B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Dillingen  / 
Stromtrasse: Bürger zur Stellungnahme aufgerufen
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Landratsamt Dillingen a.d.Donau

Stromtrasse: Bürger zur Stellungnahme aufgerufen

Landrat Leo Schrell ist gegen die Stromtrasse. Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

Neuigkeiten in der Diskussion um die geplante Stromtrasse durch die Landkreise Dillingen und Donau-Ries: Die Bundesnetzagentur stellt die Pläne zur Konsultation. Behörden und Öffentlichkeit können bis zum 15. Mai 2015 hierzu Stellung nehmen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die Bevölkerung und die Behörden erhalten jetzt die Möglichkeit, zu den Plänen der Bundesnetzagentur Stellung zu beziehen. Es geht hierbei um die geplante Stromtrasse, die sich auch durch Teile der Landkreise Dillingen und Donau-Ries ziehen soll.

Ist die Stromtrasse nach Gundremmingen sinnvoll?

Die Übertragungsnetzbetreiber – darunter auch Amprion – hatten bereits im November 2014 der Bundesnetzagentur ihre überarbeiteten Pläne vorgelegt. Dabei ging es um ihre Absichten zum Netzentwicklungsplan „Strom 2024“ und um die Entwürfe zum „Offshore-Netzentwicklungsplan 2024“. Die Bundesnetzagentur hat diese Entschlüsse geprüft. Das Ergebnis stellt sie nun den Bürgern und Behörden zur Konsultation. Die Pläne enthalten verschiedene Optimierungs-, Erweiterungs- und Ausbaumaßnahmen im Übertragungsnetz, die aus Sicht der Übertragungsnetzbetreiber bis 2024 notwendig sein werden. Damit geht es auch um die geplante Stromtrasse mit Endpunkt Gundremmingen. Gleichzeitig wird untersucht, ob eine Stromtrasse nach Gundremmingen aus energiewirtschaftlicher Sicht überhaupt erforderlich ist.

Bürger können schriftlich zur Stromtrasse Stellung beziehen

Das Landratsamt Dillingen an der Donau weist darauf hin, dass die entsprechenden Unterlagen jederzeit online eingesehen werden können. Außerdem kann sich jeder Bürger bis zum 15. Mai 2015 gegenüber der Bundesnetzagentur schriftlich oder per E-Mail dazu äußern. Alle Stellungnahmen sind an die Bundesnetzagentur mit dem Stichwort „Netzentwicklungsplan/Umweltbericht“ zu richten. Gegebenenfalls wird die Bundesnetzagentur Stellungnahmen veröffentlichen. Wer hierzu kein Einverständnis erteilen möchte, muss dies der Bundesnetzagentur mitteilen.

Schrell: „Nein“ zur geplanten Stromtrasse

Unabhängig vom derzeitigen Verfahrensstand bleibt Landrat Leo Schrell bei seinem „Nein“ zu einem Verlauf der geplanten Stromtrasse. Die derzeitigen Pläne führen die Stromtrasse durch Teile des Landkreises Dillingen und des benachbarten Rieses. Seine Haltung hat Schrell bereits zu Beginn des Jahres sowohl dem Präsidenten der Bundesnetzagentur als auch dem Netzbetreiber Amprion schriftlich mitgeteilt.

Natur- und Landschaftsschutz gefährdet

Schrell lehnt die Stromtrasse insbesondere deshalb ab, weil er den Natur- und Landschaftsschutz in der Region gefährdet sieht. Im Gegenzug schlägt Schrell vor, die Stromtrasse mit bereits vorhandener Infrastruktur zu bündeln. Dies könnten beispielsweise Autobahnen sein. Gleichzeitig gilt es zu prüfen, inwiefern sich die Notwendigkeit weiterer Trassen überhaupt bestätigen sollte. Außerdem sollten laut Schrell die Nutzung bestehender Stromtrassen sowie die Erdverkabelung untersucht werden.

Schrell wirbt für die Bedürfnisse der Region

Schrell hat seine Anliegen bereits Anfang Februar verdeutlicht. Anlass war der Besuch von Vertretern des Netzbetreibers Amprion in der Region. „Dabei habe ich Aufgeschlossenheit für die Anliegen der Region festgestellt“, betont Schrell. Ungeachtet dessen will Schrell die weiteren Planungen aufmerksam und kritisch begleiten. Außerdem wird Schrell sich im Rahmen der Konsultation nochmals schriftlich an die Bundesnetzagentur wenden.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema