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LK Dillingen will Bürger für nachhaltige Energiewende sensibilisieren
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Landratsamt Dillingen a.d. Donau

LK Dillingen will Bürger für nachhaltige Energiewende sensibilisieren

 Intiligente Stromverteilung - "Smart Grid" soll's möglich machen. Foto: Hasan Anac / pixelio

Josef Wagner, Leiter der Netzplanung bei der LEW Verteilernetze GmbH, sprach vor kurzem im Informationszentrum für regenerative Energien in Lauingen über das Thema „Smart Grid – Intelligente Netze“. Auch Dillingens Landrat Leo Schrell war zu diesem Vortrag erschienen. Er nutzte diesen als Gelegenheit, um Besucher für eine nachhaltige Energiewende zu sensibilisieren. Zu dieser gehören auch Zukunftstechnologien wie das vorgestellte „Smart Grid“.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die Zukunft der Stromnetze heißt „Smart Grid“, zu Deutsch „Intelligente Netze“. Über genau diese referierte vor kurzem Josef Wagner, Leiter der Netzplanung bei der LEW Verteilnetz GmbH. Im Schwäbischen Informationszentrum für regenerative Energien in Lauingen (Donau) informierte er alle Besucher und Gäste über die Notwendigkeit und Vorteile dieser Technologie der Zukunft. Mit dabei war auch Landrat Leo Schrell aus Dillingen.

„Smart Grid“ – die Zukunftstechnologie gleicht Schwankungen bei der Stromgewinnung aus

Der Dillinger Landrat nutzte den Vortrag, um die Besucher für Zukunftstechnologien als wesentlichen Bestandteil einer nachhaltigen Energiewende zu sensibilisieren. Josef Wagner beschrieb in seinem Referat, wie intelligente Stromnetze der Energiewelt der Zukunft von Nutzen sein können. Bei einer dezentralen Stromgewinnung können diese für eine effiziente und zuverlässige Stromversorgung sorgen. „Smart Grids“ verknüpfen die vielen Akteure auf dem Strommarkt. Strom erzeugen und speichern, sowie ein gezieltes Lastmanagement werden so zur Grundlage für eine intelligente Stromverteilung bei schwankender Stromproduktion.

Ohne intelligente Regulierung: Erheblicher Netzausbau von Nöten

Momentan sei der Verbrauch nicht an die Gewinnung gekoppelt. So wird, Wagner zufolge, regional oftmals fünf- bis sechsmal mehr Strom eingespeist als verbraucht. Kommt es aber beispielsweise durch Windstille oder einen bewölkten Himmel zu einer niedrigeren Stromproduktion, müssen konventionelle Kraftwerke zugeschalten werden. Dafür sind leistungsstarke Netze erforderlich, die wiederum einen erheblichen Netzausbau notwendig machen.

So soll das „Smart Grid“ arbeiten

Hier kommt nun das „Smart Grid“ zum Einsatz. Um den Verbrauch an die dezentrale schwankende Erzeugung anzupassen, braucht es eine Steuerung. Im Mittelpunkt stehe dabei die Kommunikation einer zentralen Steuerung im Netz („Smart Operator“) mit intelligenten Haussteuerungen, die über das Glasfasernetz erfolgt. Damit wird der Verbrauch der Haushalte oder der Einsatz von Speichern an eine schwankende Stromproduktion der Photovoltaikanlagen vor Ort bestmöglich angepasst. Einen solchen Speicher testet die LVN zurzeit in Tussenhausen.

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