IHK-Regionalversammlung

Ganzjahresbad in Memmingen: Das fordert die IHK

Bei der jüngsten IHK-Regionalversammlung stand der Bau eines Ganzjahresbades im Fokus. Hierzu solle die Stadt auch einen privaten Investor und Betreiber einbinden.

„Ein Neubau eines kombinierten Ganzjahresbades ist ein wichtiger Baustein zur Steigerung der Attraktivität der Stadt Memmingen. Dabei ist auch die Zusammenführung der Bäder zu einem kombinierten Ganzjahresbad der richtige Weg, um das wirtschaftliche Betreiben eines Bades zu ermöglichen", erklärt Andrea Thoma-Böck, die Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Memmingen und Unterallgäu. Außerdem merkte sie an: „Allerdings warnt die IHK-Regionalversammlung die Stadt davor, Bau und Betrieb eines Ganzjahresbades in Eigenregie zu übernehmen. Vielmehr empfiehlt die IHK-Regionalversammlung dringend, einen privaten Investor und Betreiber für das Bad einzubinden.“

Der richtige Standort ist Grundvoraussetzung

Die Einbindung eines Investors und Betreibers solle bereits in die Konzeption und Standortentwicklung erfolgen. Nach Meinung der IHK-Regionalversammlung solle auch der Standort erneut untersucht werden. Der Fokus auf die jetzigen Standorte der Bäder sei nicht ausreichend. Deshalb sollen weitere Standorte mit in die Überlegung einbezogen werden. Der richtige Standort sei eine der Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Betreiben des zukünftigen Bades.

Der Betrieb soll extern geleitet werden

Die Beauftragung eines Investors gibt der Stadt Memmingen die Sicherheit, das Projekt zu einem fest vereinbarten Preis und fixen Termin zu bauen. Insbesondere der Betrieb eines Bades solle in die Hände eines Externen gelegt werden. Der Betrieb von Sauna, Wellnesseinrichtungen und Gastronomie, sowie die Erstellung eines Marketingkonzeptes gehören nicht zu den Kernkompetenzen einer Stadt.

„Über vertragliche Vereinbarungen kann die Stadt mit einem Betreiber die Rahmenbedingungen klar definieren. Sowohl die Sicherstellung des Betriebes der notwendigen Schwimmausbildung, des Schul- und Vereinssports ist dadurch möglich, wie auch Regelungen über die Eintrittspreisgestaltung“, erklärt Andrea Thoma-Böck

 Finanzielle Möglichkeiten für Memmingen

„Die Stadt Memmingen steckt in einem riesigen Investitionsstau. Deshalb müssen Investitionen der Stadt vor allem in denjenigen Bereichen erfolgen, in denen die Stadt eine hoheitliche Aufgabe zur Daseinsvorsorge inne hat. In den Schulen, allen voran in den beiden Berufsschulen, herrschen gravierende bauliche Mängel. Die Ausstattung zur Durchführung einer zukunftsfähigen Berufsausbildung ist mangelhaft",  fordert die IHK-Regionalvorsitzende Andrea Thoma-Böck Stadtverwaltung und Stadtpolitik zu einem Umdenken auf. „Genauso stehen große Investitionen im Rahmen der Neustrukturierung des Klinikums Memmingen an. Diese haben absoluten Vorrang vor solchen Maßnahmen, die in das freiwillige Aufgabenfeld einer Stadt fallen. Bei Bau und Betrieb eines Ganzjahresbades durch ein externes spezialisiertes Unternehmen wird von der Stadt ein vertraglich definierter jährlicher Zuschuss geleistet, die hohen und nicht abschließend kalkulierbaren Kosten in Bau und Betrieb des Bades entfallen aber bei der Stadt“, fügte sie an.

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Der Betrieb soll extern geleitet werden

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„Über vertragliche Vereinbarungen kann die Stadt mit einem Betreiber die Rahmenbedingungen klar definieren. Sowohl die Sicherstellung des Betriebes der notwendigen Schwimmausbildung, des Schul- und Vereinssports ist dadurch möglich, wie auch Regelungen über die Eintrittspreisgestaltung“, erklärt Andrea Thoma-Böck

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