Auszeichnung

Projekt von Wanzl und Adolf Würth erhält Top Supplier Retail Award

In Kooperation mit der Firma Wanzl aus Leipheim startete die Adolf Würth GmbH & Co. KG ein neues Ladenkonzept. Dieses wurde nun sogar in Düsseldorf bei der EuroShop 2020 ausgezeichnet. Was dahinter steckt.

2018 eröffnete die Adolf Würth GmbH & Co. KG, ein führender Akteur im Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, gemeinsam mit Wanzl in Vöhringen die erste Würth24 Niederlassung. Damit wurde Einkaufen für Handwerker von Montag bis Samstag rund um die Uhr in dieser Form zum ersten Mal möglich. Dieses Konzept wurde nun bei den reta-Awards 2020 im Rahmen der Weltleitmesse EuroShop 2020 in Düsseldorf gewürdigt. Als Händler erhielt Würth den Top Supplier Retail Award in der Kategorie Best Customer Experience. Wanzl wurde als maßgeblicher Technologiepartner des 24-Stunden-Self-Service-Stores ebenfalls ausgezeichnet. 

Jury lobt „strategischen Nutzen für den Handel“

Schauplatz für die Veranstaltung war das Düsseldorfer Eventlocation Seifenfabrik Dr. Thompsons. Hier zeichneten die Initiatoren, das wissenschaftliche Institut des Handels EHI Retail Institute und das Fachmagazin Lebensmittel Zeitung, Unternehmen für die Implementierung innovativer Technologielösungen im Einzelhandel aus. Bernhard Renzhofer, Geschäftsführer Vertrieb bei Wanzl, erklärte: „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Als ganzheitlicher Systemanbieter hat Wanzl bei dem Projekt Würth24 eine Gesamtlösung umgesetzt, die von der Authentifizierung des Kunden über das automatisierte Scannen von Waren bis zum Check-out reicht. Das Entscheidende dabei war für uns, ein wirtschaftlich skalier- und multiplizierbares Konzept zu erarbeiten.“

In der offiziellen Begründung würdigte die Jury, bestehend aus Vertretern von Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen, diesen Ansatz als herausragende Lösung. Konkret lobten sie den „außerordentlichem, strategischen Nutzen für den Handel“. Projektpartner Würth zeigte sich ebenfalls positiv. Matthias Glaser, Leiter Niederlassungsexpansion, kommentierte: „Würth24 ist das Paradebeispiel für zukunftsweisende und vor allem realisierbare Shop-Formate. Nach dem äußerst erfolgreichen Testlauf und den üblichen Feinjustierungen sind wir gerade mitten im nationalen Roll-out. Mittlerweile gibt es bereits 12 dieser Filialen. Mit Wanzl haben wir hierfür den idealen Technologiepartner an unserer Seite.“ 

So funktioniert das Konzept

Das 24h-Storekonzept sieht generell eine Hybrid-Filiale vor, in der ein autonomer Einkauf erst nach den gewohnten Öffnungszeiten mit Marktmitarbeitern beginnt. Zugang zu Würth24-Filialen erhalten die Kunden durch eine doppelte Authentifizierung, entweder per QR-Code innerhalb der Würth-App oder über den Barcode auf einer Kundenkarte. Der erste Scan erfolgt an einer Außenstele, um den Ladenvorraum zu betreten. Um in den Store zu gelangen, authentifiziert sich der Kunde ein zweites Mal an der vollautomatischen Zutrittsschleuse Galaxy Gate. Dabei erfasst das System automatisch die Kundennummer.

Im Laden sind zahlreiche Infoscreens installiert, die Prozesse erklären und eine Beraterfunktion übernehmen. Zudem kommen im Laden stereoskopische 3D-Erfassungssysteme zum Einsatz, die helfen sollen, Inventurdifferenzen zu vermeiden. Im Kassenbereich soll dann der Sonderzugang Galaxy Port für einen geordneten Zutritt sorgen. Am Kassentisch mit SelfScanning-Tunnel werden alle Artikel auf dem Kassenband platziert und digital erfasst. Der Scanprozess startet nach der Kunden-Identifizierung per App. Währenddessen wird die Warensicherung aufgehoben. Erst nach erfolgter Bezahlung ist ein Verlassen des Shops möglich. Dafür erhalten Kunden einen neuen QR-Code, mit dem der Store über ein weiteres Galaxy Gate verlassen werden kann.

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In der offiziellen Begründung würdigte die Jury, bestehend aus Vertretern von Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen, diesen Ansatz als herausragende Lösung. Konkret lobten sie den „außerordentlichem, strategischen Nutzen für den Handel“. Projektpartner Würth zeigte sich ebenfalls positiv. Matthias Glaser, Leiter Niederlassungsexpansion, kommentierte: „Würth24 ist das Paradebeispiel für zukunftsweisende und vor allem realisierbare Shop-Formate. Nach dem äußerst erfolgreichen Testlauf und den üblichen Feinjustierungen sind wir gerade mitten im nationalen Roll-out. Mittlerweile gibt es bereits 12 dieser Filialen. Mit Wanzl haben wir hierfür den idealen Technologiepartner an unserer Seite.“ 

So funktioniert das Konzept

Das 24h-Storekonzept sieht generell eine Hybrid-Filiale vor, in der ein autonomer Einkauf erst nach den gewohnten Öffnungszeiten mit Marktmitarbeitern beginnt. Zugang zu Würth24-Filialen erhalten die Kunden durch eine doppelte Authentifizierung, entweder per QR-Code innerhalb der Würth-App oder über den Barcode auf einer Kundenkarte. Der erste Scan erfolgt an einer Außenstele, um den Ladenvorraum zu betreten. Um in den Store zu gelangen, authentifiziert sich der Kunde ein zweites Mal an der vollautomatischen Zutrittsschleuse Galaxy Gate. Dabei erfasst das System automatisch die Kundennummer.

Im Laden sind zahlreiche Infoscreens installiert, die Prozesse erklären und eine Beraterfunktion übernehmen. Zudem kommen im Laden stereoskopische 3D-Erfassungssysteme zum Einsatz, die helfen sollen, Inventurdifferenzen zu vermeiden. Im Kassenbereich soll dann der Sonderzugang Galaxy Port für einen geordneten Zutritt sorgen. Am Kassentisch mit SelfScanning-Tunnel werden alle Artikel auf dem Kassenband platziert und digital erfasst. Der Scanprozess startet nach der Kunden-Identifizierung per App. Währenddessen wird die Warensicherung aufgehoben. Erst nach erfolgter Bezahlung ist ein Verlassen des Shops möglich. Dafür erhalten Kunden einen neuen QR-Code, mit dem der Store über ein weiteres Galaxy Gate verlassen werden kann.

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