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Arbeitslosigkeit im Bezirk Donauwörth steigt auf höchsten Wert seit 2013
Arbeitsmarktzahlen

Arbeitslosigkeit im Bezirk Donauwörth steigt auf höchsten Wert seit 2013

Bundesagentur für Arbeit, Foto: www.arbeitsagentur.de
Symbolbild. Die Bundesagentur für Arbeit. Foto: Agentur für Arbeit

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Donauwörth ist im Januar auf 3,2 Prozent gestiegen. Trotz bundesweiter Spitzenwerte belasten konjunkturelle Einflüsse den Markt. Die Details.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar auf 10.378 Personen angestiegen. Damit erreicht die Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent den höchsten Stand für diesen Monat seit dem Jahr 2013.

Saisonaler Anstieg höher als sonst

Silke Königsberger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, bewertet die aktuelle Entwicklung wie folgt: „Im gesamten Agenturbezirk, der die Landkreise Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm umfasst, beträgt die Arbeitslosenquote 3,2 Prozent. So hoch war die Arbeitslosenquote in einem Januar seit 2013 nicht mehr. Dennoch haben wir im Agenturbezirk erneut die niedrigste Arbeitslosenquote aller deutschen Arbeitsagenturen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist üblich, fällt aber deutlich höher aus als in den Vorjahren. Vor einem Jahr lag sie bei 3 Prozent und im Vormonat bei 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind deutlich mehr Menschen ohne Arbeit.“ Insgesamt seien 10.378 Menschen arbeitslos gemeldet, was einem Zuwachs von 1.006 Personen gegenüber dem Dezember entspreche.

Bedarf an Fachkräften besteht weiterhin

Trotz der steigenden Arbeitslosenzahlen bestehe weiterhin Bedarf an Personal, wobei die Dynamik im Vergleich zum Vormonat nachgelassen habe. Im Januar seien 607 Stellen neu gemeldet worden, insgesamt befänden sich 4.503 freie Stellen im Bestand. Rund 82 Prozent dieser Angebote richteten sich an Fachkräfte oder höher qualifizierte Bewerber. Königsberger weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Agentur finanzielle Unterstützung leisten könne, falls bei Neueinstellungen eine intensivere Einarbeitung erforderlich sei.

Situation am Ausbildungsmarkt

Mit Blick auf das kommende Ausbildungsjahr 2026/2027 seien bis Januar 2.387 Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze oder duale Studiengänge registriert worden. Dem stünden 3.697 regional gemeldete Stellen gegenüber, was einem leichten Rückgang von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Da viele Unternehmen in den kommenden Wochen über ihre künftigen Auszubildenden entscheiden würden, appelliere die Agenturleitung an Jugendliche, die laufende Bewerbungsphase aktiv zu nutzen. 

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