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vbw: Verteuerung von Erdöl hat Folgen für den Energiepreis-Index
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw: Verteuerung von Erdöl hat Folgen für den Energiepreis-Index

 Der Energiepreis-Index steigt erneut an. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gibt die neuen Indexwerte zu den Energiepreisen bekannt. Während bei den Sekundärenergien durchschnittlich eine stabile Preissituation einkehrt, steigt der Wert des Energiepreis-Index weiter an. Grund dafür ist der steigende Primärenergiepreis-Index. Dies ist die Folge einer Verteuerung von Erdöl.

von Julia Rißler, Online-Redaktion

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., kurz vbw, erhebt monatlich den sogenannten vbw Energiepreis-Index. Es handelt sich dabei um eine Rückwärtsbetrachtung bis zum Jahr 2000. Das Basisjahr mit dem Indexwert 100 ist das Jahr 2010. Der Index setzt sich aus 16 Einzelpreisindikatoren aus zehn unterschiedlichen Energiearten zusammen. Die Gewichtung der jeweiligen Energiearten wird entsprechend ihrem jeweiligen Verbrauch in Bayern zugeteilt.

Anstieg des Energiepreis-Index

Der vbw Energiepreis-Index zeigt für den Monat Mai einen erneuten Anstieg. Damit erhöht sich der Indexwert den vierten Monat in Folge. Mit 101,9 Punkten stieg der Index gegenüber April um 0,3 Prozent leicht an. Bei Betrachtung des Vorjahreswertes befindet sich der Energiepreise trotz der anhaltenden Erhöhung nach wie vor auf niedrigem Niveau. Im Mai 2014 ergab sich noch ein Messwert von 14,4 Prozent. „Verantwortlich war vor allem der Ölpreis“, erklärt Bertram Brossard, vbw Hauptgeschäftsführer. Trotz einer Vergünstigung von Erdgas und Steinkohle und des unveränderten Preises für Braunkohle, stieg der Primärenergiepreis-Index um 0,9 Prozent. Grund ist die Verteuerung von Erdöl, das zu den Primärenergien gehört. Im Mai 2015 lag der Primärenergie-Preisindex noch bei 21,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. „Durch die Zuspitzung der Griechenlandkrise könnte der Ölpreis etwas unter Druck geraten, mittelfristig gehen wir jedoch von einer Fortsetzung des Preisanstiegs aus“, so Brossardt. 

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Stabile Lage der Sekundärenergiepreise

Stabil scheint dahingegen der Sekundärenergiepreis zu sein. Nach einem leichtem Anstieg im April und der darauf folgenden Senkung im Mai, erreicht der Teilindex erneut seinen Wert vom März. Damit ist der Index stabil bei  109,3 Punkten. Während die Preise für leichtes und schweres Heizöl, Diesel und Flüssiggas zulegten, blieb der Preis für Fernwärme weitgehend unverändert. Günstiger wurde dagegen der Strom. Hier lässt sich ein leichter Rückgang verzeichnen. Insgesamt waren die Preise der Sekundärenergien im Mai 2015 6,8 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat.

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