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„Hochwasserschutz für unsere Heimat“ – Dillingen wehrt sich
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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

„Hochwasserschutz für unsere Heimat“ – Dillingen wehrt sich

Landkreis Dillingen stellt sich gegen geplante Flutpolder. Foto: kladu / pixelio.de

Erst sollen Stromtrassen durch die Naturschutzgebiete des Landkreises gebaut werden, jetzt sind auch noch Flutpolder geplant. Doch Dillingen wehrt sich. Zusammen mit dem Bündnis „Hochwasserschutz für unsere Heimat“ soll auch weiterhin gegen das Flutpolderkonzept der Bayerischen Staatsregierung angegangenen werden. Sinnvolle Alternativen seien zu prüfen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die (Versorgungs-) Sicherheit aller ruht auf den Schultern des Landkreises Dillingen. So zumindest fühlt es sich für die Region an. Nachdem der Streit um den Verlauf der Stromtrassen durch den Landkreis noch nicht beendet ist, kommt nun die nächste Hiobsbotschaft. Die Bayerische Staatsregierung sieht ihr Flutpolderkonzept am besten in Dillingen verwirklicht. Doch der Landkreis sieht das anders. Gemeinsam mit dem Bündnis „Hochwasserschutz für unsere Heimat“ stellen sie sich gegen die geplanten Flutpolder.

Umweltministerin Scharf bleibt den Bündnispartnern zu vage

Bei einem Polder handelt es sich um ein von Deichen umgebenes Gebiet nahe Gewässern. Diese soll vor Hochwasser schützen, indem es als Rückhalteraum Wasser aufnimmt, kommt es zu einem entsprechenden überlaufen des Gewässers. Ein kritisches Fazit zogen nun die Bündnisteilnehmer nach den Dialog-Veranstaltungen mit der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf. Unzufriedenheit machte sich dabei breit. Viele Fragen blieben weitestgehend unbeantwortet. Darunter Themen wie der Trinkwasserschutz und der befürchtete Anstieg des Grundwassers. Auch Unsicherheit über die zuverlässige Wirkungsweise der Flutpolder konnten nicht entkräftet werden.

Scharf zu den Fragen und Bedenken der Dialogpartner

Die Ministerin schrieb zu diesen Fragen folgendes: „Interaktionen mit dem Grundwasser sowie Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung werden intensiv betrachtet werden. Sofern eine negative Auswirkung nicht auszuschließen ist, wird man mit der Flutpoldergrenze abrücken, jedoch ist dies erst in weiteren Planungen zu untersuchen. Bis dahin steht der momentane Flächenumgriff für die vorläufige Sicherung.“

Juristische Mittel sollen Landkreis Dillingen von einer weiteren Belastung schützen

MdL Georg Winter schlug daher vor, sich mit Hilfe einer externen wissenschaftlichen und juristischen Begleitung mit den Plänen auseinanderzusetzten. Es sollten ergebnisoffene Untersuchungen von Alternativen zu den jetzigen Polderstandorten eingefordert werden. Die Bündnisteilnehmer betonten zudem, dass die Region bereits seit Jahrzehnten einen enormen Beitrag zum Hochwasserschutz an der Donau leistet. Die vorliegende Planung zum Bau von Flutpoldern sei daher unverhältnismäßig und nicht akzeptabel. „Eine Region allein kann nicht für ganz Bayern den Hochwasserschutz leisten“, erklärten Landrat Leo Schrell, die Stimmkreis-Abgeordneten Georg Winter und Wolfgang Fackler sowie die sechs Bürgermeister der betroffenen Regionen.

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