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Zieren bald Windräder die Flächen an der A8?
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Bezirk Schwaben

Zieren bald Windräder die Flächen an der A8?

 Windkraftanlagen © mojolo - Fotolia.com

Der Bezirk Schwaben macht den Weg für Windkraft in Schwaben frei und setzt damit ein klares Signal. Schon bald könnten Windräder entlang der A8 in die Höhe ragen. Aber wo sollen die Räder entstehen?

Dem Plan der Marktgemeinden Zusmarshausen und Jettingen-Scheppach, einen Windpark im Landschaftsschutzgebiet „Augsburg – Westliche Wälder“ zu errichten, steht nichts mehr im Wege. Bei einer Sitzung hat der Schwäbische Bezirkstag der Herausnahme von Flächen an der Bundesautobahn 8 zur Windkraftnutzung zugestimmt. Der geplante Windpark im Scheppacher Forst soll 14 Windkraftanlagen umfassen. Von den Trägern öffentlicher Belange, die in den vergangenen Wochen von der Regierung von Schwaben angehört wurden, waren keine grundlegenden Einwendungen gegen eine Windkraftanlage an dieser Stelle gekommen. Allerdings war von einigen ein Zonierungskonzept für das gesamte Landschaftsschutzgebiet empfohlen worden.

Kein Grund zur Sorge

Mit der Entscheidung sprach sich der Bezirk Schwaben für eine schnelle und unbürokratische Umsetzung aus. Man habe sich bereits im vergangenen Jahr bei mehreren Sitzungen mit den Vorgaben zur Energiewende und insbesondere der Thematik von Windparks im Naturpark Augsburg Westliche Wälder auseinandergesetzt. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert machte nun nochmals deutlich: „Alle naturschutzrechtlichen Belange wurden geprüft, der Status als Naturpark bleibt durch die Herausnahme dieser vereinzelten und durch die Autobahnnähe auch vorbelasteten Fläche unberührt“.

Allen Belangen gerecht werden

Ein Zonierungskonzept hält der Bezirk Schwaben für nicht verhältnismäßig. Man diskutiere bislang nur über drei Prozent Flächenanteil am Naturpark. Es sei daher sehr fraglich, warum vereinzelt ein zeit- und kostenintensives Zonierungskonzept gefordert werde. Nachdem bislang kaum Anträge für Windkraft-Anlagen im Bereich des Naturparks vorliegen, wolle der Bezirk Schwaben in Übereinstimmung mit der Regierung von Schwaben eine möglichst unbürokratische Lösung. Auch bei solchen Einzelentscheidungen würden in gleicher Weise natur- und umweltschutzrechtliche Belange geprüft wie bei der „großen Lösung Zonierungskonzept“, allerdings könne auch im Sinne der Energiewende schneller und unbürokratischer entschieden werden. Damit werde man einerseits dem Anliegen,  erneuerbare Energien zu fördern, gerecht, aber ebenso würde allen Belangen des Natur- und Umweltschutzes sachgerecht entsprochen.

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