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Milchgipfel: Bund verspricht 100 Millionen Euro Soforthilfe für Bauern
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Bayerischer Bauernverband

Milchgipfel: Bund verspricht 100 Millionen Euro Soforthilfe für Bauern

Symbolbild. Foto: Peter Böni  / pixelio.de

Auf dem Milchmarkt kriselt es weiter. Bundeslandwirtschafts-Minister Christian Schmidt beriet sich daher mit Vertretern von Bauern, Molkereien und Handel in Berlin. Im Zuge der Gespräche sicherte Schmidt eine Soforthilfe des Bundes in Höhe von 100 Millionen Euro für in Not geratene Bauernhöfe zu. Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl sieht darin einen ersten wichtigen Schritt.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Die angekündigten Hilfsmaßnahmen sind der erste richtige Schritt, um von der Krise gebeutelten Betrieben zu helfen und Betriebsaufgaben zu verhindern“, erklärte der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl. „Jetzt geht es darum, den Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen und schnelle Hilfe zu leisten.“

100 Millionen Euro gegen Schließlung

Probleme bereitet den Milchbauern der Preisverfall. Mit nur 25 Cent liegt der Milchpreis in Schwaben zu niedrig für die Bauern, als das sie damit ihre Erzeugungs-Kosten decken könnten. Folglich müssen diese auf Reserven zurückgriffen, die eigentlich für zukunftsorientierte Investitionen gedacht sind. Am Ende des Teufelskreises bleibt auf Langesicht nur die Schließung. Dem will Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit dem 100 Millionen Euro Hilfspaket entgegen wirken.

Branchendialogist der richtige Ansatz“

Weiter haben sich Handel, Molkereien und Milchbauern beim Milchgipfel in Berlin zu einem Branchendialog verpflichtet. Geplant ist, Entwürfe zu einer kurzfristigen Reduzierung der Milchmenge und zu einer langfristigen Neuordnung der Marktstruktur zu erarbeiten. Die Vertreter der Molkereien machten dabei einige Zusagen. So wollen ihren Mitgliedern auf eine marktorientierte, von Molkerei und Erzeuger getragene Mengendisziplin sowie eine Flexibilisierung der Lieferbeziehungen einwirken. Die Bundesregierung kündigte an, dies auch auf europäischer Ebene einzufordern. „Der Branchendialog ist der richtige Ansatz. Jedoch brauchen wir jetzt schnell verbindliche Ergebnisse“, sagte Heidl.

Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl kritisiert Handel

Der Bauernpräsident machte dabei auch seinem Ärger über den Handel Luft. Schließlich gebe es ohne Bauernhöfe „keine regionalen Lebensmittel“. Er forderte die Handelsvertreter auf, den Preis nicht weiter zu drücken. Dazu seien die Produkte von bayerischen Bauernhöfen zu hochwertig. Dieser Preisverfall würde die „wirtschaftliche Grundlage vieler Familienbetriebe“ zerstören. Laut Hauptgeschäftsstelle Schwaben des Bayerischen Bauernverbands gibt es schwabenweit über 7.800 Landwirtsfamilien, die Milcherzeugung betreiben.

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