BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

BVMW veranstaltet Workshop zu Digitalisierung und IP-Technologie in Nördlingen

Der Workshop IP-Technologie in Nördlingen war ein voller Erfolg. Foto: BVMW

Das Thema Digitalisierung steht derzeit im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung. Was das für Unternehmen in der Region Bayerisch-Schwaben bedeutet, erklärte kürzlich der Workshop IP-Technologie im Technologie Centrum Westbayern (TCW) in Nördlingen.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Veranstalter des Workshops waren die Kreishandwerkerschaft Nordschwaben in Kooperation mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der Telekom. Neben der Digitalisierung beschäftigte sich der Workshop mit der sogenannten IP-Technik. Denn bis zum 31. Dezember 2017 will die Telekom alle Anschlüsse in ihrem Netz auf diese Technik umstellen. So wird das VoIP (Voice over Internet Protocol), das digitale Kommunizieren über das Internet, Analog und ISDN ersetzen.

„Digitalisierungsansätze findet man heute dabei über alle Wirtschaftssektoren und Unternehmensgrößen hinweg“

Im Rahmen des Workshops gaben die Veranstalter einen Ausblick auf das große Thema Digitalisierung für den bayerisch-schwäbischen Mittelstand. „Sind die Unternehmen fit für die digitale Transformation?“, so eine der Fragen in der Umfrage von Tefen Management Consulting und B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Im Ergebnis sahen dort 79 Prozent der regionalen Teilnehmer die Beantwortung dieser Frage als besonders und sehr wichtig an. Daraus lässt sich erahnen, dass der bayerisch-schwäbische Mittelstand in den nächsten Jahren verstärkt in Digitalisierungs-Projekte investieren wird. „Wesentlicher Antreiber dafür sind veränderte Kundenanforderungen sowie der laufende Druck zur Kosten- und Prozesseffizienz. Digitalisierungsansätze findet man heute dabei über alle Wirtschaftssektoren und Unternehmensgrößen hinweg“, so Oliver Vogt, Verlagsleiter des vmm wirtschaftsverlag, zur aktuellen Befragung.

Digitalisierung als Chance

Digitalisierung ist für die Unternehmen vor allem die Chance, noch näher an ihre Kunden heranzurücken. Digitalisierungsprojekte und die Umstellung auf VoIP rücken das Thema nun in den Außenfokus hin zu Kunden und dem Markt. Hier gilt es zum einen, auf die veränderten Bedürfnisse der Kunden zu reagieren und zum anderen, den Kunden an das Unternehmen und seine Produkte zu binden. Deshalb sind in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen in das Thema zu erwarten, um den Digitalisierungsgrad weiter zu erhöhen, so die Veranstalter. Bei der Frage, was die Bundesregierung tun muss, damit die Digitalisierung in Deutschland gelingt, ruft Michael Heilig vom BVMW dazu auf, Ideen und Fragen direkt an den Verband heranzutragen.

„Höhere Geschwindigkeiten für den Internetzugang“

Einen der Gründe für die Umstellung auf VoIP legte Natalie Sandtner von der Telekom aus der Region dar: „Ein Vorteil der Umstellung sind höhere Geschwindigkeiten für den Internetzugang. Analoge Telefonanschlüsse belegen einen Teil der Bandbreite des Kabels. Der wird mit der Umstellung frei. So können mehr Daten gleichzeitig transportiert werden.“ Der Workshop wurde in Nördlingen kurz nach dem Erfolg in Dillingen veranstaltet.

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Veranstalter des Workshops waren die Kreishandwerkerschaft Nordschwaben in Kooperation mit dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und der Telekom. Neben der Digitalisierung beschäftigte sich der Workshop mit der sogenannten IP-Technik. Denn bis zum 31. Dezember 2017 will die Telekom alle Anschlüsse in ihrem Netz auf diese Technik umstellen. So wird das VoIP (Voice over Internet Protocol), das digitale Kommunizieren über das Internet, Analog und ISDN ersetzen.

„Digitalisierungsansätze findet man heute dabei über alle Wirtschaftssektoren und Unternehmensgrößen hinweg“

Im Rahmen des Workshops gaben die Veranstalter einen Ausblick auf das große Thema Digitalisierung für den bayerisch-schwäbischen Mittelstand. „Sind die Unternehmen fit für die digitale Transformation?“, so eine der Fragen in der Umfrage von Tefen Management Consulting und B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN. Im Ergebnis sahen dort 79 Prozent der regionalen Teilnehmer die Beantwortung dieser Frage als besonders und sehr wichtig an. Daraus lässt sich erahnen, dass der bayerisch-schwäbische Mittelstand in den nächsten Jahren verstärkt in Digitalisierungs-Projekte investieren wird. „Wesentlicher Antreiber dafür sind veränderte Kundenanforderungen sowie der laufende Druck zur Kosten- und Prozesseffizienz. Digitalisierungsansätze findet man heute dabei über alle Wirtschaftssektoren und Unternehmensgrößen hinweg“, so Oliver Vogt, Verlagsleiter des vmm wirtschaftsverlag, zur aktuellen Befragung.

Digitalisierung als Chance

Digitalisierung ist für die Unternehmen vor allem die Chance, noch näher an ihre Kunden heranzurücken. Digitalisierungsprojekte und die Umstellung auf VoIP rücken das Thema nun in den Außenfokus hin zu Kunden und dem Markt. Hier gilt es zum einen, auf die veränderten Bedürfnisse der Kunden zu reagieren und zum anderen, den Kunden an das Unternehmen und seine Produkte zu binden. Deshalb sind in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen in das Thema zu erwarten, um den Digitalisierungsgrad weiter zu erhöhen, so die Veranstalter. Bei der Frage, was die Bundesregierung tun muss, damit die Digitalisierung in Deutschland gelingt, ruft Michael Heilig vom BVMW dazu auf, Ideen und Fragen direkt an den Verband heranzutragen.

„Höhere Geschwindigkeiten für den Internetzugang“

Einen der Gründe für die Umstellung auf VoIP legte Natalie Sandtner von der Telekom aus der Region dar: „Ein Vorteil der Umstellung sind höhere Geschwindigkeiten für den Internetzugang. Analoge Telefonanschlüsse belegen einen Teil der Bandbreite des Kabels. Der wird mit der Umstellung frei. So können mehr Daten gleichzeitig transportiert werden.“ Der Workshop wurde in Nördlingen kurz nach dem Erfolg in Dillingen veranstaltet.

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