BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

200 begeisterte Teilnehmer beim BVMW-Netzwerktreffen im Donau-Ries

Netzwerktreffen im Donau-Ries. Foto: Michael Heilig / BVMW

Erst kürzlich lud RVB Ries, TCW und BVMW zu einer gemeinsamen Veranstaltung im Landkreis Donau-Ries. Bei sehr guter Stimmung erfuhren die Gäste unter anderem, wie man den „ersten Eindruck“ beeinflussen kann und warum man ein Glas besser in der linken Hand hält.

von Simon Mayer, Online-Redaktion

Bernhard Ströbele, RBV Ries, hatte zusammen mit Josef Wolf, TCW Nördlingen und Michael Heilig, BVMW Donau-Ries, zum gemeinsamen Unternehmerabend in den Genosaal eingeladen Organisiert und gestaltet wurde das Programm dabei durch Manuela Jenewein vom TCW, Michael Kunofsky von der RVB und Michael Heilig vom BVMW. „Business-Etikette bedeutet selbstverständlich auch Netzwerk und beim Netzwerken geht es auch um die zwischenmenschliche Ebene“, so Michael Heilig, Manuela Jenewein und Michael Kunofsky im Dialog. „Es sind die guten Umgangsformen und gutes Benehmen, gutes Betragen und die Verhaltensweisen, welche dazu dienen, das Zusammensein möglichst reibungslos und angenehm zu machen“, da waren sich alle Gäste und Beteiligten einig.

Christina Tabernig gibt im Genosaal Tipps für die Geschäftswelt

Die. Referentin des Abends war Christina Tabernig, die seit 2003 als selbstständige Trainerin arbeitet. Ein wichtiger Grundsatz vorneweg: „In der Geschäftswelt gibt es keine Geschlechter-Unterscheidung“, sagte Christina Tabernig. Das Bedeutet: Auch eine Frau hält dem männlichen Chef die Tür auf und lässt ihm den Vortritt, wenn sie gemeinsam auf den Lift warten. Wenn der Chef dann den Angestellten den Vortritt gewährt, darf man das auch annehmen. Auch Frauen stehen auf, wenn ein Mann ihnen die Hand gibt. Beim Duzen gilt diese Regel ebenso: Der Ranghöhere kann es anbieten, egal ob männlich oder weiblich. Man kann das „Du“ höflich ablehnen. Dann werde es wahrscheinlich aber nie wieder angeboten, sagte Christina Tabernig.

„Denken Sie an Günter Jauch“

Vor geschäftlichen Terminen mit neuen Geschäftspartnern sollte man sich auf das Gegenüber vorbereiten. „Das ist über Internet, Xing und Facebook leichter als früher“, sagt Trainerin Tabernig. Im Geschäft sind Männer mit Anzug und Krawatte immer richtig gekleidet. Beim einreihigen Sakko bleibt der unterste Knopf immer offen. Grundsätzlich ist das Sakko im Stehen geschlossen. „Denken Sie an Günter Jauch“, gibt Tabernig als Tipp. Sobald er aufsteht, geht seine Hand immer zum Knopf. Als Anzugfarbe empfiehlt sie grau, braun und blau als klassische Farben. „Schwarz ist eine Anlass-Farbe“, sagt Christina Tabernig. Also für Hochzeiten, Beerdigungen und Feierlichkeiten. Bei Damen ist das klassische Kostüm eine gute Wahl. Aber Vorsicht: Der Rock darf im kürzesten Fall eine Handbreit über dem Knie enden. Schuhe sollten geschlossen sein. Ballerinas wirken mädchenhaft – das passt oft nicht zum Anlass. Bei Accessoires gilt: maximal fünf sichtbare Teile. Auch die Handtasche sollte gut gewählt sein. Am besten trägt man sie auf der linken Schulter. Somit hat man immer die rechte Hand für Begrüßungen frei. Ein Namensschild wird rechts getragen. Denn trägt man es links, ist es beim Händeschütteln auf der abgewandten Körperseite – das ist unvorteilhaft.

