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„Kinder, wie die Zeit vergeht!“
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Bezirk Schwaben

„Kinder, wie die Zeit vergeht!“

 Geschwister, 1930er Jahre, Foto: Rieser Bauernmuseum Maihingen

Wie es wohl war, vor 100, 200 oder 300 Jahren ein Kind zu sein? Dieser Frage nimmt sich die Familienausstellung „Kinder, wie die Zeit vergeht!“ in Schloss Höchstädt an. 

In der Ausstellung unter dem Motto „Kinder, wie die Zeit vergeht! Vom Kindsein in Schwaben gestern – heute – morgen“ klären die Veranstalter Fragen rund um das Kindsein. Zwischen dem 23. April und dem 6. Oktober findet in den Räumen des Bezirks Schwaben in Schloss Höchstädt die Ausstellung rund um die Kindheit statt. Besucher können herausfinden, wie die Kinder damals gelebt, gespielt und gearbeitet haben, was sich verändert hat und was gleich geblieben ist. Mit vielen historischen Ausstellungsstücken wird die Kindheit unserer Ur-Ur-Ur-Großeltern näher gebracht. „Der historische Kontext schärft den Blick für die heutige Kindheit, lädt zur Rückschau ein und fördert den Austausch der Generationen“, so Bezirkspräsident Jürgen Reichert.

Alle Facetten der Kindheit werden beleuchtet

Die Kindheit unterliegt einem ständigen Wandel der Zeit. Die Vorstellungen davon, wie Kinder sind und wie sie nach Ansicht Erwachsener sein sollten, haben sich über Jahrhunderte hinweg stetig verändert. Die Einstellung der Gesellschaft beeinflusst das Kindsein, diese spiegelt sich in Malerei, Literatur und Mode wider. Eine „kindgerecht“ gestaltete Zeit des Heranwachsens hat sich erst im 18. Jahrhundert entwickelt. Die Gestaltung war von vielen Faktoren abhängig und hing von politischen, kulturellen und geistigen Strömungen der Zeit ab. Auch Wohnort und Status hatten und haben immer noch oft großen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes. Kindheit auf dem Land unterscheidet sich oft von einer Kindheit in der Stadt, genau wie eine Kindheit in Armut oder Reichtum.

Alte Spielzeug-Exponate aus der Region werden ausgestellt

Die Ausstellung vermittelt seinen Besuchern den kindlichen Alltag und zeigt die dazugehörigen Lebensbereiche. Historische Objekte und Bilder stellen plastisch dar, wie die Kindheit früher ausgesehen hat. Die Schau beginnt mit dem Kind im Säuglingsalter und behandelt die Themen Geburt, Säuglingsausstattung, das familiäre Umfeld und die Kleidung. Auch die Geschichten des Kindergartens, der Pädagogik, der Erziehung je nach Geschlecht, der Schule und der Kinderarbeit werden thematisiert. Im Themenbereich Spielzeug liegt das Augenmerk auf den bedeutenden schwäbischen Herstellern Steiff, Märklin und Käthe Kruse. Daneben werden Blechspielzeug und Exponate der Augsburger Puppenkiste ausgestellt.

Umfangreiches Rahmenprogramm bietet Jedem etwas

Große und kleine Besucher werden dazu eingeladen, an zahlreichen Ausprobierstationen die unterschiedlichen Facetten der Kindheit aktiv zu erkunden und mit allen Sinnen zu erleben. „In der Ausstellung darf nicht nur gelesen werden. Es soll vor allem auch mit den Händen „geschaut“ werden“, betont Stefanie Kautz, die die Schau realisiert hat. Die Besucher können mit Hilfe der Kinect Technologie historische Bilder zum Leben erwecken. Bei einem Touchscreen Computerspiel soll Fingerfertigkeit bewiesen werden. Ein Kinderzimmer wartet darauf, wohnlich eingerichtet zu werden. Eine Märklin Eisenbahn dreht ihre Runden, und ein Film lässt Blechspielzeug lebendig werden. Ein gut und gemütlich ausgestatteter Bücherturm lädt zum entspannen ein. Die Ausstellung wird von mehreren Events begleitet: Aktionstage, Kindertheatervorstellungen, verschiedene Führungen und ein Ferienangebot bieten für Jeden etwas Spannendes.

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