Wirtschaftsförderverband

DONAURIES initiiert Kooperation zur Fachkräftegewinnung

Treffen der Projekt-Teilnehmer. Foto: Landratsamt Donau-Ries
In zahlreichen Branchen wird es zunehmend schwieriger, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. So auch in der Gastronomie. Der Verband DONAURIES geht hier nun einen neuen Weg.

Der Wirtschaftsförderverband DONAURIES e.V. hat sich mit acht regionalen gastronomischen Betrieben zusammengetan. Das Ziel: den Fachkräftemangel bekämpfen. Von diesem ist die Branche – wie viele andere – stark betroffen.

Fachkräfte aus Osteuropa

Im Landkreis Donau-Ries gibt es zahlreiche offene Stellen, für die die Betriebe nicht ausreichend Interessenten finden. Genau andersherum ist es in andern europäischen Wirtschaftsräumen. Dort gibt es noch zahlreiche strukturschwache Räume, insbesondere in Osteuropa. Hier erlernen junge Menschen zwar einen Beruf, finden anschließende aber nicht unbedingt eine Stelle, ihn auch in der Praxis auszuüben. Das führte bereits in der Vergangenheit dazu, dass viele Menschen ihre Heimat verlassen haben, um andernorts ihrem erlernten Beruf nachzugehen.

Förderung durch die Europäische Union

Die Gastronome und der Verband DONAURIES wollen diese jeweiligen Situationen zusammenbringen. Das Verbindungsglied ist in diesem Fall die Firma EUCONTACT aus Manchester, die sich darauf spezialisiert hat, Lösungen für solche Situationen anzubieten. Gefördert durch die Europäische Union werden im Frühjahr 2021 nun rund 16 junge Nachwuchsköche aus Rumänien, die kurz vor dem beruflichen Abschluss stehen, in die Region kommen und hier ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren. Danach gehen Sie zurück in ihre Heimat, um die Ausbildung abzuschließen. Ziel des Praktikums ist es, sich gegenseitig kennenzulernen und idealerweise die jungen Leute mit einem Vertragsangebot auszustatten, damit sie nach ihrer Abschlussprüfung hier zu arbeiten beginnen können.

Landrat Stefan Rößle, Vorsitzender des Wirtschaftsförderverbandes, ist überzeugt, hier einen erfolgversprechenden Ansatz gefunden zu haben, der es ermöglicht, mittel- bis langfristig junge Nachwuchsköche in die Region zu bringen. Er traf sich daher kürzlich mit den Projektteilnehmen Michael Zehner (EUCONTACT), Michael Dambacher (La Fontana Nördlingen), Franz Nosalski (Alte Brauerei Mertingen), Rita Taran (EUCONTACT), Karl Huber (Goldene Sonne Maihingen), Eugen Schuler (Parkhotel Donauwörth), Alexander Trollmann (Wallfahrt Wemding), Veit Meggle (Wirtschaftsförderverband). Auf dem Bild fehlen: Philipp Flamm (Kloster Holzen), Florian König (2ndHome Nördlingen), und Andreas Senz (Zum Kreuz Dirgenheim).

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Der Wirtschaftsförderverband DONAURIES e.V. hat sich mit acht regionalen gastronomischen Betrieben zusammengetan. Das Ziel: den Fachkräftemangel bekämpfen. Von diesem ist die Branche – wie viele andere – stark betroffen.

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Landrat Stefan Rößle, Vorsitzender des Wirtschaftsförderverbandes, ist überzeugt, hier einen erfolgversprechenden Ansatz gefunden zu haben, der es ermöglicht, mittel- bis langfristig junge Nachwuchsköche in die Region zu bringen. Er traf sich daher kürzlich mit den Projektteilnehmen Michael Zehner (EUCONTACT), Michael Dambacher (La Fontana Nördlingen), Franz Nosalski (Alte Brauerei Mertingen), Rita Taran (EUCONTACT), Karl Huber (Goldene Sonne Maihingen), Eugen Schuler (Parkhotel Donauwörth), Alexander Trollmann (Wallfahrt Wemding), Veit Meggle (Wirtschaftsförderverband). Auf dem Bild fehlen: Philipp Flamm (Kloster Holzen), Florian König (2ndHome Nördlingen), und Andreas Senz (Zum Kreuz Dirgenheim).

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