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Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth ist im Februar 2026 zurückgegangen, wobei die Quote auf 3,1 Prozent sank. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt sich der regionale Beschäftigungsmarkt stabil.
Im Bezirk der Arbeitsagentur Donauwörth konnte im Februar 2026 eine Abnahme der Arbeitslosigkeit verzeichnet werden. Insgesamt seien 10.052 Personen als arbeitslos registriert worden, was einem Rückgang von 326 Menschen gegenüber dem Januar entspricht. Die Arbeitslosenquote ist damit auf 3,1 Prozent gefallen und damit in allen zum Agenturbezirk gehörenden Landkreisen um jeweils 0,1 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt die Zahl der Erwerbslosen allerdings um 8,8 Prozent höher.
Die Nachfrage nach Personal habe im Berichtsmonat wieder angezogen. Arbeitgeber hätten 818 neue Stellen gemeldet, womit der Gesamtbestand auf 4.497 offene Positionen gestiegen ist. Ein Großteil dieser Positionen richte sich an qualifiziertes Personal, rund 82 Prozent der Angebote würden Fachkräfte oder Spezialisten erfordern. Demgegenüber steht ein Anteil von etwa 48 Prozent an Arbeitslosen, die über ein entsprechendes Qualifikationsniveau verfügen. Besonders gesucht seien Kräfte in der Lagerwirtschaft, im Verkauf sowie in verschiedenen metallverarbeitenden Berufen. Besonders in den Landkreisen Dillingen und Neu-Ulm bleibe der Bedarf an Fachkräften in technischen Berufen und in der Logistik ausgeprägt.
Die Bereitschaft der Betriebe zur Ausbildung bleibe laut dem Bericht auf einem hohen Stand. Seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober seien 3.852 Ausbildungsstellen gemeldet worden. Dem stünden 2.590 Interessenten gegenüber. Somit liegt ein Überhang an freien Plätzen vor. Silke Königsberger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, resümiert: „Trotz der aktuellen konjunkturellen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt im Gebiet der Arbeitsagentur Donauwörth, der die Landkreise Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm umfasst, mit einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent insgesamt robust.“
Die Bewegungen am Markt zeigten, dass mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit beendet hätten, als neue Meldungen hinzugekommen seien. Von den über 3.000 Personen, die ihre Arbeitslosigkeit beendeten, hätten 931 eine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen. Königsberger riet Jugendlichen angesichts der Zeugnisvergabe zur Kontaktaufnahme mit der Berufsberatung. Sie gab an: „Es gibt eine Menge an attraktiven Angeboten und wir unterstützen gerne in allen Fragen der Berufs- oder Studienwahl und beraten individuell und neutral.“