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LEW beleuchtet Halle der Thule Group mit neuem LED- System
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Beleuchtungssysteme

LEW beleuchtet Halle der Thule Group mit neuem LED- System

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LED-Lichtbandeinsätze werden individuell konfiguriert: An Arbeitsplätzen mit hohem Lichtbedarf etwa ist eine Ausleuchtung mit bis zu 1.000 Lux programmiert. Foto:  Boris Stöbe/BSPmedia.
Von Ellen Köhler

Dank intelligent gesteuerter LED-Beleuchtung arbeiten die Mitarbeiter im Neumarkter Werk der Thule Group zu jeder Tages- und Jahreszeit bei optimalen Lichtverhältnissen. Gleichzeitig spart das Unternehmen bei der Beleuchtung mehr als die Hälfte der Energiekosten ein. Wie genau das neue Beleuchtungskonzept funktioniert.

Beleuchtungsexperten der Lechwerke (LEW) aus Augsburg haben dafür ein spezielles LED-Konzept entwickelt. Die Umrüstung der Hallenbeleuchtung am Thule Standort amortisiert sich innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren.


LED-Umrüstung halbiert Stromverbrauch
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3.500 Stunden jährlich ist die Hallenbeleuchtung bei Thule in Neumarkt in Betrieb: an 250 Tagen pro Jahr zwischen zehn und vierundzwanzig Stunden. Rund 200 Mitarbeiter fertigen hier Dachboxen und Transportsysteme für Fahrzeuge, die weltweit vertrieben werden. Bisher erhellten rund 1.000 herkömmliche Leuchtstoffröhren zu je 58 beziehungsweise 80 Watt die Werkshalle. Der Betrieb der Leuchten verursachte dabei rund zehn Prozent der Stromkosten am Firmenstandort. Damit soll jetzt Schluss sein.


Lechwerke kooperieren mit niederländischem Unternehmen

LED-Experten der Lechwerke haben in Zusammenarbeit mit Spezialisten für LED-Lichtmanagementsysteme des niederländischen Unternehmens Nedap nun ein besonders energieeffizientes Beleuchtungssystem entwickelt: Die alten Leuchten mit Leuchtstoffröhren wurden durch rund 500 LED- Lichtbandeinsätze mit je 92 Watt Maximalleistung ersetzt und ein intelligentes Lichtsteuerungssystem installiert.


Das sagt der Leiter des Umweltmanagements bei Thule
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„Seit dieser Umrüstung haben wir in unserer Fertigungshalle zu jeder Zeit ideale Lichtverhältnisse. Und wir benötigen dafür nicht einmal halb so viel elektrische Energie wie davor. Der Anteil der Beleuchtungsanlage am Gesamtstromverbrauch liegt nun bei unter fünf Prozent“, resümiert Oswald Firnbach, Leiter Qualitäts- und Umweltmanagement der Thule GmbH Neumarkt.


So funktioniert das Lichtmanagementsystem von Nedap

Zur Einsparung trägt nicht nur die hohe Energieeffizienz der LED- Technik bei, sondern auch die bedarfsgerechte, intelligente Steuerung der Hallenbeleuchtung. Thule nutzt dafür ein Lichtmanagementsystem des Beleuchtungsexperten Nedap: Dafür wurden zusammen mit den LED-Lichtbandeinsätzen Funkmodule installiert, die sich untereinander vernetzen. Zusätzlich wurde die Werkshalle mit Tageslicht- und Bewegungssensoren ausgestattet. Über die miteinander kommunizierenden Funkmodule werden alle relevanten Licht- und Bewegungsinformationen an den zentralen Lichtmanagement-Controller weitergegeben. Eine spezielle Software aktiviert nun, ebenfalls per Funk, die jeweils benötigten Lichtbandsegmente: Gelangt beispielsweise bei Sonnenschein viel natürliches Tageslicht durch die Fensterflächen in die Werkshalle, reduziert die Software die Leistung der LED- Beleuchtung entsprechend. Bei abnehmendem Tageslicht wird die Lichtstärke der einzelnen LED-Segmente stufenlos erhöht – und das in nahezu tageslichtgleicher Lichtfarbe, sodass die Halle jederzeit optimal erhellt ist.

 


Anpassung an den individuellen Lichtbedarf
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Über die Software des Lichtmanagementsystems lässt sich zudem einstellen, welche Helligkeit jeweils in den unterschiedlichen Hallenbereichen erforderlich ist. An Arbeitsplätzen mit hohem Lichtbedarf etwa ist nun eine Ausleuchtung mit bis zu 1.000 Lux programmiert. Zusätzliche Einspareffekte erzielt Thule durch die automatische Abschaltfunktion: Registrieren die Bewegungssensoren, dass ein Hallenbereich über längere Zeit nicht genutzt wird, schaltet das Lichtmanagement die entsprechenden LED-Segmente ab.


Beleuchtungslösung ist zukunftssicher geplant

Mit 92 Watt je Lichtbandeinsatz kann Thule deutlich mehr Lichtleistung abrufen, als aktuell tatsächlich benötigt wird. Das Lichtmanagementsystem nutzt die vorhandene Leistung durchschnittlich nur zu 70 Prozent. Dass die LEW Beleuchtungsexperten trotzdem ein deutlich höheres Lichtangebot verfügbar machen, hat betriebswirtschaftliche Gründe: „Auf diese Weise müssen die LED-Leuchten nicht bis zu ihrer Leistungsgrenze arbeiten und haben eine erheblich längere Lebensdauer. Und die Anschaffungskosten sind kaum höher als bei einer leistungsschwächeren Variante“, sagt Stefan Kerner, Produktmanager LED bei LEW. „Wir konzipieren eine LED- Umrüstung stets so, dass Unternehmen über Jahre hinweg sicher und ausfallfrei arbeiten können.“

 

 

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