Wiedereinführung Altkennzeichen in Schwabmünchen

SMÜ-Kennzeichen stellt Landkreis Augsburg vor Herausforderungen

Das Landratsamt Augsburg in der Prinzregenten-Str. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Seit dem 1. Februar 2017 wurden rund 2.100 Zulassungs-Anträge für das Altkennzeichen SMÜ gestellt. Wie der Landkreis den Ansturm bewältigen will.

Rückblick: Mit über 2.000 Unterschriften haben die Bürger aus Schwabmünchen im Herbst vergangenen Jahres Landrat Martin Sailer überzeugt: Das Altkennzeichen SMÜ wurde wieder eingeführt. Nun sind die ersten Reservierungen der Kennzeichen möglich.

Der Weg zurück zum Altkennzeichen

Nach dem Antrag der Schwabmünchener im letzten Jahr musste dieser zunächst durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur genehmigt werden. Der Antrag wurde dazu über das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr beim Bundesministerium eingereicht. Daneben musste auch die Software des Landratsamtes sowie der IT-Bereich umgestellt und angepasst werden. Dies war notwendig, um Doppel-Vergaben der Kennzeichen zu vermeiden.

Reservierungen bringen Zulassungsstelle an Kapazitäts-Grenzen

Nach der Bearbeitung dieser Vorab-Aufgaben, muss sich das Landratsamt Augsburg nun mit den Reservierungs-Anträgen der Bürger vor Ort auseinandersetzen. Denn die Wiedereinführung des Altkennzeichens stößt im Landkreis auf großen Anklang. Dabei stellt sie die Zulassungsstelle Schwabmünchen aber vor eine erneute Herausforderung. Vor allem aufgrund der vorhandenen Arbeitsplatz-Kapazitäten kann selbst bei personeller Vollbesetzung nur eine begrenzte Anzahl an Zulassungs-Vorgängen bearbeitet werden. Auch die Brandschutz-Bestimmung, nach der sich nur maximal 25 Personen gleichzeitig in der Zulassungsstelle aufhalten dürfen, führt zu verlängerten Wartezeiten auf Seiten der Bürger.

Anträge können nicht „innerhalb weniger Tage“ bewältigt werden 

„Allein um die jetzt bereits eingegangenen Reservierungen ohne unverhältnismäßig lange Wartezeiten abzuarbeiten, bräuchten wir mehr als zwei Arbeitswochen, wobei der normale Zulassungsbetrieb, der parallel läuft, noch gar nicht mitberücksichtigt ist“, so Marion Koppe, zuständige Geschäftsbereichs-Leiterin. „Wir verfügen weder über die Hardware, noch über die personellen und räumlichen Ressourcen, um den Ansturm von tausenden zusätzlichen Kunden innerhalb weniger Tage zu bewältigen."

So reagiert die Zulassungsstelle auf den Ansturm

Um dem Andrang der Bürger dennoch gerecht werden zu können, informiert das Landratsamt über konkrete Hinweise zum Zulassungs-Prozess. Demnach sollen in den ersten beiden Märzwochen nur diejenigen zum Ummelden erscheinen, die bereits einen festen Termin vereinbart haben. Daneben können kommende Termine für April online eingetragen werden. Außerdem können Bürger auch auf die Hauptgeschäftsstelle der Zulassungs-Behörde nach Gersthofen ausweichen. Auch dort werden Termine zur Ummeldung vergeben. „Ich bitte unsere Kunden ganz dringend, diese Ratschläge zu beherzigen, damit die Freude über das neue SMÜ-Kennzeichen nicht durch stundenlanges Warten getrübt wird“, so Landrat Martin Sailer.

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Nach dem Antrag der Schwabmünchener im letzten Jahr musste dieser zunächst durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur genehmigt werden. Der Antrag wurde dazu über das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr beim Bundesministerium eingereicht. Daneben musste auch die Software des Landratsamtes sowie der IT-Bereich umgestellt und angepasst werden. Dies war notwendig, um Doppel-Vergaben der Kennzeichen zu vermeiden.

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Anträge können nicht „innerhalb weniger Tage“ bewältigt werden 

„Allein um die jetzt bereits eingegangenen Reservierungen ohne unverhältnismäßig lange Wartezeiten abzuarbeiten, bräuchten wir mehr als zwei Arbeitswochen, wobei der normale Zulassungsbetrieb, der parallel läuft, noch gar nicht mitberücksichtigt ist“, so Marion Koppe, zuständige Geschäftsbereichs-Leiterin. „Wir verfügen weder über die Hardware, noch über die personellen und räumlichen Ressourcen, um den Ansturm von tausenden zusätzlichen Kunden innerhalb weniger Tage zu bewältigen."

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Um dem Andrang der Bürger dennoch gerecht werden zu können, informiert das Landratsamt über konkrete Hinweise zum Zulassungs-Prozess. Demnach sollen in den ersten beiden Märzwochen nur diejenigen zum Ummelden erscheinen, die bereits einen festen Termin vereinbart haben. Daneben können kommende Termine für April online eingetragen werden. Außerdem können Bürger auch auf die Hauptgeschäftsstelle der Zulassungs-Behörde nach Gersthofen ausweichen. Auch dort werden Termine zur Ummeldung vergeben. „Ich bitte unsere Kunden ganz dringend, diese Ratschläge zu beherzigen, damit die Freude über das neue SMÜ-Kennzeichen nicht durch stundenlanges Warten getrübt wird“, so Landrat Martin Sailer.

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