamt Donau-Ries hat ein gemeinsamer Workshop mit der Industrie- und Handelskammer Schwaben und regionalen Unternehmen stattgefunden. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft zu verbessern. Im Mittelpunkt standen effizientere Verfahren und digitale Prozesse. 

Austausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung 

Die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Verwaltung stünden vor Veränderungen. Gleichzeitig nehme die Komplexität zu. Eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung wird dabei als wichtiger Standortfaktor beschrieben. Sie soll Planungssicherheit schaffen und Projekte möglichst beschleunigen. 

Der Workshop trug den Titel „Vom Verfahren zur Wirkung: Wirtschaftsfreundliche Verwaltung als Impulsgeber für Wachstum und Investitionen“. Führungskräfte des Landratsamtes und Landrat Stefan Rößle nahmen daran auch teil. Auch Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region waren vertreten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Heiko Thurner vom Management Centrum Schloss Lautrach im Landkreis Unterallgäu. 

Praxisnahe Verbesserungen im Fokus 

Im Austausch wurden bestehende Abläufe gemeinsam besprochen. Ziel war es, konkrete Verbesserungen zu entwickeln. In der Vergangenheit fanden bei größeren Vorhaben bereits frühe Vorgespräche zwischen allen Beteiligten statt. Dabei ging es um Zeitpläne, Dokumente und Stellungnahmen. 

Landrat Rößle sprach sich dafür aus, dieses Vorgehen beizubehalten. Zudem wurde angeregt, Rechnungen zu Tiefbauprojekten künftig digital einzureichen.

Lesen Sie hier:IHK Schwaben und Landespolitiker bündeln Kräfte gegen Bürokratie

Digitale Verfahren und Rückmeldungen aus der Wirtschaft 

Im Workshop wurden bereits eingeführte digitale Prozesse positiv bewertet. Dazu zählen neue Abläufe in der Kfz-Zulassung, die bereits im Oktober 2025 vorgestellt wurden. Auch der digitale Bauantrag wurde von den Unternehmen positiv hervorgehoben. Die Beteiligten berichteten von einer spürbaren Zeitersparnis. 

Vertreten waren unter anderem Thomas Schröter von Auto König, Johannes Münsinger von Münsinger oHG, Brigitte Stanzl von Thannhauser Straßen- und Tiefbau und Sabrina Graf-Taglieber von FruchtLogistik. 

Bewertung der Zusammenarbeit 

Rößle bedankte sich für die Organisation und den Austausch. Weiter hob er die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. „Wir konnten wichtige Impulse für unsere Verwaltung aus dieser Veranstaltung mitnehmen. Den bisher gelebten konstruktiven Austausch mit der Unternehmerschaft werde man gerne weiterführen und ausbauen“, so Rößle.

Dem schloss sich die IHK an und will vergleichbare Workshops in ganz Schwaben veranstalten.

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