Namen gesucht

Neuer Wanderweg in Dillingen und Günzburg: Die nächsten Schritte

Leo Schrell begrüßt die neue Projektmanagerin für den geplanten Wanderweg. Foto: Landratsamt Dillingen
Der neue Wanderweg im Schwäbischen Donautal geht in die nächste Phase Die Stelle für das Projektmanagement ist bereits besetzt. Was bis zur Fertigstellung noch ansteht.

Die Projektmanagerin Kirsten Wild ist für die weitere Umsetzung des 62 Kilometer langen Premium-Wanderwegs zuständig. Dieser wird zukünftig auf mehreren Etappen durch die Auwälder in den Landkreisen Günzburg und Dillingen führen. Als nächstes werden Schilder angebracht sowie die Wege markiert.

Wanderweg wird im Frühjahr 2019 eröffnet

„Mit dem Premiumwanderweg etabliert sich das Schwäbische Donautal auf dem Wandermarkt und schafft mit seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt bei Touristen und Einheimischen ein Bewusstsein für die Kostbarkeit des Auwalds“, so der Dillinger Landrat Leo Schrell. Für Lothar Kempfle, Geschäftsführer von Donautal-Aktiv, ist der Wanderweg deutschlandweit einmalig. „Unser Auwald entlang der Donau hat teils urwaldähnlichen Charakter und bietet vielfältige Möglichkeiten, den Auenlebensraum sanft und naturnah zu erkunden – das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das wir für die Region nutzen müssen“, so Kempfle. Im Frühjahr 2019 soll der Weg offiziell eröffnet werden.

Wanderweg braucht neuen Namen

Bis dahin soll auch noch ein neuer Name für den Weg gefunden werden. „Mit dem bisherigen Arbeitstitel ‚Auwaldtrail‘ sind wir nicht 100-prozentig glücklich“, erklärt Kempfle. „Der Weg ist für Wanderer und nicht für Radfahrer gedacht. Schön wäre ein Name, der die Donau beziehungsweise den Auwald und das Thema Wandern vereint.“

Landratsamt bittet Bürger um Unterstützung

Zudem fordert das Landratsamt Dillingen die Bürger auf, den Landkreis bei der Inventur der Biotope zu unterstützen. Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) nehmen seit Mai diesen Jahres Fachleute die Biotope im Landkreis unter die Lupe. Nach der ersten Biotopkartierung vor rund 25 Jahren wird nun der Bestand wertvoller Lebensräume für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten ein zweites Mal untersucht. „Das Wissen über die Lage und Ausprägung der Biotope ist Grundlage für die tägliche Arbeit von Naturschutzbehörden, Kommunen, Planungsbüros und wissenschaftlichen Einrichtungen“ unterstreicht der Präsident des LfU, Claus Kumutat, die Bedeutung der Biotopkartierung.

Über 300.000 Euro kostet die Inventur

„Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Natur-Inventur können private Grundstücks-Eigentümer leisten, indem sie den Kartierern Zutritt zu ihren Grundstücken gewähren.“ Die Geländearbeiten werden von einem Neu-Ulmer Planungsbüro durchgeführt und bis Herbst 2019 abgeschlossen. Die Ergebnisse der Kartierung stehen voraussichtlich im Sommer 2020 zur Verfügung. Über 300.000 Euro stellt der Freistaat für die neue Natur-Inventur im Landkreis Dillingen a. d. Donau zur Verfügung.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Namen gesucht

Neuer Wanderweg in Dillingen und Günzburg: Die nächsten Schritte

Leo Schrell begrüßt die neue Projektmanagerin für den geplanten Wanderweg. Foto: Landratsamt Dillingen
Der neue Wanderweg im Schwäbischen Donautal geht in die nächste Phase Die Stelle für das Projektmanagement ist bereits besetzt. Was bis zur Fertigstellung noch ansteht.

Die Projektmanagerin Kirsten Wild ist für die weitere Umsetzung des 62 Kilometer langen Premium-Wanderwegs zuständig. Dieser wird zukünftig auf mehreren Etappen durch die Auwälder in den Landkreisen Günzburg und Dillingen führen. Als nächstes werden Schilder angebracht sowie die Wege markiert.

Wanderweg wird im Frühjahr 2019 eröffnet

„Mit dem Premiumwanderweg etabliert sich das Schwäbische Donautal auf dem Wandermarkt und schafft mit seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt bei Touristen und Einheimischen ein Bewusstsein für die Kostbarkeit des Auwalds“, so der Dillinger Landrat Leo Schrell. Für Lothar Kempfle, Geschäftsführer von Donautal-Aktiv, ist der Wanderweg deutschlandweit einmalig. „Unser Auwald entlang der Donau hat teils urwaldähnlichen Charakter und bietet vielfältige Möglichkeiten, den Auenlebensraum sanft und naturnah zu erkunden – das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das wir für die Region nutzen müssen“, so Kempfle. Im Frühjahr 2019 soll der Weg offiziell eröffnet werden.

Wanderweg braucht neuen Namen

Bis dahin soll auch noch ein neuer Name für den Weg gefunden werden. „Mit dem bisherigen Arbeitstitel ‚Auwaldtrail‘ sind wir nicht 100-prozentig glücklich“, erklärt Kempfle. „Der Weg ist für Wanderer und nicht für Radfahrer gedacht. Schön wäre ein Name, der die Donau beziehungsweise den Auwald und das Thema Wandern vereint.“

Landratsamt bittet Bürger um Unterstützung

Zudem fordert das Landratsamt Dillingen die Bürger auf, den Landkreis bei der Inventur der Biotope zu unterstützen. Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) nehmen seit Mai diesen Jahres Fachleute die Biotope im Landkreis unter die Lupe. Nach der ersten Biotopkartierung vor rund 25 Jahren wird nun der Bestand wertvoller Lebensräume für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten ein zweites Mal untersucht. „Das Wissen über die Lage und Ausprägung der Biotope ist Grundlage für die tägliche Arbeit von Naturschutzbehörden, Kommunen, Planungsbüros und wissenschaftlichen Einrichtungen“ unterstreicht der Präsident des LfU, Claus Kumutat, die Bedeutung der Biotopkartierung.

Über 300.000 Euro kostet die Inventur

„Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Natur-Inventur können private Grundstücks-Eigentümer leisten, indem sie den Kartierern Zutritt zu ihren Grundstücken gewähren.“ Die Geländearbeiten werden von einem Neu-Ulmer Planungsbüro durchgeführt und bis Herbst 2019 abgeschlossen. Die Ergebnisse der Kartierung stehen voraussichtlich im Sommer 2020 zur Verfügung. Über 300.000 Euro stellt der Freistaat für die neue Natur-Inventur im Landkreis Dillingen a. d. Donau zur Verfügung.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben