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IHK Schwaben: Tipps für Arbeitgeber im Winter
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IHK Schwaben

IHK Schwaben: Tipps für Arbeitgeber im Winter

 Wenn es draußen kalt wird müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf ein paar Punkte achten. Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de
Wenn es draußen kalt wird müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf ein paar Punkte achten. Foto: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Schnee und Eis bringen nicht nur Kälte mit sich, sondern auch gewisse Verpflichtungen für Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber. Hierzu gibt die IHK Schwaben Tipps für beide Sachen.

Dass Auto und Garten für die kalte Jahreszeit winterfest gemacht werden müssen, weiß wohl jeder. Auch für Arbeitgeber gilt es, sich auf die kalte Jahreszeit einzustellen und für den Winterdienst zu sorgen. Zuletzt müssen sich auch Arbeitnehmer auf die eisige Jahreszeit vorbereiten. Die IHK Schwaben gibt Tipps, wie sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber gut gerüstet in den Winter starten – und nicht ins Schleuder geraten.

Laut IHK Schwaben müssen Arbeitnehmer bei allen Witterungen pünktlich sein

Früh morgens genügt ein Blick aus dem Fenster und der Arbeitnehmer weiß: Schneetreiben und Glätte könnten für Stau auf dem Arbeitsweg sorgen. Dann heißt es früher loszufahren, um pünktlich in der Arbeit zu erscheinen. Fährt der Arbeitnehmer nicht früher los, können ihm arbeitsrechtliche Schritte drohen. Denn als Angestellter hat er sich auf die Witterungsverhältnisse einzustellen. In der Praxis werden die meisten Arbeitgeber bei einmaligem Zuspätkommen wohl nicht so streng sein. Sollte der Arbeitnehmer sich jedoch häufiger verspäten, kann das Grund genug für ein Abmahnung sein.

IHK Schwaben zur Temperatur am Arbeitsplatz

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Wenn das Schneetreiben der Verkehr lahmlegt, muss der Arbeitnehmer als pünktlich erscheinen. Doch auch der Arbeitgeber hat wichtige Pflichten zu erfüllen. Er muss für eine allgemein gesundheitlich zuträgliche Temperatur in Arbeitsräumen sorgen. Jedoch gibt es keine eindeutige gesetzliche Vorgabe zur Temperatur am Arbeitsplatz.

IHK Schwaben zu Vorschriften für Arbeitgeber bzgl. Temperatur am Arbeitsplatz

Nur eine allgemein gehaltene Vorschrift hilft dem Arbeitgeber sich zu orientieren. Denn diese besagt, dass Räume, Vorrichtungen und Gerätschaften zur Arbeitsleistung so eingerichtet und unterhalten werden müssen, dass die Arbeitnehmer gegen Gefahr für Leben und Gesundheit soweit geschützt sind. Allerdings nur so weit, wie die „Natur der Dienstleistung es gestattet“. Regelwerke legen fest, welche Temperaturen als geeignet und welche Temperaturen noch als zumutbar gelten. Diese sind abhängig vom körperlichen Einsatz und von der überwiegenden Körperhaltung.

Laut IHK Schwaben müssen Arbeitgeber bestimmte Temperaturen am Arbeitsplatz gewährleisten

Konkret heißt das: Bei beispielsweise mittelschwerer Arbeitsleistung und überwiegendem Stehen und Gehen hat der Arbeitnehmer eine Lufttemperatur von mindestens 17 °C zu erwarten. Diese Vorgaben machen die Arbeitsstätten-Richtlinien. Wenn die vorgeschriebene Temperatur trotz Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten nicht erreicht werden kann, muss der Arbeitgeber nachrüsten. So muss er weitere Maßnahmen nach folgender Rangfolge ergreifen: An erster Stelle stehen die arbeitsplatzbezogenen Maßnahmen wie beispielsweise Heizmatten. Im nächsten Schritt folgen organisatorische Maßnahmen, heißt Aufwärmzeiten für die Arbeitnehmer. Zuletzt sind personenbezogene Maßnahmen zu ergreifen, wie entsprechende Kleidung.

Sonderregeln für Temperatur am Arbeitsplatz laut IHK Schwaben

Der Arbeitnehmer selbst kann auch die Initiative ergreifen und eigene Vorschläge unterbreiten. Besondere Vorschriften gelten für Personen die ihren Arbeitsplatz im Freien haben. Auch Schwangere und stillende Mütter werden nach anderen Vorschriften behandelt.

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