Grenzübergreifendes Treffen

BVMW und Microsoft zeigen: Das schafft Künstliche Intelligenz

Rund 60 Unternehmer von der Ostalb und aus Bayerisch-Schwaben trafen sich bei einer gemeinsamen Veranstaltung. Geladen hatte der BVMW Donau-Ries. Die These des Abends: Künstliche Intelligenz (KI) wird die unternehmerischen Prozesse dramatisch verändern.

Als Künstliche Intelligenz wird Software bezeichnet, die sich selbst fortschreibt. Sie ist lernfähig, selbstständig und tut auch Dinge, die wir nicht verstehen. Einer aktuellen Studie zufolge kann in Deutschland durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz das Bruttoinlandsprodukt drastisch steigern. Bis 2030 könnte es um 160 Milliarden Euro höher ausfallen als ohne. Viele Unternehmen wollen bei dieser Entwicklung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz ganz vorne stehen. Doch wo stehen wir aktuell?

Top-Referent aus Politik und Wirtschaft

Dies war die Frage an den Fachreferenten der Veranstaltung in Bopfingen. Michael Heilig, Leiter des Kreisverbandes des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Wirtschaftsdreieck Bayerisch-Schwaben, Mittelfranken, Ostalb, hatte dazu zur VAF eingeladen. Bundestagsabgeordneten MdB Margit Stumpp startete mit einer Keynote bevor Robert Gorbahn von Microsoft zu „Artificial Intelligence“ (Interaktives Lernen) referierte.

Das schafft Künstliche Intelligenz bereits

Um zu demonstrierte, was Künstliche Intelligenz inzwischen kann, lernte der Referent live seine mitgebrachte KI mit Fotos der Rathäuser von Bopfingen und Nördlingen an. Die KI bestimmt anschließend anhand sehr schlechter Bilder die Gebäude. Innerhalb von zehntel Sekunden lag ein nahezu 100prozentiges Ergebnis vor. „Man kann nur programmieren, was man dem Computer erklären kann“, informierte Robert Gorbahn von Microsoft in seiner Präsentation. Aber wie erklärt man einem Computer, wie ein Rathaus aussieht? Daher wurde dazu übergegangen, Computer anhand von Beispielen mithilfe eines neuronalen Netzes lernen zu lassen.

KI bereits im Einsatz

Das dies nicht nur Zukunftsmelodie ist, sondern bereits umgesetzt wird, bestätigte VAF Geschäftsführer Hermann Stark: „Wir können bestätigen, dass innerhalb des Sondermaschinebaus bereits heute ein Großteil von Anwendungen mittels ‚künstlicher Intelligenz‘ umgesetzt werden und das mit vorhandenen technischen Lösungen. In VAF-Montageanlagen kommen zum Beispiel Algorithmen zur beschleunigten Auswertung von Bilddaten für die Lageerkennung von Bauteilen zum Einsatz. Richtig angewendet wird KI die Flexibilität und Geschwindigkeit unserer Anlagen steigern und damit den Nutzwert für unsere Kunden vervielfachen.“

Stumpp: Recht an eigenen Daten muss früh trainiert werden

Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp sieht die Aufgabe der Politik darin, klare Rahmenbedingungen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu schaffen. Durch die aktuelle Entwicklung werde es viele gesellschaftliche Veränderungen geben. Die Gesellschaft müsse sich mit den Möglichkeiten und Risiken auseinandersetzen, die diese Technologie mit sich bringe. Nur so könnten Risiken minimiert und Potentiale ausgeschöpft werden. Es müsse allen Bürgern bewusst sein, dass unsere Daten die Grundlage für KI sind und der Umgang mit dem Recht an den eigenen Daten früh trainiert werden muss.

Zusammenarbeit zwischen Ostalb und Bayerisch-Schwaben stärken

„Wir sind heute hier zu dieser grenzüberschreitenden Veranstaltung zur Fokussierung zusammengekommen“, so Michael Heilig abschießend. Deshalb schuf der BVMW einen Begriff, der die angrenzenden Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern verbinden soll: BAYBAWÜ. Dieser steht symbolisch für die Zusammenarbeit von Unternehmen von der Ostalb und aus Bayerisch-Schwaben.

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