Reaktivierungspläne

Das ist die letzte Chance für das Almarin in Mönchsdeggingen

Wird das Almarin in Mönchsdeggingen schon bald wieder öffnen? Dafür gibt es laut Landrat Stefan Rößle nur noch eine Chance. Das sind die finalen Pläne.

Erst die Kommunalwahlen und viele neue Entscheidungsträger, dann Corona: Lange war es scheinbar still in Sachen Almarin. 2010 musste das Schwimmbad in Mönchsdeggingen aus Kostengründen schließen. Nun kommt wieder Bewegung in den Reaktivierungsversuch des Bades, der mit der Aktion „Eine Woche Almarin“ gestartet war.  

Planungsbüro unterstützt Arbeitsgruppe

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Erstmals seit der Kommunalwahl trat die von Landrat Stefan Rößle initiierte Arbeitsgruppe Almarin wieder zusammen.  Im vergangenen Jahr waren sämtliche Gemeindevertreter der Region von der Arbeitsgruppe eingeladen worden, um sich selbst ein Bild von den Plänen zu machen. Anschließend sollte entschieden werden, ob sie sich daran beteiligen. Während für die nötige Sanierung nach wie vor hohe Förderungen durch den Bund im Raum stehen, waren damals unklare Berechnungen der Betriebskosten das größte Problem.  

Aus diesen Grund beschlossen die neuen und alten Vertreter nun einstimmig das weitere Vorgehen: Die Gemeinde Mönchsdeggingen wird ein unabhängiges Planungsbüro damit beauftragen, realistische Betriebskosten für das Almarin zu berechnen. Hierbei sollen die Erfahrungen aus anderen regionalen Bädern ebenso berücksichtigt werden wie ortsübliche Preise und Bedingungen. Auch die beiden bisherigen Berechnungen, die stark voneinander abwichen, sollen hier mit aufgegriffen werden.  

Stefan Rößle: Die letzte Chance

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Landrat Stefan Rößle als Sprecher der Arbeitsgruppe und Bürgermeisterin Karin Bergdolt sind sich einig: „Es gibt nur noch eine Chance für das Almarin. Deshalb ist es jetzt wichtig belastbare und transparente Zahlen vorzulegen, die keinesfalls beschönigend sind aber auch die Besonderheiten des Almarin nicht außer Acht lassen.“ Wenn diese Zahlen vorliegen und sich die Arbeitsgruppe über den Umfang der geplanten Sanierung einig ist, soll die Gründung eines Zweckverbandes in Angriff genommen werden.

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