Ladengründung

Donauwörth: Stadtladen-Projekt steht in den Startlöchern

Mittelstädte, Kleinstädte und vereinzelt auch Metropolen werden die nächsten Jahre damit zu kämpfen haben: die Verödung der Innenstädte. Donauwörth versucht dieser nun mit dem Projekt „Stadtladen“ entgegenzuwirken.

Die Pläne zur Realisierung des Stadtladens werden stetig präziser. Sein Konzept orientiert sich an den Bedürnissen der Verbraucher, vor allem regionale Produkte werden dort angeboten werden. Trotzdem soll der Stadtladen nicht mit den anderen Geschäften der Kernstadt, wie Bäckerei oder Metzgerei, konkurrieren.  

Der Arbeitskreis Stadtladen

Bereits am 9. Juli konnten sich Interessierte auf einer Infoveranstaltung für den Arbeitskreis anmelden. Die erste Sitzung des Arbeitskreises fand am 26. Juli statt. Insgesamt 27 Teilnehmer diverser Berufssparten und Altersgruppen konferierten dort. Neben Regularien und organisatorischen Belangen wurden hier auch verschiedene Arbeitskreise festgelegt und benannt. Als Sprecher des Projektes wurde Hubert Gerstmeier, Biobauer aus Auchsesheim, gewählt.

Fragebögen in Donauwörth

Von 25. August bis 15. September verteilt der Arbeitskreis Fragebögen. Diese richten sich vor allem an Donauwörther Bürger und Arbeitnehmer, die in der Innenstadt arbeiten. In den Bögen kann das persönliche Einkaufsverhalten festgehalten werden. Auch die Wünsche, die an einen solchen Stadtladen gerichtet werden, finden dort ihre Berücksichtigung. Die Ergebnisse werden anschließend in die Planungen des Stadtladens einfließen. Einen regen Rücklauf des Fragebogens würde die Arbeitsgruppe deswegen begrüßen. Um dies zu gewährleisten, werden in jedem Ortsteil gesonderte Briefkästen aufgestellt. Zudem kann der Bogen auch online ausgefüllt werden. 

Infostand am Ökomarkt

Beim Ökomarkt am 2. September in der Heilig-Kreuz-Straße soll ein Infostand über die Ziele des Projekts informieren. Interessierte können den Fragebogen auch dort ausfüllen Die am Stand befindliche Ideentafel präsentiert die bis dato favorisierten Ideen zum Stadtladen. Besucher können diese bewerten und weitere Vorschläge einbringen. So viele Mitglieder der Zielgruppe wie möglich sollen für das Projekt gewonnen werden. Nur so kann garantiert werden, dass sich der Stadtladen an den Wünschen des Donauwörther Kollektivs orientiert.

Das weitere Vorgehen

Potentielle Ladenlokale und ihre Pläne wurden bereits besichtigt. Der Kontakt zu den Eigentümern ist ebenfalls hergestellt. Im Oktober wird die Gründungsveranstaltung für die genossenschaftlich organisierte Betreiber-Gesellschaft stattfinden. Erst dann können konkrete Beschlüsse gefasst und Verträge unterzeichnet werden. Die Versorgungslage der Donauwörther Kernstadt soll wohlüberlegt verbessert werden. Die fortwährende Ausrichtung des Projekts an den Bedürfnissen der späteren Nutzer wird eine größtmögliche Resonanz garantieren.

Doch nicht nur der Arbeitskreis will den Rückgang von Einzelhandel-Filialen verhindern. 

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Der Arbeitskreis Stadtladen

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Fragebögen in Donauwörth

Von 25. August bis 15. September verteilt der Arbeitskreis Fragebögen. Diese richten sich vor allem an Donauwörther Bürger und Arbeitnehmer, die in der Innenstadt arbeiten. In den Bögen kann das persönliche Einkaufsverhalten festgehalten werden. Auch die Wünsche, die an einen solchen Stadtladen gerichtet werden, finden dort ihre Berücksichtigung. Die Ergebnisse werden anschließend in die Planungen des Stadtladens einfließen. Einen regen Rücklauf des Fragebogens würde die Arbeitsgruppe deswegen begrüßen. Um dies zu gewährleisten, werden in jedem Ortsteil gesonderte Briefkästen aufgestellt. Zudem kann der Bogen auch online ausgefüllt werden. 

Infostand am Ökomarkt

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Doch nicht nur der Arbeitskreis will den Rückgang von Einzelhandel-Filialen verhindern. 

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