Berufsorientierung

So möchte sich der Landkreis Dillingen Fachkräfte sichern

Um dem Fachkräftemangel entgegenzusteuern wurde in Dillingen ein Projekt für Schüler zur Berufsorientierung organisiert. Wie das Handwerk dabei für die Jugendlichen attraktiv gestaltet werden kann.

Das Handwerk hautnah erleben und gleichzeitig in dessen Berufswelt eintauchen konnten rund 50 Jugendliche aus dem Landkreis Dillingen an der Donau im Rahmen des Projektes „Sei ein Entdecker! – Erlebe das Handwerk im Landkreis Dillingen an der Donau!“. Das Projekt fand bereits zum fünften Mal in Folge in Kooperation zwischen dem Handwerk, dem Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT und dem Landkreis Dillingen statt. Damit soll ein wesentlicher Baustein der Fachkräftesicherung des Landkreises gebildet werden.

Leo Schrell: Handwerk bietet krisensichere Arbeitsplätze

„Das Handwerk bietet eine Vielfalt an zukunftsfähigen Berufen, in denen handwerkliches Geschick und Talent gefordert sind. Zudem ist das Handwerk ein unverändert wichtiger Wirtschaftszweig unserer heimischen Wirtschaft und bietet krisensichere und wohnortnahe Arbeitsplätze“, betonte Landrat Leo Schrell. Deshalb sei es das Ziel des Projektes, Jugendliche bereits frühzeitig, orientiert an den eigenen Fähigkeiten und Begabungen, mit den Berufsbildern des Handwerks und deren Potenzial vertraut zu machen.

An insgesamt zwei Tagen konnten die Teilnehmer dann im Rahmen des Entdeckerbusses in jeweils drei Betriebe unterschiedlicher Innungen hineinschnuppern. Dabei konnten sie die Ausbildungsinhalte und deren Weiterbildungsmöglichkeiten kennenlernen sowie sich in der Praxis erproben. „Mit dem Entdeckerbus haben wir den Jugendlichen die Möglichkeit geschaffen, einen unvoreingenommenen Einblick in moderne und zukunftsfähige Berufsbilder des Handwerks zu erhalten“, erläuterte Stefan Schröter, der Ausbildungsberater der Handwerkskammer für Schwaben. Einen neuen Rekord stellte in diesem Jahr auch ein anderes Projekt auf, welches die Dillinger Wirtschaftsregion stärken soll: Auf der Fit-for-Job-Berufsmesse waren so viele Unternehmen wie noch nie dabei. 

„Baustellentag“ soll Handwerk anschaulich machen

Ein Highlight erwartete die Jugendlichen beim Baustellentag, der vergangenes Jahr auf Initiative des stellvertretenden Kreishandwerksmeisters Ulrich Reitenberger ins Leben gerufen wurde. „Mit dem Baustellentag haben wir auch in diesem Jahr den Jugendlichen die Möglichkeit geboten, unmittelbar auf der Baustelle in komprimierter Form die Handwerksberufe am Einsatzort kennenzulernen und gleichzeitig Baustellenluft zu schnuppern“, sagte sich Reitenberger. In Kleingruppen konnten sich die Schüler beispielsweise den Berufsbildern „Maurer/Beton- und Stahlbetonbauer“, „Elektroniker“ oder „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“ nähern. „Die Jugendlichen finden aktuell eine sehr komfortable Arbeitsmarktsituation vor. Die duale Ausbildung ist nach wie vor eine tragende Säule bei der Sicherung der dringend benötigten Fachkräfte, insbesondere im Handwerk“, informierte Günter Hirschmann, der Geschäftsführer des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT. 

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