Einführung des Alternativ-Kennzeichens

Kennzeichen WER bald in den Landkreisen Dillingen und Augsburg zu finden

Landrat Leo Schrell. Foto: Landratsamt Dillingen a.d.Donau
Im Landkreis Dillingen an der Donau wurde das Alternativ-Kennzeichen WER bereits 2013 eingeführt. Ab dem 1. März 2017 kann es auch Landkreis Augsburg als Wunsch-Kennzeichen verwendet werden.

Beide Landkreise wollen so ihren Bürgern attraktive Kennzeichen aus einem jeweils breiten Spektrum anbieten. Dabei werden im Landkreis Augsburg Kennzeichen mit einem Buchstaben von A-Z und den Ziffern 7000 bis 9999 sowie die Kombinationen YA 1 bis YZ 999 vergeben. Darauf haben sich der Augsburger Landrat Martin Sailer und der Dillinger Landrat Leo Schrell verständigt. So soll verhindert werden, dass künftig Kennzeichen doppelt zugeteilt werden. Die für den Landkreis Augsburg reservierten Kennzeichen können künftig im Landkreis Dillingen jedoch nicht mehr vergeben werden.

Landrat gibt dem Wunsch zahlreicher Bürger nach

Dass die Altkennzeichen SMÜ und WER zurückkehren, wurde bereits im Herbst vergangenen Jahres bekannt. Über 2.000 Unterschriften hatten Landrat Martin Sailer von diesem Schritt überzeugt. „Diese Entscheidung habe ich mir sehr lange überlegt und nicht leicht gemacht. Nach wie vor sprechen für mich viele Argumente gegen eine Wiedereinführung. Aber ich möchte meine Augen vor dem Wunsch so vieler Landkreisbürger nicht verschließen und meinen Willen nicht über deren offensichtlich sehr leidenschaftlichen Wunsch stellen“, begründete der Landrat seinen Entschluss damals.

Bundesministerium hat Antrag genehmigt

Zunächst musste eine Genehmigung zur Vergabe von SMÜ-, beziehungsweise WER-Kennzeichen durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingeholt werden. Der Antrag wurde dazu über das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr beim Bundesministerium eingereicht. Nach Genehmigung der Kennzeichen-Gruppen wird sich das Landratsamt mit dem Software-Anbieter und dem hauseigenen IT-Bereich kurzschließen. Diese sind für die Erweiterung der IT-Umgebung sowie die Einspielung der Kennzeichen-Kombinationen mit entsprechenden Revisionen zur Vermeidung von Doppel-Vergaben verantwortlich. Hierzu sind entsprechende Abgleiche mit dem zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts vorzunehmen. Auch der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherer) und das Hauptzollamt als Finanzbehörde zum Einzug der Kfz-Steuer mussten informiert werden.

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Dass die Altkennzeichen SMÜ und WER zurückkehren, wurde bereits im Herbst vergangenen Jahres bekannt. Über 2.000 Unterschriften hatten Landrat Martin Sailer von diesem Schritt überzeugt. „Diese Entscheidung habe ich mir sehr lange überlegt und nicht leicht gemacht. Nach wie vor sprechen für mich viele Argumente gegen eine Wiedereinführung. Aber ich möchte meine Augen vor dem Wunsch so vieler Landkreisbürger nicht verschließen und meinen Willen nicht über deren offensichtlich sehr leidenschaftlichen Wunsch stellen“, begründete der Landrat seinen Entschluss damals.

Bundesministerium hat Antrag genehmigt

Zunächst musste eine Genehmigung zur Vergabe von SMÜ-, beziehungsweise WER-Kennzeichen durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingeholt werden. Der Antrag wurde dazu über das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr beim Bundesministerium eingereicht. Nach Genehmigung der Kennzeichen-Gruppen wird sich das Landratsamt mit dem Software-Anbieter und dem hauseigenen IT-Bereich kurzschließen. Diese sind für die Erweiterung der IT-Umgebung sowie die Einspielung der Kennzeichen-Kombinationen mit entsprechenden Revisionen zur Vermeidung von Doppel-Vergaben verantwortlich. Hierzu sind entsprechende Abgleiche mit dem zentralen Fahrzeugregister des Kraftfahrt-Bundesamts vorzunehmen. Auch der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherer) und das Hauptzollamt als Finanzbehörde zum Einzug der Kfz-Steuer mussten informiert werden.

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