Arbeitnehmerempfang

Landkreis Dillingen will Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt integrieren

Der 38. Arbeitnehmerempfang im Landkreis Dillingen. Foto: Landratsamt Dillingen a.d.Donau
Bereits zum 38. Mal hat der Landkreis Dillingen zum Arbeitnehmerempfang am Vorabend des 1. Mai eingeladen. Im Zentrum der Veranstaltung stand in diesem Jahr die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt.

Landrat Leo Schrell betonte dabei in seiner Rede, dass eine erfolgreiche Integration von Menschen mit Flucht- und Migrations-Hintergrund einer der zukunftsträchtigsten Prozesse für Unternehmen und die Bürgergesellschaft sei. „Werte unserer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft wie Weltoffenheit, kulturelle Vielfalt, Toleranz und Solidarität werden durch solche Prozesse gestärkt und können durch populistische Tendenzen nicht ausgehöhlt werden“, sagte Schrell.

Dillingen hat sich zum „dynamischen Wirtschaftsstandort“ entwickelt

„Unser Landkreis hat sich in den zurückliegenden Jahren im engen Schulterschluss mit der Wirtschaft sowie den Städten und Gemeinden zu einem starken und dynamischen Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität und hervorragenden Lebensbedingungen und damit außerordentlich gut entwickelt“, stellte der Landrat fest. In diesem Zusammenhang hob Schrell hervor, dass vor allem zufriedene und motivierte Mitarbeiter das wichtigste Kapital eines Unternehmens seien.

Initiative „Jobbörse Migration/Asyl“ für Flüchtlinge

Deshalb unterstrich der Landrat auch die große Bedeutung einer Ausbildung für junge Menschen, die in Deutschland ankommen. Dem stimmte auch Antonie Schiefnetter, Vorsitzende des DGB-Kreises Dillingen, zu. An dieser Stelle warb Schrell für die Initiative landkreisweit ein „Jobbörse Migration/Asyl“ für Flüchtlinge und asylsuchende Menschen einzurichten. Die Idee dazu hatte Georg Schrenk, der Vorsitzende der Unterstützungsgruppe Asyl/Migration Dillingen.

Landrat bittet Unternehmen im Landkreis um Mithilfe

„Auch in unserem Landkreis warten viele junge und hochmotivierte Menschen auf ein Beschäftigungsangebot, um endgültig in unserer Gesellschaft anzukommen und dieser auch wieder etwas zurückgeben zu können“, betonte Schrell und bat die Betriebe im Landkreis, über die Jobbörse Stellen für Voll- und Teilzeitbeschäftigungen, Praktika, Ausbildungsplätze, Minijobs und ähnliches zur Verfügung zu stellen.

Anhand von zwei Beispielen zeigte der Landrat schließlich auf, wie junge Flüchtlinge im Landkreis am Arbeitsmarkt bereits Fuß fassen konnten. So absolviert Alemayehu Blen derzeit eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Kreisklinik St. Elisabeth in Dillingen. Moradi Zafar hat seine Ausbildung zum Bäcker in der Bäckerei Konditorei Wagner in Zusamaltheim bereits erfolgreich abgeschlossen. Unter den Gästen des Empfangs waren neben politischen Mandatsträgern wie MdB Ulrich Lange, MdB Gabriele Fograscher, MdL Georg Winter und MdL Johann Häusler die Vorsitzende des DGB-Kreises Dillingen, Antonie Schiefnetter sowie Vertreter der Gewerkschaften, der Kommunalpolitik und die Ausbilder in den Betrieben.

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Deshalb unterstrich der Landrat auch die große Bedeutung einer Ausbildung für junge Menschen, die in Deutschland ankommen. Dem stimmte auch Antonie Schiefnetter, Vorsitzende des DGB-Kreises Dillingen, zu. An dieser Stelle warb Schrell für die Initiative landkreisweit ein „Jobbörse Migration/Asyl“ für Flüchtlinge und asylsuchende Menschen einzurichten. Die Idee dazu hatte Georg Schrenk, der Vorsitzende der Unterstützungsgruppe Asyl/Migration Dillingen.

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