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Lechwerke erhöhen Investitionen auf 500 Millionen Euro bis 2024
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Bilanzpressekonferenz

Lechwerke erhöhen Investitionen auf 500 Millionen Euro bis 2024

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LEW-Vorstand Markus-Litpher und Dietrich Demmel. Fotos: LEW/Christina Bleier/Matthaus Eckhart
Von Angelina Märkl

Der Ukraine-Krieg beschleunigt die deutsche Energiewende. Bis 2035 soll die Stromversorgung klimaneutral sein. Wie die LEW-Gruppe diese Herausforderung meistern will und ob Kunden bald mit steigenden Preisen rechnen müssen.

 

„Mehr denn je kommt es jetzt darauf an, den Umbau zu einem klimaneutralen und zukunftssicheren Energiesystem konsequent voranzubringen“, äußert sich Vorstandsmitglied Markus Litpher auf der Jahrespressekonferenz der LEW-Gruppe am Mittwoch.

„Bei allen Unsicherheiten, die durch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine vor uns liegen: Gerade jetzt gilt es, den Umbau des Energiesystems so umfassend und so schnell wie möglich voranzubringen. Es ist eine gewaltige Aufgabe, vor der wir hier stehen. Wir stellen die Weichen, um diesen Kraftakt zu stemmen.“ Das regionale Stromverteilnetz spiele beim Umbau des Energiesystems eine zentrale Rolle – hier speisen die regenerativen Erzeugungsanlagen ein. Ihre Leistung soll sich bis Ende des Jahrzehnts vervielfachen.

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Dies sei im Stromverteilnetz mit umfangreichen Ausbau- und Erneuerungsmaßnahmen sowie einem beispiellosen Anstieg der Investitionen verbunden. Insgesamt plant die LEW-Gruppe das Investitionsvolumen für die Jahre 2022 bis 2024 auf jährlich mehr als 160 Millionen Euro anzuheben– insgesamt also rund 500 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren. Der Schwerpunkt liege dabei auf dem Aus- und Umbau des Stromnetzes. Daneben sind Telekommunikation sowie Projekte für Photovoltaik- und Wärmeanlagen im Fokus.

Die bisherigen Pläne der Bundesregierung sehen vor, dass in Deutschland allein durch Photovoltaik bis 2030 eine Leistung von 200 Gigawatt zur Verfügung stehen soll. Übertragen auf die Region bedeute das, dass sich im LVN-Netzgebiet in den vergangenen 20 Jahren installierte Leistung von aktuell fast 2 Gigawatt in den kommenden acht Jahren auf mehr als 7 Gigawatt erhöhen muss. Grob geschätzt müssen die bestehende Netzinfrastruktur und die Netzkapazitäten des Verteilnetzes innerhalb eines Zeitraums von nur acht Jahren um rund 50 Prozent erweitert werden, erklärt Litpher. „Die Herausforderung ist hinsichtlich Größenordnung und Geschwindigkeit auch in unserer 120jährigen Geschichte ohne Beispiel.“

Angesichts massiv steigender Preise an den Energiemärkten sprach sich LEW-Vorstand Dietrich Gemmel für Entlastungen im Bereich der Steuern und Abgaben aus. „Die Energiekosten steigen auf breiter Front, das können wir nur vorübergehend und in Teilen über unsere Beschaffungsstrategie abfedern. Neben der geplanten Abschaffung der EEG-Umlage sollte über weitere Entlastungsschritte für Verbraucherinnen und Verbraucher nachgedacht werden, etwa durch eine Senkung der Stromsteuern auf das europäische Mindestmaß sowie eine Reduzierung der Umsatzsteuer.“ 

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Bisher sind die Kunden der Lechwerke von den steigenden Preisen an den Energiemärkten kaum getroffen worden. Ob dieStrompreise künftig für die Kundschaft steigen, könne man heute noch nicht sicher sagen, berichtete Gemmel. Durch die Insolvenz von Billiganbietern hat LEW mehr  als 10.000 Kunden in die Ersatzversorgung aufgenommen. Für diese Neukunden wurde kein zweiter höherer Tarif eingeführt. 

Verlässliche Prognosen für dieses Jahr seien aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Volatilität sowie der weltpolitischen Lage derzeit kaum möglich. Aktuell gehe man davon aus, einen Gewinn auf der Höhe des Vorjahres zu erzielen. Der Umsatz der LEW-Gruppe erhöhte sich2021 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro. Grund dafür seien vor allem die gestiegenen Börsenpreise für Strom, erklärte LEW-Vorstand Litpher. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern blieb mit 146 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahreswert. Da lag er bei 149 Millionen Euro. 

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