Bildungsregion in Bayern

Der Landkreis Donau-Ries richtet Bildungsforum ein

Das Bildungsforum Donau-Ries nimmt die Arbeit auf. Foto: Karin Brechenmacher, Landratsamt Donau-Ries
Das Donau-Ries will seine regionale Bildungslandschaft weiterentwickeln. Der erste Schritt ist nun der Start eines neuen Bildungsforums.

Zur ersten Sitzung hat Landrat Stefan Rößle eingeladen. Das neu gegründete Bildungsforum ist nun das zentrale Gremium für Bildung im Landkreis, in dem Experten aus allen Bildungsbereichen zusammenkommen. Ziel ist es, über Bildungsmaßnahmen in der Region zu diskutieren und diese gemeinsam zu gestalten.

Landkreis will Bildungs-Probleme rechtzeitig erkennen

„Wir wollen eine Struktur schaffen, in der wir Probleme schnell erkennen und diesen rechtzeitig entgegentreten können“, erklärt Regionalmanager und Gesamtkoordinator für das Thema Bildung Klemens Heininger, der in der Stabsstelle Kreisentwicklung angesiedelt ist. Er führte in den thematischen Teil und die aktuellen Handlungsfelder ein. Diese lauten Lernender Landkreis, Bildungskoordination, Integration, Geopark Ries sowie Inklusion und wurden hauptsächlich aus dem Leitbild abgeleitet.

Neuzugewanderte sollen gefördert werden

Bei der Bildungskoordination liege das Hauptaugenmerk auf der Sprachbildung und Sprachförderung für Neuzugewanderte. Da gehören spezielle Bildungsangebote für Frauen, Sprachkurse im ländlichen Raum und Konzepte alternativen Deutschlernens dazu. Einig waren sich alle, dass Deutschkurse für EU-Arbeitsmigranten entwickelt werden sollen. Im Bereich der außerschulischen Bildung wollen Bildungskoordinatorin und Migrationsbeauftragte Ulrike Zitzlsperger zusammen mit Ehrenamtlichen Themen wie einen Mieterführerschein und ein ehrenamtliches Netzwerk für Nachhilfe für Migranten umsetzen. Die Migrationsbeauftragte ergänzte weitere Projekte wie Weiterbildung für Ehrenamtliche, Hilfe zur Selbsthilfe bei der Wohnungssuche und Laiendolmetscher für Zugewanderte.

Geopark Ries als Lernort

Darüber hinaus soll der Geopark Ries als Lernort ertabliert werden. „Wichtigstes Projekt für den Geopark Ries ist derzeit, ein Bildungskonzept zu erarbeiten, das unter dem Fokus Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Geowissenschaften steht“ erklärte Heike Burkhardt, die stellvertretende Geschäftsführerin des Nationalen Geoparks Ries. Mit der Einrichtung eines Inklusionsbeirats im Landkreis möchte man sich verstärkt dem Thema Inklusion widmen. Außerdem wurde an dem Abend bekannt, dass das Projekt Sprachlotse auch nach Ende der Förderphase eigenfinanziert durch den Landkreis weitergeführt und sogar auf Kindertagesstätten ausgeweitet werde. Der Sprachlotse unterstützt seit 2015 Schülerinnen und Schüler aus der EU beim Spracherwerb.

Landkreis will seine Bildungslandschaft optimieren

Ergänzend zu den bisher definierten Handlungsfeldern wurden auch weitere geplante Bildungsmaßnahmen diskutiert, die nun in einem neuen Handlungsfeld Fachkräftesicherung zusammengefasst werden. Seit 2010 arbeitet der Landkreis Donau-Ries im Rahmen der Initiative Lernender Landkreis an der Optimierung seiner Bildungslandschaft. Als besonders engagierte Region erhielt der Landkreis 2013 dafür auch die Auszeichnung Bildungsregion in Bayern.

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Zur ersten Sitzung hat Landrat Stefan Rößle eingeladen. Das neu gegründete Bildungsforum ist nun das zentrale Gremium für Bildung im Landkreis, in dem Experten aus allen Bildungsbereichen zusammenkommen. Ziel ist es, über Bildungsmaßnahmen in der Region zu diskutieren und diese gemeinsam zu gestalten.

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„Wir wollen eine Struktur schaffen, in der wir Probleme schnell erkennen und diesen rechtzeitig entgegentreten können“, erklärt Regionalmanager und Gesamtkoordinator für das Thema Bildung Klemens Heininger, der in der Stabsstelle Kreisentwicklung angesiedelt ist. Er führte in den thematischen Teil und die aktuellen Handlungsfelder ein. Diese lauten Lernender Landkreis, Bildungskoordination, Integration, Geopark Ries sowie Inklusion und wurden hauptsächlich aus dem Leitbild abgeleitet.

Neuzugewanderte sollen gefördert werden

Bei der Bildungskoordination liege das Hauptaugenmerk auf der Sprachbildung und Sprachförderung für Neuzugewanderte. Da gehören spezielle Bildungsangebote für Frauen, Sprachkurse im ländlichen Raum und Konzepte alternativen Deutschlernens dazu. Einig waren sich alle, dass Deutschkurse für EU-Arbeitsmigranten entwickelt werden sollen. Im Bereich der außerschulischen Bildung wollen Bildungskoordinatorin und Migrationsbeauftragte Ulrike Zitzlsperger zusammen mit Ehrenamtlichen Themen wie einen Mieterführerschein und ein ehrenamtliches Netzwerk für Nachhilfe für Migranten umsetzen. Die Migrationsbeauftragte ergänzte weitere Projekte wie Weiterbildung für Ehrenamtliche, Hilfe zur Selbsthilfe bei der Wohnungssuche und Laiendolmetscher für Zugewanderte.

Geopark Ries als Lernort

Darüber hinaus soll der Geopark Ries als Lernort ertabliert werden. „Wichtigstes Projekt für den Geopark Ries ist derzeit, ein Bildungskonzept zu erarbeiten, das unter dem Fokus Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Geowissenschaften steht“ erklärte Heike Burkhardt, die stellvertretende Geschäftsführerin des Nationalen Geoparks Ries. Mit der Einrichtung eines Inklusionsbeirats im Landkreis möchte man sich verstärkt dem Thema Inklusion widmen. Außerdem wurde an dem Abend bekannt, dass das Projekt Sprachlotse auch nach Ende der Förderphase eigenfinanziert durch den Landkreis weitergeführt und sogar auf Kindertagesstätten ausgeweitet werde. Der Sprachlotse unterstützt seit 2015 Schülerinnen und Schüler aus der EU beim Spracherwerb.

Landkreis will seine Bildungslandschaft optimieren

Ergänzend zu den bisher definierten Handlungsfeldern wurden auch weitere geplante Bildungsmaßnahmen diskutiert, die nun in einem neuen Handlungsfeld Fachkräftesicherung zusammengefasst werden. Seit 2010 arbeitet der Landkreis Donau-Ries im Rahmen der Initiative Lernender Landkreis an der Optimierung seiner Bildungslandschaft. Als besonders engagierte Region erhielt der Landkreis 2013 dafür auch die Auszeichnung Bildungsregion in Bayern.

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