Auszeichnung

Das rät die IHK Schwaben ihren aktuellen Azubis für die Zukunft

Die IHK Schwaben ehrte die besten Absolventen des Jahres 2019. Damit soll ihr Bildungsweg jedoch noch nicht zwingend zu Ende sein. Diese Ratschläge wurden den Fachkräften von morgen mit auf den Weg gegeben.

Die IHK Schwaben hat die besten Auszubildenden aus dem Wirtschaftsraum Augsburg und Nordschwaben geehrt. 140 Absolventen des Prüfungsjahrs 2019 erhielten bei einer Feierstunde ihre Urkunden. Die jeweils Besten jedes Ausbildungsberufs waren nun zur Auszeichnungsfeier der IHK Schwaben mit rund 350 Gästen geladen. Darunter waren auch 30 Auszubildende aus dem Landkreis Donau-Ries.

Bei seiner Eröffnungsrede betonte der Präsident der IHK Schwaben Dr. Andreas Kopton die Bemühungen der Wirtschaft um die Fachkräftesicherung: „Die duale Ausbildung ist dafür ein wichtiger Baustein – sie verbindet die Theorie mit der unerlässlichen Praxis, beides auf Herz und Nieren geprüft. Und zwar bundesweit gleichwertig und einheitlich organisiert.“ Kopton verwies außerdem darauf, dass das deutsche Ausbildungssystem weltweit einzigartig sei: mit den Berufsschulen, die es in dieser Form nur in Deutschland gäbe, und den Unternehmen, die in Lehrwerkstätten, Ausbilder, Prüfer und die Bezahlung der Auszubildenden investieren.

Der Standort braucht gut ausgebildete Menschen

Dem stimmten auch Martin Döring und Kilian Krumm vom Berufsbildungsausschuss zu. „Die duale Ausbildung ist die Zukunft der beruflichen Bildung“, betonten sie. Der Standort brauche gut ausgebildete junge Menschen, um attraktiv zu bleiben. Gerade in Zeiten, in denen sich viel verändert. Auch für die IHKs ist deshalb die Transformation der Ausbildung und die Sicherung ihrer Qualität ein wichtiges Thema, so Oliver Heckemann, Leiter des Geschäftsbereichs Berufliche Bildung der IHK Schwaben.

IHK rät, Prüflinge sollen über den Tellerrand blicken

Den Prüflingen rieten die Referenten, konsequent ihren Weg weiterzugehen und über den Tellerrand zu blicken. Die duale Ausbildung biete zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum berufsbegleitenden Studium und ist eine vollwertige Alternative zur akademischen Ausbildung. Für die Motivation entscheidend seien Ziele, die man sich stecke und auf die man hinarbeite, sagte Ehrengast Michael Ullrich. Dieser ist seit Jahren erfolgreicher Sportkletterer und Boulderer. Er riet, sich nicht zu überfordern, sondern Ziele überschaubar zu halten, um zu Fortschritten zu gelangen. Außerdem erklärte er, dass es wichtig sei, das Gefühl zu erleben, es geschafft zu haben. Und er empfahl, wie am Berg, flexibel und kreativ den für sich und seine Ziele geeigneten Weg zu finden.

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Bei seiner Eröffnungsrede betonte der Präsident der IHK Schwaben Dr. Andreas Kopton die Bemühungen der Wirtschaft um die Fachkräftesicherung: „Die duale Ausbildung ist dafür ein wichtiger Baustein – sie verbindet die Theorie mit der unerlässlichen Praxis, beides auf Herz und Nieren geprüft. Und zwar bundesweit gleichwertig und einheitlich organisiert.“ Kopton verwies außerdem darauf, dass das deutsche Ausbildungssystem weltweit einzigartig sei: mit den Berufsschulen, die es in dieser Form nur in Deutschland gäbe, und den Unternehmen, die in Lehrwerkstätten, Ausbilder, Prüfer und die Bezahlung der Auszubildenden investieren.

Der Standort braucht gut ausgebildete Menschen

Dem stimmten auch Martin Döring und Kilian Krumm vom Berufsbildungsausschuss zu. „Die duale Ausbildung ist die Zukunft der beruflichen Bildung“, betonten sie. Der Standort brauche gut ausgebildete junge Menschen, um attraktiv zu bleiben. Gerade in Zeiten, in denen sich viel verändert. Auch für die IHKs ist deshalb die Transformation der Ausbildung und die Sicherung ihrer Qualität ein wichtiges Thema, so Oliver Heckemann, Leiter des Geschäftsbereichs Berufliche Bildung der IHK Schwaben.

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