B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Dillingen  / 
Schrell und Rößle gegen Sicherung der Flutpolder
Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Landratsamt Dillingen a.d.Donau / Landratsamt Donau-Ries

Schrell und Rößle gegen Sicherung der Flutpolder

Um den Städten und Gemeinden an der Donau künftig solche Szenen zu ersparen, soll ein Flutpolder errichtet werden. Foto: Lupo /

Die Landräte Leo Schrell und Stefan Rößle sind gegen eine vorläufige Sicherung der Flutpolderstandorte in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries. Schrell und Rößle halten diese Maßnahmen derzeit für unnötig.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Die Landräte Leo Schrell und Stefan Rößle haben sich gegen eine Sicherung der geplanten Flutpolderstandorte in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries ausgesprochen. Dazu wandten sich die Landräte an Umweltministerin Ulrike Scharf. Schrell und Rößle sind sich einig: Eine Sicherung der Flächen in Dillingen, Lauingen, Höchstädt, Blindheim, Schwennigen, Tapfheim und Marxheim ist derzeit unnötig. Der Dialogprozess war vom Umweltministerium angestoßen worden. Schrell und Rößle sehen die Gefahr, dass die Kommunikation durch eine vorläufige Sicherung von Anfang an schwer belastet würde.

Vorläufige Sicherung würde Bauvorhaben einstellen

Käme es zu der vorläufigen Sicherung, wären neue Baugebiete und Einzelbauvorhaben an den geplanten Polderstandorten bis auf Weiteres unmöglich. Für einen solchen Schritt sehen die Landräte keine Veranlassung. Landrat Schrell verweist auf die Verlässlichkeit der betroffenen Gemeinden und Städte: „Ich kann versichern, dass die betroffenen Kommunen keine vollendeten Tatsachen durch die Ausweisung von Baugebieten schaffen werden. Dazu würden sich die Städte, Gemeinden und Landkreis Dillingen gegenüber dem Ministerium sogar vertraglich verpflichten.“ Rößle hinterfragt zudem, ob eine weitere Sicherung überhaupt notwendig ist. Denn angesichts der bisherigen Sicherung großer Flächen als Überschwemmungsgebiet und ausgewiesenen Wasserschutzgebieten hinterfragt Rößle weitere Maßnahmen.

Sind Dillingen und Donau-Ries der richtige Standort für die geplanten Maßnahmen?

Ebenfalls einig sind sich Rößle und Schrell bei einem weiteren Punkt: Die Landräte geben an, dass im nächsten Schritt noch viele Fragen geklärt werden müssen. Es geht ihnen um Schutzmaßnahmen für vorhandene Bebauung. Auch Fragen der Verhältnismäßigkeit stehen im Vordergrund. Die Entschädigung der betroffenen Eigentümer ist ebenfalls ein wichtiger Diskussionspunkt. Nicht zuletzt geht es aber auch um grundlegende Fragen der Standortauswahl. Rößle sieht das Ministerium erst am Anfang der Planungen: „Eine vorläufige Sicherung zum derzeitigen Planungsstand macht keinen Sinn. Kein Arzt narkotisiert einen Patienten, bevor die Entscheidung über eine Operation überhaupt gefallen ist.“

Landkreise Dillingen und Donau-Ries als Schauplatz für Infrastrukturprojekte Bayerns

Derzeit wird in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries noch über ein weiteres Großprojekt rege diskutiert: Die geplante Stromtrasse soll ebenfalls durch beide Landkreise laufen. Auch gegen diese Maßnahme haben sich die Landräte Schrell und Rößle vehement ausgesprochen. Noch bis zum 15. Mai kann die Öffentlichkeit zu den geplanten Maßnahmen Stellung beziehen: Die Bundesnetzagentur stellt ihre Pläne so lange zur Konsultation.

Anzeige
Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Artikel zum gleichen Thema