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Neuer Vertrag: LK Dillingen verbessert Ausbildungchancen von Jugendlichen
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Landratsamt Dillingen a.d.Donau | Agentur für Arbeit Donauwörth

Neuer Vertrag: LK Dillingen verbessert Ausbildungchancen von Jugendlichen

 LK Dillingen und Arbeitsagentur wollen Ausbildungsvoraussetzungen verbessern. Foto: Peter Hurler, Landratsamt

Die Jugendberufsagentur Dillingen an der Donau will die Ausbildungs-Voraussetzungen im Landkreis verbessern. Dazu unterzeichneten Landrat Leo Schrell, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Donauwörth, Claudia Wolfinger, und der Geschäftsführer des Jobcenters Dillingen, Michael Müller nun einen entsprechenden Vertrag.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Für alle jungen Menschen im Landkreis optimale Ausbildungs-Voraussetzungen schaffen und damit berufliche Zukunftschancen eröffnen“ – so lautet das erklärte Ziel der Jugendberufsagentur Dillingen an der Donau. Mit rund 30 Jugendlichen die die Schule jedes Jahr ohne Abschluss verlassen, bestehe hier dringender Handlungsbedarf. Zusätzlich besteht bei jährlich rund 60 bis 100 Jugendliche eine mangelhafte Qualifikation. Dies mindert ihre Chancen, einen qualifizierten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu erhalten, erheblich.

Startschuss für Förderungsprojekt fällt mit Unterschriften der Kooperationspartner

Um dieses Problem nun aktiv anzugehen, unterzeichneten Landkreis, Arbeitsagentur und Jobcenter einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Landrat Leo Schrell, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, Claudia Wolfinger, und der Geschäftsführer des Jobcenters Dillingen, Michael Müller, gaben damit den Startschuss. Maßnahmen wie das Berufsvorbereitungsjahr oder das Berufsintegrationsjahr sollen so künftig nicht mehr gebraucht werden. Die Förderung der Jugendlichen erfolgt bevor diese Schritte nötig sind.

Frühzeitige Unterstützung für Jugendliche

Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft und deren Verbänden. Die Jugendlichen stammen oftmals aus schwierigen sozialen Verhältnissen und sollen frühzeitig unterstützt, begleitet, beraten und vor allem gefördert werden. „Auf dem Weg in den Beruf darf nach Möglichkeit kein Jugendlicher verloren gehen“, bekräftigt Landrat Leo Schrell das Engagement des Landkreises in der Jugendberufsagentur.

Projekt setzt auf individuelle Förderung

Den Fokus legt das Projekt auf Jugendliche mit einem besonderen Förderungsbedarf sowie mit Brüchen in ihrer Bildungs- und Entwicklungsbiografie. „Mit einer individuellen Förderung sollen alle Jugendlichen so die Chance erhalten, nach ihren Fähigkeiten und Eignungen einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erwerben“, so Claudia Wolfinger. Mit einem engen Netzwerk soll die Arbeit der Jugendberufsagentur unterstützt werden. So wird das Jobcenter – nach Aussage von Geschäftsführer Michael Müller – Jugendliche an entsprechende Stellen vermitteln, wenn im Rahmen der Betreuung ein wirtschaftlicher, persönlicher oder sozialer Beratungsbedarf festgestellt wird, der über das Jobcenter nicht geleistet werden kann.

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