Interview

Das plant die neue Chefin des Jobcenters Donauwörth

Sie ist die neue Leitung des Jobcenters und tritt kein leichtes Erbe an. Erstmals seit langem überstieg die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Donau-Ries die Marke von drei Prozent. Warum sich Monika Holzmann davon aber nicht verunsichern lässt.

Anfang Februar verkündete das Jobcenter in Donauwörth: Die bisherige Geschäftsführerin Ingrid Eicher verabschiedet sich in den Ruhestand. Ihre Nachfolge wird Monika Holzmann. Vor ihrer neuen Position in der Geschäftsführung war Holzmann bereits Eichers Stellvertretung. Dadurch, erklärt sie, konnte sie zwar schon einen guten Einblick in ihre jetzigen Aufgaben bekommen. Dennoch sei es etwas völlig anderes die Verantwortung dann tatsächlich allein zu tragen. Und die ist derzeit groß. Denn die Corona-Krise zehrt am Arbeitsmarkt.

Arbeitslosenquote im Donauries gestiegen

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Für den Bereich des Landkreises Donauries lag die Arbeitslosenquote im Februar 2021 bei 2,5 Prozent. Im bundesweiten Vergleich zu anderen Landkreisen ist dies äußerst niedrig. Trotzdem ist dies gegenüber dem Vorjahresmonat eine Steigerung um 0,6 Prozentpunkte und immerhin mehr 500 arbeitslose Personen. „Auch im Jobcenter stellen wir fest, dass zum Beispiel mehr Soloselbständige, die vorübergehend ihre Tätigkeit nicht ausüben können beziehungsweise ihr Gewerbe aufgrund der Krise ganz aufgeben mussten, Grundsicherung beim Jobcenter zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes beantragen müssen. Hinzu kommen mehr Anträge auf Arbeitslosengeld II für Beschäftigte in Kurzarbeit, wenn das Gehalt beziehungsweise das Kurzarbeitergeld nicht ausreichen,“ sagt Holzmann. Neue Arbeitsstellen zu vermitteln ist schwieriger – denn offene Arbeitsstellen gibt es bei vielen Unternehmen weniger. Grund ist auch hier Corona und die dadurch schwächelnde Wirtschaft. Hinzu kommt der Strukturwandel in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.

So soll die Arbeitslosenquote wieder sinken

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Was also machen? Die Lage ist angespannt. Das weiß auch Monika Holzmann. Unterkriegen lassen möchte sie sich aber nicht. „Es gibt immer Wege. Es ist unser gesetzlicher Auftrag, zu beraten und zu helfen“, erklärt sie, „und das machen wir selbstverständlich auch während Corona.“ Eine Weg Möglichkeit,“ sagt Holzmann, „ist das Thema Weiterbildung, denn qualifiziertes Personal wird immer noch gesucht.“ „Wir merken, dass besonders Geringverdiener von der Krise stark betroffen sind. Das sind oft Menschen, die vielleicht sogar gut ausgebildet sind, aber an der Sprachbarriere scheitern“, erklärt sie. Und genau da will sie ansetzen: Mit Weiterbildungen sollen gerade diese Menschen mit einer abgebauten Sprachbarriere auf dem Arbeitsmarkt wieder gut Fuß fassen können.

Das Jobcenter soll digitaler werden

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In Sachen Digitales hat sich im Jobcenter in Donauwörth unterdessen schon einiges getan. Denn schon jetzt machen wir in der Corona-Zeit sehr gute Erfahrungen mit unserer ‚Elektronischen Akte‘“, erklärt Holzmann. Außerdem möchte die neue Geschäftsführung einige bislang nur analoge Angebote in ein neues Format überspielen. Sie erläutert: „Wir möchten zum Beispiel im Jobcenter unsere Beratungsgespräche auch mit einem Video-Chat Format umsetzen. Digitale Angebote wie diese, werden sich in Zukunft bewähren.“ Diesen schon eingeschlagenen Weg möchte Monika Holzmann deshalb in ihrer neuen Position ausdrücklich weitergehen.  

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