Großprojekt

Schüco macht FC Bayern Campus brandschutzsicher

Dass der FC Bayern Campus seit zwei Jahren erfolgreich läuft, hat auch mit Technik aus Bayerisch-Schwaben zu tun – vor allem in den Bereichen Belüftung sowie Brand- und Rauchschutz.

Der FC Bayern Campus integriert sämtliche Funktionen und Services einer modernen Sportakademie. Auf dem 30 Hektar großen Gelände, in Sichtweite der Allianz Arena, entstand ein neues Trainingsgelände für den FC Bayern München. Die Inbetriebnahme erfolgte im August 2017. Auch die Schüco-Gruppe mit Standort in Dillingen realisierte für den Campus in München einige Lösungen. 

So viele Materialen wurden insgesamt verbaut

Das Gesamtvolumen an verbauten Schüco Systemelementen macht die Komplexität des Projektes deutlich. Insgesamt wurden 2.050 Quadratmeter Pfosten-Riegel-Fassaden, 480 Fensterelemente (200 davon sind mechatronisch betriebene Aluminiumfenster), 80 Türelemente für den Brand- und Rauchschutz, Türsysteme für die Fassade, verglaste Hebe-Schiebeelemente sowie eine 25 Meter lange Glasbrücke verbaut.

Hinzu kamen spezielle Systemausführungen und komplexe Bauteilanschlüsse, wie die Fertigung und Montage von 1.100 Quadratmetern Groß-Lamellen für den Sonnenschutz, Oberlichter und Glasgeländer sowie integrierte LED-Beleuchtung oder Fensterlüfter.

Teilweise kommt Gebäude ohne Klimatisierung aus

Die Groß-Lamellen oder der Einsatz von Dreifach-Isolierverglasungen lassen das Akademiegebäude in Teilbereichen ohne Klimatisierung und ohne mechanische Be- und Entlüftung auskommen. Dreh-Kippfenster und mechatronische Kippelemente in den Haupt- und Innenhoffassaden ermöglichen außerdem eine Nachtauskühlung des Gebäudes. Darüber hinaus wurden einige Nutzungsbereiche zur Klima-Optimierung mit selbstregulierenden Fensterlüftern ausgestattet.

Da man sich beim FC Bayern Campus planerisch innerhalb des Schüco Portfolios bewegte, konnte eine durchgängig transparente Fassaden- und Innenraumgestaltung realisiert werden.

Brand- und Rauchschutz transparent gelöst

Das betrifft auch Gebäudebereiche und bauliche Maßnahmen, an die erhöhte Brand- und Rauchschutzanforderungen gestellt wurden. Das Brandschutz- und Gesamtsicherheitskonzept des Campus wurde von hhpberlin entwickelt und von der unteren Münchner Bau-Aufsichtsbehörde und der Feuerwehr München abgenommen.

Einstufung als Sonderbau Klasse 5

Nach dem bayerischen Baurecht wurde der gesamte Campus als Sonderbau der Gebäudeklasse 5 eingestuft. Diese Klassifizierung ist grundsätzlich mit besonderen Anforderungen an den Brandschutz verbunden, wobei einige Sonderlösungen von Nöten waren.

Brand- und Rauchschutztüren für die Fluchtwege

So hatte beispielsweise eine direkte Fluchtwegführung aus den Beherbergungen über notwendige Flure in Fluchttreppen-Räume zu erfolgen. Die Flucht- und Rettungswege wurden mit verglasten Brand- und Rauchschutztüren ausgestattet.

Natürliche Entrauchung über Oberlichter

Die Entrauchung des Akademiegebäudes erfolgt dagegen im Brandfall auf natürlichem Wege über motorisch betriebene Oberlichter. Zur Entrauchung können diese Kippelemente im Brandfall zentral aktiviert werden.

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So viele Materialen wurden insgesamt verbaut

Das Gesamtvolumen an verbauten Schüco Systemelementen macht die Komplexität des Projektes deutlich. Insgesamt wurden 2.050 Quadratmeter Pfosten-Riegel-Fassaden, 480 Fensterelemente (200 davon sind mechatronisch betriebene Aluminiumfenster), 80 Türelemente für den Brand- und Rauchschutz, Türsysteme für die Fassade, verglaste Hebe-Schiebeelemente sowie eine 25 Meter lange Glasbrücke verbaut.

Hinzu kamen spezielle Systemausführungen und komplexe Bauteilanschlüsse, wie die Fertigung und Montage von 1.100 Quadratmetern Groß-Lamellen für den Sonnenschutz, Oberlichter und Glasgeländer sowie integrierte LED-Beleuchtung oder Fensterlüfter.

Teilweise kommt Gebäude ohne Klimatisierung aus

Die Groß-Lamellen oder der Einsatz von Dreifach-Isolierverglasungen lassen das Akademiegebäude in Teilbereichen ohne Klimatisierung und ohne mechanische Be- und Entlüftung auskommen. Dreh-Kippfenster und mechatronische Kippelemente in den Haupt- und Innenhoffassaden ermöglichen außerdem eine Nachtauskühlung des Gebäudes. Darüber hinaus wurden einige Nutzungsbereiche zur Klima-Optimierung mit selbstregulierenden Fensterlüftern ausgestattet.

Da man sich beim FC Bayern Campus planerisch innerhalb des Schüco Portfolios bewegte, konnte eine durchgängig transparente Fassaden- und Innenraumgestaltung realisiert werden.

Brand- und Rauchschutz transparent gelöst

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Einstufung als Sonderbau Klasse 5

Nach dem bayerischen Baurecht wurde der gesamte Campus als Sonderbau der Gebäudeklasse 5 eingestuft. Diese Klassifizierung ist grundsätzlich mit besonderen Anforderungen an den Brandschutz verbunden, wobei einige Sonderlösungen von Nöten waren.

Brand- und Rauchschutztüren für die Fluchtwege

So hatte beispielsweise eine direkte Fluchtwegführung aus den Beherbergungen über notwendige Flure in Fluchttreppen-Räume zu erfolgen. Die Flucht- und Rettungswege wurden mit verglasten Brand- und Rauchschutztüren ausgestattet.

Natürliche Entrauchung über Oberlichter

Die Entrauchung des Akademiegebäudes erfolgt dagegen im Brandfall auf natürlichem Wege über motorisch betriebene Oberlichter. Zur Entrauchung können diese Kippelemente im Brandfall zentral aktiviert werden.

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