Auszeichnung

Molkerei Gropper aus Bissingen ist ein „Blühender Betrieb“

Die Molkerei Gropper engagiert sich für den Insektenschutz. Deswegen wurde sie nun vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet. Dafür mussten allerdings einige Kriterien erfüllt werden.

Vergangene Woche ehrte das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz die Molkerei Gropper für ihr besonderes Engagement im Bereich des Arten- und Insektenschutzes. Mit der Auszeichnung „Blühender Betrieb“ werden seit 2018 bayerische Betriebe geehrt, die ihr Gelände nach Mindestkriterien blüh- und insektenfreundlich gestalten. Diese Auszeichnung wurde jetzt auch der Molkerei aus Bissingen im Landkreis Dillingen an der Donau zugesprochen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) betonte bei der feierlichen Übergabe der Auszeichnung im Zeidlerschloss in Feucht: „Mit unserer Initiative ‚Blühender Betrieb‘ bringen wir den Artenschutz in Bayern weiter voran.“

Reinhold Stangl: Unser Beitrag zum Schutz der Tiere

Auf 11.000 Quadratmetern hat die Molkerei Gropper rund um ihr Betriebsgelände zwei Blühwiesen gesät. Hier finden insgesamt zehn Jungbienenvölker ein neues Zuhause. Rund 350.000 Bienen sammeln dort seitdem Pollen. Reinhold Stangl, Bereichsleiter vom Milcheinkauf, erläuterte dazu: „Wir wollten auf den drastischen Rückgang der ökologisch und ökonomisch so wertvollen Insektenvielfalt aufmerksam machen und gleichzeitig unseren Beitrag zum Schutz dieser Tiere leisten. Dass wir heute als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet werden, freut uns natürlich sehr.“ Insekten würden die Naturheimat wertvoll machen. Denn sie würden wichtige Ökosystemleistungen als Bestäuber übernehmen und seien Nahrungsgrundlage für andere Tiere, erlklärte das Unternehmen.

Auszeichnung mit Kriterien

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Um die Auszeichnung „Blühender Betrieb“ zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien, wie beispielsweise eine naturnahe Gestaltung der Außenanlagen erfüllt werden. Auch der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel oder torfhaltige Substrate sind ein Muss. Ebenso muss das Belassen von Überwinterungsstrukturen als wichtiges Kriterium erfüllt sein. Umwelt- und Ressourcenschutz ist der Molkerei Gropper ein ganz besonderes Anliegen, kommentierte Inhaber Heinrich Gropper: „Gerade wir als Familienunternehmen stehen in der Verantwortung, vorausschauend zu handeln und unsere Natur zu schützen. Wir haben dazu bereits vor mehr als 20 Jahren erste Maßnahmen ergriffen und zum Beispiel einen Großteil unserer Dächer im Unternehmen begrünt. Ich bin wirklich stolz über diese Auszeichnung.“

Über Gropper

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Die Molkerei Gropper wurde 1929 in Berg bei Donauwörth gegründet. Seit 1973 befindet sich der Firmensitz in Bissingen im Landkreis Dillingen. Heute gehört das Unternehmen zu den führenden deutschen Anbietern von Handelsmarken. Zu den Kunden des Unternehmens zählen mittlerweile zahlreiche große europäische Lebensmitteleinzelhändler und Discounter. Zum Kerngeschäft des Unternehmens zählen neben der Produktion von Handelsmarken auch das Copacking für Markenartikelunternehmen.

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Reinhold Stangl: Unser Beitrag zum Schutz der Tiere

Auf 11.000 Quadratmetern hat die Molkerei Gropper rund um ihr Betriebsgelände zwei Blühwiesen gesät. Hier finden insgesamt zehn Jungbienenvölker ein neues Zuhause. Rund 350.000 Bienen sammeln dort seitdem Pollen. Reinhold Stangl, Bereichsleiter vom Milcheinkauf, erläuterte dazu: „Wir wollten auf den drastischen Rückgang der ökologisch und ökonomisch so wertvollen Insektenvielfalt aufmerksam machen und gleichzeitig unseren Beitrag zum Schutz dieser Tiere leisten. Dass wir heute als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet werden, freut uns natürlich sehr.“ Insekten würden die Naturheimat wertvoll machen. Denn sie würden wichtige Ökosystemleistungen als Bestäuber übernehmen und seien Nahrungsgrundlage für andere Tiere, erlklärte das Unternehmen.

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