Sonnen-Energie

Regenerative Energien: Landkreis Dillingen startet Sonnenkampagne

In Dillingen soll mehr Strom durch Sonnenenergie erzeugt werden. Dafür gibt es nun die „Sonnenkampagne“. Diese wirbt für den Bau von Photovoltaikanlagen.

Ab sofort können alle Bürger sowie Unternehmen und Kommunen des Landkreises ein interaktives Solarkataster nutzen, um virtuell eine Photovoltaikanlage auf ihrer eigenen Immobilie zu planen. Damit setzt der Landkreis ein Projekt im Rahmen der Sonnenkampagne um, mit dem der Energiewende auf regionaler Ebene ein weiterer Impuls gegeben werden soll.

Viel Potenzial schlummert auf Dillinger Hausdächer

„Mit der Sonnenkampagne verfolgen wir das Ziel, die Energiewende in der Region weiter aktiv umzusetzen, das vorhandene Erzeugungspotenzial zu nutzen und damit die Wertschöpfung in der Region weiter zu erhöhen“, betonte Landrat Leo Schrell bei der offiziellen Vorstellung des Katasters. So ergab eine durch das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) erstellte Energiebilanz für den Landkreis Dillingen, dass Photovoltaikanlagen stromseitig das höchste Erzeugungspotenzial in der Region haben.

Ziel: Anteil der Erneuerbaren Energien erhöhen

 Eine weitere Erkenntnis aus der Bilanz war, dass für ein Erreichen der Klimaschutzziele der Anteil der erneuerbaren Energien deutlich erhöht werden muss. Basierend auf der Energiebilanz wurde durch die Wirtschaftsförderstelle des Landratsamtes und eza! ein Konzept für eine Sonnenkampagne erstellt, das der Umweltausschuss des Landkreises in seiner jüngsten Sitzung zur Umsetzung beschlossen hat.

PV-Anlagen sind auch wirtschaftlich rentabel

Christian Weber von der Wirtschaftsförderstelle betonte, „dass durch die Sonnenkampagne insbesondere die Privatbürger auf das Potenzial auf ihren Hausdächern aufmerksam gemacht werden sollen. Durch die Kampagne wird deutlich aufgezeigt, dass die Sonnenstromnutzung auf dem eigenen Hausdach nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist.“ So erläuterte Weber, dass die Preise für die PV-Module in den letzten Jahren stark gesunken seien, was insbesondere die Anlage in Kombination mit der Eigenstromnutzung zu einer lukrativen Investition in eine nachhaltige Zukunft mache.

Bürger können online eigene PV-Anlage planen

Mit dem Solarkataster für den Landkreis Dillingen a.d.Donau können die Bürgerinnen und Bürger ab sofort virtuell eine eigene PV-Anlage planen. Es wird veranschaulicht, welche Potenziale das eigene Hausdach zur Nutzung der Sonnenenergie bietet und wie viel Strom selbst erzeugt werden kann. Das Online-Kataster basiert dabei auf Laserscandaten, die von einem Flugzeug aus gewonnen wurden. Daraus entstanden interaktive Karten, auf denen für jedes Gebäude verzeichnet ist, wie geeignet es für die Gewinnung von Solarenergie ist. Jeder Hausbesitzer kann virtuell eine Photovoltaikanlage konfigurieren und simulieren und erfährt zudem mit dem Wirtschaftlichkeitsrechner, welche Renditen mit der Investition möglich sind.

Partner aus der Region unterstützen Landkreis

Landrat Leo Schrell dankte zudem der Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen a.d.Donau für die finanzielle Unterstützung der Sonnenkampagne und des Solarkatasters. Ebenso dankte der Landrat dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu sowie der LEW AG, der Erdgas Schwaben GmbH, der EnBW ODR und der GP Joule GmbH für die Bereitschaft, die Sonnenkampagne als Kooperationspartner zu unterstützen. 

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„Mit der Sonnenkampagne verfolgen wir das Ziel, die Energiewende in der Region weiter aktiv umzusetzen, das vorhandene Erzeugungspotenzial zu nutzen und damit die Wertschöpfung in der Region weiter zu erhöhen“, betonte Landrat Leo Schrell bei der offiziellen Vorstellung des Katasters. So ergab eine durch das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) erstellte Energiebilanz für den Landkreis Dillingen, dass Photovoltaikanlagen stromseitig das höchste Erzeugungspotenzial in der Region haben.

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Christian Weber von der Wirtschaftsförderstelle betonte, „dass durch die Sonnenkampagne insbesondere die Privatbürger auf das Potenzial auf ihren Hausdächern aufmerksam gemacht werden sollen. Durch die Kampagne wird deutlich aufgezeigt, dass die Sonnenstromnutzung auf dem eigenen Hausdach nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel ist.“ So erläuterte Weber, dass die Preise für die PV-Module in den letzten Jahren stark gesunken seien, was insbesondere die Anlage in Kombination mit der Eigenstromnutzung zu einer lukrativen Investition in eine nachhaltige Zukunft mache.

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