Hilfsprogramm

Bayerisch-Schwäbische Ausbilder erhalten Förderung

Vor, während und nach der Pandemie ist der Fachkräftemangel eine der entscheidenden Herausforderungen für die bayerisch-schwäbische Wirtschaft. Wie der Staat nun Ausbildungsbetrieben mehr Unterstützung anbieten möchte.

Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu deren Eindämmung haben deutliche Spuren in fast allen Bereichen der Wirtschaft hinterlassen. Daher waren bayerisch-schwäbische Unternehmen in der aktuellen Situation teilweise zurückhaltender bei der Einstellung von neuem Personal. Dies gilt mitunter auch für Auszubildende. Diesem Trend soll insbesondere im Zuge des fortschreitenden Fachkräftemangels aktiv entgegengewirkt werden.


Prämie pro Azubi

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Um kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigte zu unterstützen, die dennoch ihr Ausbildungsengagement aufrechterhalten oder gar ausbauen, wurde von der Bundesregierung das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ aufgelegt und die Bundesagentur für Arbeit mit der Durchführung beauftragt. Im Rahmen des Programms können seit August 2020 kleine und mittlere Unternehmen pro abgeschlossenen Ausbildungsvertrag eine Prämie erhalten, wenn sie ihr Ausbildungsniveau halten oder steigern.


Weitere Zusatzleistungen möglich

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Außerdem konnten Betriebe mit Zuschüssen zur Vermeidung von Kurzarbeit oder ausbildende Kleinstunternehmen mit dem Lockdown-II-Sonderzuschuss gefördert werden. Im März 2021 wurde die Verlängerung des Programms sowie eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten auch für Bayerisch-Schwaben beschlossen. So können Unternehmen bis 500 Beschäftigte und damit die Ausbildung junger Menschen auch im Ausbildungsjahr 2021/2022 unterstützt werden.


Diese Region ist wenig betroffen

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„Glücklicherweise ist der Ausbildungsmarkt in unserem Agenturbezirk nicht so stark eingebrochen, wie in vielen anderen Regionen. Dennoch konnten wir durch das Pro-gramm auch in den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm etliche Betriebe in unterschiedlichsten Branchen unterstützen. So wurden im Ausbildungsjahr 2020/2021 insgesamt 436 positive Entscheidungen über die Zahlung einer Ausbildungsprämie, Ausbildungsprämie plus oder eines Zuschusses zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit getroffen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.


Blick in die Zukunft

Er stellt zudem fest, dass in Donauwörth weiterhin an das Personal von morgen gedacht wird: „Für das Ausbildungsjahr 2021/2022 waren es bis Ende Dezember bisher 122 Bewilligungen. Das dokumentiert die auch in schwierigen Zeiten weiter anhaltende Ausbildungsbereitschaft klein- und mittelständischer Betriebe in der Region. Denn Fachkräfte sind auch nach dem Ende der Pandemie weiter gesuchte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

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Blick in die Zukunft

Er stellt zudem fest, dass in Donauwörth weiterhin an das Personal von morgen gedacht wird: „Für das Ausbildungsjahr 2021/2022 waren es bis Ende Dezember bisher 122 Bewilligungen. Das dokumentiert die auch in schwierigen Zeiten weiter anhaltende Ausbildungsbereitschaft klein- und mittelständischer Betriebe in der Region. Denn Fachkräfte sind auch nach dem Ende der Pandemie weiter gesuchte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

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