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Tengelmann-Edeka-Fusion: Bauernpräsident warnt vor „folgenschwerem Fehler“
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Bayerischer Bauernverband (BBV)

Tengelmann-Edeka-Fusion: Bauernpräsident warnt vor „folgenschwerem Fehler“

Bauernpräsident Walter Heidl. Foto: BBV

Vor zwei Wochen gab Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bekannt, dass er der Kaiser’s Tengelmann und Edeka Fusion eine Sondererlaubnis erteilt. Im Vorfeld hatten sich das Bundeskartellamt und die Monopolkommission klar gegen diesen Zusammenschluss ausgesprochen. Nun meldet sich der Bayerische Bauernverband zu Wort.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Gabriel steht kurz davor, einen folgenschweren Fehler zu machen“, warnt Bauernpräsident Walter Heidl. Nachdem bereits im Frühjahr 2015 der Antrag von Kaiser’s Tengelmann und Edeka beim Bundeskartellamt eingegangen und abgewiesen worden war, hat sich auch 2016 für den Bayerischen Bauernverband nichts geändert. Heidl schließt sich der Meinung des Kartellamtes und der Monopolkommission an: „Eine Entscheidung zugunsten von Edeka und eine weitere Machtkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel hätten dramatische Auswirkungen für die Bauern und den gesamten ländlichen Raum.“

Gabriel gibt grünes Licht

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel kündigte vor circa zwei Wochen an, die Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch Edeka zu erlauben. Bis heute, 26. Januar, haben die Verfahrensbeteiligten Zeit, um sich zu Gabriels Plan und den angekündigten Bedingungen zu äußern. Dann soll die endgültige Entscheidung fallen. Gabriel begründet seine Haltung damit, so möglichst viele der 16.000 Arbeitsplätze in den Tengelmann-Supermärkten zu erhalten.

Bauernpräsident Heidl rechnet mit „dramatischen Auswirkungen für die Bauern“

Bauernpräsident Walter Heidl sieht gerade hier den Fehler: „Gabriels Totschlagargument ist der Erhalt von Arbeitsplätzen. Damit versucht er all die Nachteile einer Übernahme durch Edeka vom Tisch zu wischen. Dabei könnte ein Großteil der Arbeitsplätze auch bei einem Verkauf an andere Interessenten erhalten werden. Schlimmer noch: Eine Entscheidung zugunsten von Edeka und eine weitere Machtkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel hätten dramatische Auswirkungen für die Bauern und den gesamten ländlichen Raum.“

Heidl: Fusion gefährdet Arbeitsplätze

Schon jetzt werden 85 Prozent des Marktes von Edeka, Aldi, Lidl und Rewe beherrscht. Diese nutzen, Heidl zufolge, „ihre immense Nachfragemacht gnadenlos aus“. Eine aktuelle Analyse der Marktforschungsagentur AMI kommt zum selben Schluss. Laut AMI dehne sich die Spanne zwischen Erzeugerpreis und Verbraucherpreis weiter aus. Der Bayerische Bauernverband befürchtet daher, dass durch eine Übernahme von Tengelmann durch Edeka der Preisdruck auf die Bauern weiter steigt. Dies wiederum würde auf langesicht viele Arbeitsplätze gefährden. Alleine in Bayern hängt jeder achte Arbeitsplatz direkt oder indirekt mit der Arbeit auf den Bauernhöfen zusammen. Daher fordert Heidl politische und kartellrechtliche Maßnahmen gegen die Machtkonzentration im Lebensmitteleinzelhandel.

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