Erster Eindruck zählt

„Das Bild, das Sie abgeben, Ihr Wesen und Ihre Sprache sind bewusste Signale, die Sie beeinflussen können“, erklärt Tabernig. Doch auch Düfte und die Haut ist beim ersten Eindruck für den Gegenüber wichtig. Ein kalter Händedruck kann schon mal abschreckend wirken. Deshalb sollte man Gläser ohne Stil am besten in der linken Hand halten, damit die rechte Hand nicht auskühlt. Trifft man auf einem Empfang auf eine Gruppe, so begrüßt man zuerst die, die man kennt. Danach stellt man sich den anderen vor. Werden Visitenkarten ausgetauscht, so behält man diese in der Hand. Erst nach Ende des Gesprächs verschwindet die Karte in der Tasche.

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Die. Referentin des Abends war Christina Tabernig, die seit 2003 als selbstständige Trainerin arbeitet. Ein wichtiger Grundsatz vorneweg: „In der Geschäftswelt gibt es keine Geschlechter-Unterscheidung“, sagte Christina Tabernig. Das Bedeutet: Auch eine Frau hält dem männlichen Chef die Tür auf und lässt ihm den Vortritt, wenn sie gemeinsam auf den Lift warten. Wenn der Chef dann den Angestellten den Vortritt gewährt, darf man das auch annehmen. Auch Frauen stehen auf, wenn ein Mann ihnen die Hand gibt. Beim Duzen gilt diese Regel ebenso: Der Ranghöhere kann es anbieten, egal ob männlich oder weiblich. Man kann das „Du“ höflich ablehnen. Dann werde es wahrscheinlich aber nie wieder angeboten, sagte Christina Tabernig.

„Denken Sie an Günter Jauch“

Vor geschäftlichen Terminen mit neuen Geschäftspartnern sollte man sich auf das Gegenüber vorbereiten. „Das ist über Internet, Xing und Facebook leichter als früher“, sagt Trainerin Tabernig. Im Geschäft sind Männer mit Anzug und Krawatte immer richtig gekleidet. Beim einreihigen Sakko bleibt der unterste Knopf immer offen. Grundsätzlich ist das Sakko im Stehen geschlossen. „Denken Sie an Günter Jauch“, gibt Tabernig als Tipp. Sobald er aufsteht, geht seine Hand immer zum Knopf. Als Anzugfarbe empfiehlt sie grau, braun und blau als klassische Farben. „Schwarz ist eine Anlass-Farbe“, sagt Christina Tabernig. Also für Hochzeiten, Beerdigungen und Feierlichkeiten. Bei Damen ist das klassische Kostüm eine gute Wahl. Aber Vorsicht: Der Rock darf im kürzesten Fall eine Handbreit über dem Knie enden. Schuhe sollten geschlossen sein. Ballerinas wirken mädchenhaft – das passt oft nicht zum Anlass. Bei Accessoires gilt: maximal fünf sichtbare Teile. Auch die Handtasche sollte gut gewählt sein. Am besten trägt man sie auf der linken Schulter. Somit hat man immer die rechte Hand für Begrüßungen frei. Ein Namensschild wird rechts getragen. Denn trägt man es links, ist es beim Händeschütteln auf der abgewandten Körperseite – das ist unvorteilhaft.

Erster Eindruck zählt

„Das Bild, das Sie abgeben, Ihr Wesen und Ihre Sprache sind bewusste Signale, die Sie beeinflussen können“, erklärt Tabernig. Doch auch Düfte und die Haut ist beim ersten Eindruck für den Gegenüber wichtig. Ein kalter Händedruck kann schon mal abschreckend wirken. Deshalb sollte man Gläser ohne Stil am besten in der linken Hand halten, damit die rechte Hand nicht auskühlt. Trifft man auf einem Empfang auf eine Gruppe, so begrüßt man zuerst die, die man kennt. Danach stellt man sich den anderen vor. Werden Visitenkarten ausgetauscht, so behält man diese in der Hand. Erst nach Ende des Gesprächs verschwindet die Karte in der Tasche.

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