IHK Schwaben

Wie teuer sind Immobilien in Augsburg?

Gewerbeimmobilien werden teurer und verfügbare Flächen knapp. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben schafft hierbei durch einen erstmals veröffentlichten Marktbericht Transparenz. Was dabei herausgekommen ist.

Wie teuer ist die Region? Mit welchen Kosten müssen Unternehmen rechnen? Welchen Mietertrag kann ein Immobilienbesitzer erwarten? Wieso steigen die Preise für Gewerbe- und Wohnimmobilien in Bayerisch-Schwaben weiter?  Die Antworten auf diese Fragen liefert nun ein Marktbericht für Gewerbeimmobilien der IHK Schwaben. Diese hat die IHK Schwaben gemeinsam mit den IHK’s für Ober- und Niederbayern, sowie dem Forschungsinstitut empirica erstellt.

Überblick über süddeutschen Raum

Durch diese Zusammenarbeit hat sich erstmals ein flächendeckender Überblick über den Markt im süddeutschen Raum ergeben. Dadurch lassen sich klare Aussagen zu Preisen und Marktentwicklungen für die Segmente Büro, Einzelhandel, Produktion und Lager/Logistik treffen. Außerdem enthält der Bericht detaillierte Marktanalysen für alle Landkreise und kreisfreie Städte.

Markttransparenz als neue Grundlage

„Diese Information sind als Entscheidungsgrundlage für viele Akteure, vom Immobilienbesitzer über den Sachverständigen bis hin zum Projektentwickler, enorm wichtig“, erklärt Christine Neumann, bei der IHK Schwaben zuständig für Wirtschaftsforschung. Und auch politische Rückschlüsse lasse die Analyse zu, betont Markus Anselment, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben. „Die Attraktivität des Immobilienstandortes ist kein Selbstläufer. Das zeigt dieser Bericht ganz deutlich. Die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Aufgrund der hohen wirtschaftlichen Dynamik gehört dazu auf jeden Fall die Verfügbarkeit von Erweiterungs- und Ansiedlungsflächen.“

Büroimmobilien in der Weiterentwicklung

Der Markt für Büroimmobilien hat sich in den letzten 15 Jahren dynamisch weiterentwickelt. Es wurden vielerorts neue Büroflächen geschaffen, gleichzeitig ist auch die Zahl der Bürobeschäftigten angestiegen. Die Leerstandsquote von Büroräumen ist gesunken: In Augsburg ist sie zwischen 2014 und 2018 von 7,1 auf 5,6 Prozent gefallen. Vor allem in München sind die Spitzenmieten für Büros angestiegen. Hier können Kosten von bis zu 38 Euro pro Quadratmeter fällig werden. Zum Vergleich: In Augsburg kostet der Quadratmeter weniger als 20 Euro. Deshalb seien laut Neumann die ersten „Unternehmen aus München bereits Richtung Augsburg gezogen“.

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