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So entwickelt sich der Energiebedarf in Schwaben
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ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

So entwickelt sich der Energiebedarf in Schwaben

 Kernkraftwerk Gundremmingen von Oben. Foto: KKW Gundremmingen

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. legt in einem Gutachten die Entwicklung des Energiebedarfs in Schwaben dar. Die Prognos AG ermittelte im Auftrag der vbw konkrete Herausforderungen für die Region. Mit dem Gutachten bringt sich die vbw aktiv in den bayerischen Energiedialog ein. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: „Die Untersuchung liefert eine Basis für die ausstehenden Entscheidungen zum Umbau der Energieversorgung in Schwaben.“ 

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

Der künftige Endenergieverbrauch und der Strombedarf sind stark abhängig von Faktoren wie der Branchenstruktur sowie der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung. Gleichzeitig verändern sich die regionalen Erzeugungskapazitäten: „Nur wenn wir beim Umbau der Energiesysteme die spezifischen Herausforderungen der verschiedenen Landesteile im Detail berücksichtigen, lässt sich künftig auch eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung für ganz Bayern sicherstellen“, erklärt Brossardt.

Kernkraftwerk Gundremmingen muss ersetzt werden

Der Regierungsbezirk Schwaben steht vor großen Umwälzungen bei der Stromversorgung. In wenigen Jahren gehen mit Abschalten der Kernkraftwerke Gundremmingen B und C große Erzeugungskapazitäten vom Netz. „Nach unseren Prognosen ändert sich am Strombedarf in der Region allerdings wenig. Daher muss im Rahmen des Dialogprozesses geklärt werden, wie dieser Bedarf langfristig gedeckt werden kann“, so Brossardt.

Bis 2050 über 50 Prozent Energieeinsparung möglich

Die Wirtschaft in Schwaben ist durch eine hohe Industriedichte geprägt. Laut Gutachten bleibt das verarbeitende Gewerbe mit einer durchschnittlichen Steigerung von 1,4 Prozent jährlich bis 2050 Wachstumstreiber der Region Schwaben. Trotz einer deutlichen Ausweitung der Produktion steigt der Endenergieverbrauch der schwäbischen Industrie im gleichen Zeitraum nur um sieben Prozent. Ein wesentlicher Grund dafür ist eine stetige Verbesserung der Energieeffizienz. In der Region Schwaben gibt es bis 2050 vor allem Einsparpotenziale im Sektor Gewerbe/Handel/Dienstleistungen (rund 50 Prozent) sowie bei den Privathaushalten (47 Prozent). Durch die verbesserte Erzeugung von Raumwärme können hier im Gebäudesektor bis zum Jahr 2050 sogar 56 Prozent Energie eingespart werden.

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