/ 
B4B Nachrichten  / 
Dillingen  / 
LEW erschließt Höchstädt mit neuer Energieinfrastruktur
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Projektabschluss

LEW erschließt Höchstädt mit neuer Energieinfrastruktur

 LEW 3
LEW-Kommunalbetreuerin Karin Frank, Höchstädts Stadtbaumeister Thomas Wanner, Gerrit Maneth, Erster Bürgermeister der Stadt, und LEW-Vorstandsmitglied Markus Litpher vor der Übergabestation des kalten Nahwärme-Netzes. Foto: LEW

Kommunen müssen ihren einzelnen Beitrag leisten um die ambitionierten Klimaziele im Gesamten erreichen zu können. In Höchstadt an der Donau wurde dieser nun durch eine Zusammenarbeit mit LEW erbracht. Wie dort ein innovatives Energienetz entstand.

Mehr zum Unternehmen
Logo Lechwerke AG
Lechwerke AG

Im Auftrag der Stadt Höchstädt an der Donau wurde durch die Lechwerke (LEW) ein zukunftsorientiertes Energiekonzept umgesetzt. Im Neubaugebiet „Unterfeld“ wurde im Zuge der Erschließung ein „kaltes Nahwärmenetz“ aufgebaut. Die fast 50 geplanten Einfamilien- und Doppelhäuser könnten damit energieeffizient und klimaschonend sowohl mit Heizwärme als auch Warmwasser versorgt werden.


Nutzen der Infrastruktur
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Der entscheidende Vorteil sei der weitgehend verlustfreie Wärmetransport. Beim so genannten kalte Nahwärmenetz diene ein Solekreislauf als Medium für die aus Grundwasser gewonnene Umweltwärme. Die Temperatur im kalten Nahwärmenetz betrage nur etwa 10 Grad, sodass kaum Wärmeverluste entstehen. Erst in den angeschlossenen Gebäuden sollen elektrisch betriebene Wärmepumpen Heizwärme und Warmwasser erzeugen. Bei dem Projekt in Höchstädt trägt die Stadt die Investitionskosten für die Einrichtung der Nahwärmeinfrastruktur. Als Energiepartner der Kommunen habe LEW das Konzept der kalten Nahwärme bereits mehrfach umgesetzt, zum Beispiel für die Stadt Friedberg.


Wärmeenergie verursacht enorme Klimaschäden

„Der Wärmesektor ist mit mehr als 35 Prozent zweitgrößter Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland. Das kalte Nahwärmenetz in Höchstädt ist deshalb ein Beispiel, wie die notwendige Wärmewende gelingen kann: effiziente Gebäudeheizung, ganz ohne fossile Energie. So bringen wir gemeinsam Energiewende und Klimaschutz voran“, erklärt LEW Vorstandsmitglied Markus Litpher. Die Lechwerke seien laut ihm „Partner der Region bei zukunftsfähigen Energielösungen für Kommunen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger.“


So funktioniert das Wärmenetz
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Für die Einrichtung des kalten Nahwärmenetzes wurden zunächst zwei Entnahme- und zwei Schluckbrunnen mit einer Tiefe von jeweils rund zehn Metern angelegt sowie das Funktionsgebäude mit der Übergabestation errichtet. Die in den Brunnen installierten Pumpen fördern bis zu 12 Liter Grundwasser pro Sekunde und leiten es wieder in den Boden zurück. Wärmetauscher in der Übergabestation übertragen die Umweltwärme des Grundwassers an einen Solekreislauf. Die Verteilung innerhalb des über 40.000 qm großen Neubaugebietes gewährleisten ungedämmte Kunststoffrohre. Die Umweltwärme lasse sich über dieses Rohrnetz ganzjährig praktisch ohne Wärmeverlust verteilen.

´

Was das für den Ort bedeutet 

Dank dem bereitgestellten kalten Nahwärmenetz sollen Bauherrn im Höchstädter Neubaugebiet Umweltenergie des Grundwassers nutzen, ohne dafür selbst eigene Brunnen bauen zu müssen. Um Heizwärme und Warmwasser für ihr Haus zu erzeugen, genüge es, eine elektrisch betriebene Wärmepumpe an die vorhandene Energieinfrastruktur anzuschließen. Aus einer Kilowattstunde Stromverbrauch für den Betrieb der Wärmepumpe sollen etwa vier bis fünf Kilowattstunden Wärmeenergie erzeugt werden. Das Netz könne außerdem nicht nur Wärme erzeugen, sondern lasse sich auch zur Kühlung des Hauses nutzen. Mit einer eigenen PV-Anlage auf dem Hausdach sei selbst erzeugter Strom direkt für die Wärmeerzeugung im Eigenheim nutzbar.


Dankesrede des Bürgermeisters {rectangle_right3}

„Mit dem kalten Nahwärmenetz im Baugebiet Unterfeld bringen wir Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Höchstädt voran. Über diese ökologisch wie wirtschaftlich hocheffiziente Energieinfrastruktur können die Bauherren Umweltenergie in ihrem Haus ebenso einfach nutzen, wie ihren Wasser- oder Stromanschluss. Ein großes Dankeschön richte ich an das überaus kompetente Team von LEW sowie an unsere motivierten Mitarbeiter in der Verwaltung und dem Bauhof für die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit und Abwicklung des Projektes“, sagt Gerrit Maneth, Erster Bürgermeister von Höchstädt an der Donau.

Gleiche Artikel zum gleichen Thema