Landratsamt Donau-Ries

Bunter Arbeitskreis bekämpft Suchtprobleme

Niels Pruin, Stefan Graßl, Michael Deisenhofer, Birgit Baier, Barbara Rembold. Foto: Landratsamt Donau-Ries

Der Arbeitskreis Suchtprävention hat auch 2013 im Landkreis Donau-Ries erfolgreiche Präventionsarbeit geleistet. Polizeiinspektion, Caritas, Notärzte und Jugendpfleger arbeiten für dieses Ziel eng zusammen.

Der Arbeitskreis Suchtprävention zieht für 2013 eine positive Bilanz: Es ist auch im vergangenen Jahr gelungen, im Landkreis Donau-Ries flächendeckend wichtige Themen im Bereich der Prävention zu behandeln. Im Arbeitskreis sind jeweils ein Vertreter der Polizeiinspektionen im Landkreis, ein Vertreter der Caritas Suchtfachambulanz Donau-Ries, eine Notärztin aus dem Bereich Donauwörth sowie die kommunale Jugendpflegerin und die Präventionsfachkraft des Landratsamtes Donau-Ries vertreten.

Ausgedehntes Präventionsangebot für Teilnehmer

Gemeinsam wurde ein möglichst breit gefächertes Präventionsangebot entwickelt. Je nach fachlichem Schwerpunkt wird es von den verschiedenen Mitarbeitern durchgeführt. Zielgruppe der Angebote sind primär Schüler und deren Eltern, sowie Lehrkräfte und Jugendsozialarbeiter an Schulen. Im vergangenen Jahr wurden darüber hinaus auch wieder Firmen, Sportvereine und verschiedenste Multiplikatoren geschult. Im Jahr 2013 fanden insgesamt 192 Veranstaltungen mit 4.961 Teilnehmern statt. Dass Suchtprävention ein ernstes und wichtiges Thema ist, haben inzwischen viele Bildungsinstitutionen erkannt. Vorbeugend richten sich einige Einrichtungen in Bayern damit schon an die Kleinsten.

Auch moderne Medien können süchtig machen

Erstmals wurde in diesem Schuljahr auch ein Workshop zum Thema Jugendschutz durch Barbara Rembold von der kommunalen Jugendarbeit angeboten. Weitere Themenschwerpunkte waren moderne Medien wie Internet, Computerspiele und soziale Netzwerke - zum Beispiel Facebook. Diese vergleichsweise neuen Medien verfügen über ein großes Suchtpotential, ohne dass dabei ein Stoff oder eine Substanz konsumiert werden müssen. Ein weiterer Fokus lag auf den Themen legale und illegale Suchtstoffe, sowie Angebote zur Gewaltprävention und zum Problem Essstörungen. Aufgrund der großen Zunahme von neuen Modedrogen wie „Badesalze“ und „Kräutermischungen“ werden im Herbst 2014 außerdem zwei weitere Veranstaltungen für die Öffentlichkeit angeboten.

Infos für Interessierte und Betroffene

Viele Workshops und Vorträge zu den oben genannten Themen wurden in diesem Jahr bereits durchgeführt. Aufgrund der großen Nachfrage und der begrenzten zeitlichen Ressourcen gelingt es den Mitarbeitern des Arbeitskreises leider nicht immer, alle Anfragen zu realisieren. Betroffene und Interessierte werden trotzdem angehalten, sich zu melden. Weitere Informationen können telefonisch oder per Email bei Stefan Graßl, Präventionsfachkraft am Landratsamt Donau-Ries erhalten werden.

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