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Stromtrasse: Bayerisches Wirtschaftsministerium dagegen
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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

Stromtrasse: Bayerisches Wirtschaftsministerium dagegen

 Bei der geplanten Stromtrasse scheiden sich die Geister. Foto: Erich Westendarp / pixelio

In der Diskussion um die Stromtrasse scheiden sich die Geister. Bereits 2014 wandten sich die Landräte aus Dillingen und Donau-Ries an die Politik. Nun bezieht das Bayerische Wirtschaftsministerium erneut Stellung: Neue Trassenschneisen in Bayern sollen vermieden werden.

von Marina Huber, Online-Redaktion

Der zweite Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2024 stand zur Prüfung. Während die Bundesnetzagentur eine Gleichstromverbindung nach wie vor für nötig hält, stellt sich das Bayerische Wirtschaftsministerium gegen die neuen Trassenschneisen.

Forderung: Keine Trassenschneisen durch das Naturschutzgebiet

In einem Schreiben an den Bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer und Wirtschafts- und Energieministerin Aigner stellen sich die Landräte der Landkreise Dillingen und Donau-Ries erneut gegen die Stromtrassen. Leo Schrell, Landrat des Landkreises Dillingen, und Stefan Rößle, Landrat Donau-Ries, fordern den Verzicht auf Stromtrassen durch das Naturschutzgebiet beider Landkreise. Aus der Stellungnahme des Ministeriums geht nun hervor, dass neue Trassenschneisen im Zuge der Planung neuer Stromtrassen vermieden werden sollen. Bei einem weitergehenden Ausbau soll die konsequente Nutzung von Bestandstrassen verfolgt werden, nach Vorstellungen der Landräte beispielsweise an vorhandenen Infrastrukturen wie Bundesautobahnen.

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Umstrittene Gleichstrompassage Süd-Ost

Die geplante Stromtrasse von Wolmirstedt nach Gundremmingen ist nach wie vor umstritten. Bis zum 15. Mai konnten sich dazu sogar Bürger und Behörden gegenüber der Bundesnetzagentur zu Wort melden. Die Stellungnahme des Bundesministeriums deckt sich dabei mit den Forderungen der Landräte: Im Falle eines Bedarfsnachweises für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Verbindung (HGÜ) SuedLink soll weitgehend auf Bestandstrassen bis zum Netzverknüpfungspunkt Gundremmingen zurückgegriffen werden. Gleichzeitig soll die Gleichstrompassage Süd-Ost mit Anfangspunkt Wolmitstedt und einem bisherigen Endpunkt Gundremmingen verkürzt und ein neuer südlicher Endpunkt geprüft werden. Landrat Schrell freut sich: „Der Vorschlag berücksichtigt die begründeten Bedenken des Landschafts-, Natur- und Artenschutzes im Landkreis Dillingen“.

Prüfung der Notwendigkeit einer Anbindung in Gundremmingen

Bei der Planung neuer Stromtrassen muss nun geprüft werden, ob die Energieversorgung in Bayern nach der Abschaltung des Kernkraftwerkes in Gundremmingen sicher gestellt ist. Es ist immer noch möglich, dass es im Rahmen der Bedarfsplanung zu einer Anbindung des Netzverknüpfungspunktes Gundremmingen mit der HGÜ-Verbindung SuedLink kommt. In dem Fall wollen sich die Landkreise Dillingen und Donau-Ries für eine Flexibilität bei der Erdverkabelung einsetzen. Dies scheint auch im Sinne der Bürger und Behörden zu sein. Diese haben sich im Konsultationsverfahren gegen einen Verlauf der Gleichstrompassage Süd-Ost durch den Landkreis ausgesprochen. 

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