Regionaler Handel

Donaurieser Dorfläden planen Zukunftsprojekte

Wie das bayernweite Aussterben inhabergeführter Lebensmittelmärkte verhindert werden soll, diskutierte kürzlich das Dorfladennetzwerk Donau-Ries.

Zum Jahresende 2019 haben sich die Vertreter der Dorfläden im Landkreis Donau-Ries zu einer Projekt- und Zukunftsplanung getroffen. Auch Vertreter der Kommunen, welche die Gründung eines Dorfladens planen, waren mit vor Ort. Die Devise ist: bewährte Projekte weiterführen und neue Ideen in den nächsten beiden Jahren umsetzen. 

Zukunftsplanung für 2020

Erfolgreiche Maßnahmen wie die Regionale Einkaufswoche im Juli soll auch in Zukunft beibehalten werden. Auch auf regionalen Märkten und Messen wollen sich die Dorfläden weiterhin präsentieren. Hierdurch soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung weiter gesteigert werden. Dafür wurden Flyer, Broschüren und Plakate erarbeitet. Zusätzlich soll es auch neue Produkte im Marketing geben, die sich auf die regionalen Produkte des Landkreises fokussieren. Im nächsten Jahr soll ein sogenannter Kindereinkaufstag realisiert werden. Im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit im Dorfladennetzwerk stehen jedoch Schulungen zur Verbesserung. Die Unterstützung des Konversionsmanagements in Form des Dorfladennetzwerkes funktioniere bereits seit drei Jahren kooperativ und konstruktiv, berichtet Konversionsmanagerin Barbara Wunder.

Unterstützung der Dorfläden

Bayernweit sterben langsam die inhabergeführten Lebensmittelmärkte aus. Gerade deswegen sei es wichtiger denn je, Dorfläden in die Struktur der Dörfer zu integrieren. Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung und fehlenden Nahversorgungsstrukturen ergreifen Dorfgemeinschaften daher selbst die Initiative und gründen Genossenschaften. Dass dieses System gut funktioniere, zeigten die zehn etablierten Dorfläden im Landkreis Donau-Ries. Landrat Stefan Rößle betont in diesem Zusammenhang: „Wir sind einzigartig in ganz Deutschland! Das Dorfladennetzwerk Donau-Ries ist das einzige Netzwerk deutschlandweit, dass Dorfläden lokal auf Landkreisebene vernetzt und unterstützt.“

Fachlicher Input soll verstärkt werden

Ein Vorteil des Netzwerkes sei vor allem der Erfahrungsaustausch, das kooperative und arbeitsteilige Handeln, sowie der Austausch von Informationen und Ideen. Fachlichen Input zu verschiedenen Themen geben das Konversionsmanagement oder Experten aus der Region. Jedoch helfen sich die Teilnehmer auch gegenseitig. Mit den angesetzten Schulungen soll im kommenden Jahr der fachliche Input verstärkt werden.

Schwerpunkt im Konversionsmanagement

Das sogenannte Konversionsmanagement des Landkreises Donau-Ries koordiniert das Netzwerk, leitet die gemeinsamen Projekte und unterstützt die Dorfläden vor allem in den Bereichen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Durch Austausch, Wissenstransfer und Diskussion über aktuelle und zukünftige Bedarfe im Netzwerk bleiben die Prozesse für alle Teilnehmer transparent. Projekte werden gemeinschaftlich erarbeitet und so von allen getragen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Regionaler Handel

Donaurieser Dorfläden planen Zukunftsprojekte

Wie das bayernweite Aussterben inhabergeführter Lebensmittelmärkte verhindert werden soll, diskutierte kürzlich das Dorfladennetzwerk Donau-Ries.

Zum Jahresende 2019 haben sich die Vertreter der Dorfläden im Landkreis Donau-Ries zu einer Projekt- und Zukunftsplanung getroffen. Auch Vertreter der Kommunen, welche die Gründung eines Dorfladens planen, waren mit vor Ort. Die Devise ist: bewährte Projekte weiterführen und neue Ideen in den nächsten beiden Jahren umsetzen. 

Zukunftsplanung für 2020

Erfolgreiche Maßnahmen wie die Regionale Einkaufswoche im Juli soll auch in Zukunft beibehalten werden. Auch auf regionalen Märkten und Messen wollen sich die Dorfläden weiterhin präsentieren. Hierdurch soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung weiter gesteigert werden. Dafür wurden Flyer, Broschüren und Plakate erarbeitet. Zusätzlich soll es auch neue Produkte im Marketing geben, die sich auf die regionalen Produkte des Landkreises fokussieren. Im nächsten Jahr soll ein sogenannter Kindereinkaufstag realisiert werden. Im Mittelpunkt der zukünftigen Arbeit im Dorfladennetzwerk stehen jedoch Schulungen zur Verbesserung. Die Unterstützung des Konversionsmanagements in Form des Dorfladennetzwerkes funktioniere bereits seit drei Jahren kooperativ und konstruktiv, berichtet Konversionsmanagerin Barbara Wunder.

Unterstützung der Dorfläden

Bayernweit sterben langsam die inhabergeführten Lebensmittelmärkte aus. Gerade deswegen sei es wichtiger denn je, Dorfläden in die Struktur der Dörfer zu integrieren. Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung und fehlenden Nahversorgungsstrukturen ergreifen Dorfgemeinschaften daher selbst die Initiative und gründen Genossenschaften. Dass dieses System gut funktioniere, zeigten die zehn etablierten Dorfläden im Landkreis Donau-Ries. Landrat Stefan Rößle betont in diesem Zusammenhang: „Wir sind einzigartig in ganz Deutschland! Das Dorfladennetzwerk Donau-Ries ist das einzige Netzwerk deutschlandweit, dass Dorfläden lokal auf Landkreisebene vernetzt und unterstützt.“

Fachlicher Input soll verstärkt werden

Ein Vorteil des Netzwerkes sei vor allem der Erfahrungsaustausch, das kooperative und arbeitsteilige Handeln, sowie der Austausch von Informationen und Ideen. Fachlichen Input zu verschiedenen Themen geben das Konversionsmanagement oder Experten aus der Region. Jedoch helfen sich die Teilnehmer auch gegenseitig. Mit den angesetzten Schulungen soll im kommenden Jahr der fachliche Input verstärkt werden.

Schwerpunkt im Konversionsmanagement

Das sogenannte Konversionsmanagement des Landkreises Donau-Ries koordiniert das Netzwerk, leitet die gemeinsamen Projekte und unterstützt die Dorfläden vor allem in den Bereichen Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Durch Austausch, Wissenstransfer und Diskussion über aktuelle und zukünftige Bedarfe im Netzwerk bleiben die Prozesse für alle Teilnehmer transparent. Projekte werden gemeinschaftlich erarbeitet und so von allen getragen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben