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Milchpreis: Schwäbische Landwirtschaft in der Krise
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Bayerischer Bauernverband Hauptgeschäftsstelle Schwaben

Milchpreis: Schwäbische Landwirtschaft in der Krise

Symbolbild. Foto: irman / iStock / thinkstock

Der Anteil Deutschlands an der internationalen Milcherzeugung beträgt insgesamt nur 4 Prozent. Die Möglichkeiten der schwäbischen Milcherzeuger, die aktuelle Preislage direkt zu beeinflussen, sind dementsprechend begrenzt. Sie sind daher auf Einsicht aus Politik, Handel und Gesellschaft angewiesen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Im Regierungsbezirk Schwaben gibt es laut Hauptgeschäftsstelle Schwaben des Bayerischen Bauernverbands über 7.800 Landwirtsfamilien, die Milcherzeugung betreiben. Der Selbstversorgungsgrad der Region liegt bei rund 340 Prozent. Im Allgäu sind es sogar 600 Prozent. Diese Zahlen machen deutlich, wie wichtig nationale und internationale Märkte für die schwäbische Milchwirtschaft sind. Der durchschnittliche Milchpreis in Schwaben beträgt aktuell jedoch nur 25 Cent. Eine kostendeckende Erzeugung ist so für die meisten Landwirte nicht realisierbar.

Internationale Bedingungen wirken sich direkt auf Schwaben aus

In Schwaben gibt es viele Molkereien, die auch auf Export ausgerichtet sind. Aus diesem Grund bekommen die heimischen Bauernfamilien die Folgen der Wirtschaftskrise in China, aber auch das Russland-Embargo deutlich zu spüren. Neben den Krisen treffen auch die in den vergangenen Jahren sehr guten Ernte-Bedingungen die schwäbischen Landwirte. Denn die Milchmengen sind dadurch weltweit stark angestiegen. Der Wettbewerbsdruck auf den hart umkämpften internationalen Märkten ist für die Molkereien also groß. Dies trägt weiter dazu bei, dass der Preis für Rohmilch stetig fällt.

Niedrige Lebensmittel-Preise bedrohen heimische Landwirte

Auch der Einzelhandel trägt zum Preisverfall bei. Die bei den Betrieben durch Investitionen verursachten höheren Kosten spiegeln sich im Preisbild nicht wider. Während die niedrigen Milchpreise derzeit besonders häufig in den Schlagzeilen sind, ist die Situation in allen Bereichen der Landwirtschaft schwierig. Auch andere Produktionsbereiche wie Fleisch und Getreide haben Probleme.

Zukunft der Landwirtschaft ungewiss

Die aktuelle Preislage bedroht direkt die Existenz vieler Landwirte in Bayerisch-Schwaben. Denn wenn mit der Produktion die Kosten nicht gedeckt werden können, müssen dafür Reserven aufgebraucht werden. Dieses Geld fehlt dann, um Investitionen in den Betrieb zu tätigen. Somit fällt es den Landwirten noch schwerer, ihre Betriebe für die Zukunft sicher aufzustellen.

Unterstützung für Landwirte vermehrt gefordert

Die eine Lösung, die das Problem behebt, gibt es wohl nicht. Verstärkte politische und andere Maßnahmen könnten die Folgen aber sicherlich lindern. Die Forderung nach mehr Unterstützung aus der Politik wird daher immer wieder laut. Der Bayerische Bauernverband fordert auch privatwirtschaftliche Lösungen, um den Preis für Milchprodukte auf einem für die Landwirte akzeptablen Level zu halten. Laut Bayerischen Bauernverband sollten zudem die Lieferbeziehungen zwischen Molkereien und Landwirten überprüft und gegebenenfalls geändert werden. All dies könnten wichtige Schritte sein, um die heimische Milchwirtschaft krisensicher zu machen.

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