Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG / Volksbank Günzburg eG

Fusion von RVB Dillingen-Burgau und VB Günzburg

Foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

Zwei Genossenschaftsbanken aus der Region planen in diesem Jahr eine Fusion: die Raiffeisen-Volksbank (RVB) Dillingen-Burgau eG und die Volksbank (VB) Günzburg eG. In den Gremien der beiden Banken sollen im Juni 2014 die Beschlüsse zur „Bankenehe“ gefasst werden.

Die Aufsichtsräte der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG und Volksbank Günzburg eG haben sich bereits über die Fusion geeinigt. In den kommenden Wochen sollen nun die insgesamt 642 Mitglieder der beiden Vertreterversammlungen in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. Im Juni diesen Jahres sollen dann die abschließenden Beschlüsse zur Fusion gefasst werden. Die rechtliche Fusion würde dann nach dem Umwandlungsgesetz rückwirkend zum 01.01.2014 erfolgen. Die technische Fusion, sprich die Zusammenführung der Buchungssysteme beider Banken, würde im Herbst diesen Jahres stattfinden.

Es kommt zusammen, was zusammen gehört

Es „kommt nun zusammen, was zusammen gehört“, so Ingo Eberhardt, Vorstandssprecher der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG. Die Fusion sei ein wichtiger Schritt, um die genossenschaftliche Organisation in der Region noch besser aufzustellen, erklärt Günzburger Vorstandssprecher Johann Mayer. An insgesamt fünf Orten sind die beiden Genossenschaftsbanken doppelt oder mehrfach vertreten: Günzburg, Burgau, Lauingen, Bubesheim und Reisensburg. Laut Alexander Jall, stellvertretender Vorstandssprecher der RVB Dillingen-Burgau, muss nun die Chance genutzt werden, den innergenossenschaftlichen Wettbewerb zu beseitigen. „Wir können damit erhebliche Kostenpotenziale ausschöpfen, ohne dass wir uns aus der Fläche zurückziehen“, so Stefan Bosch, Vorstand bei der RVB Dillingen-Burgau.

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Zeitpunkt für Fusion mit VB Günzburg ideal

Die RVB Dillingen Burgau eG entstand im Jahr 2013 durch Fusion der Genossenschaftsbanken aus Dillingen und Burgau. „Wir sind natürlich nach einem Jahr noch am Zusammenwachsen. Deshalb ist die Fusion mit der Volksbank Günzburg in diesem Jahr der ideale Zeitpunkt – die Strukturen sind noch nicht verfestigt. Alle drei Partner können sich sehr gut einbringen“, erklärt Vorstandsmitglied Rainer Hönl. Bei beiden Banken werden in absehbarer Zeit insgesamt vier Vorstandsmitglieder in den Ruhestand gehen, aus diesem Grund wäre die Fusion auch hier von Vorteil. Nach der Zusammenführung würde sich auch hier die Möglichkeit von Synergiepotenzialen bieten.

Verwaltung der drei Hauptstellen

Der Vorstand soll bis zum altersbedingten Ausscheiden von Ingo Eberhardt, Ernst Fandrich, Rainer Hönl und Johann Mayer aus sechs Personen bestehen. Diese sollen jeweils zu zweit an je einem Hauptstandort präsent sein. „Wir gewinnen dadurch eine wichtige Zeit zur Zusammenführung, die wir auch brauchen“, so Eberhardt. Der Aufsichtsrat soll zunächst aus allen 17 Mitgliedern beider bisheriger Gremien bestehen und erst schrittweise reduziert werden. „Bei den Verhandlungen, auch mit den Aufsichtsräten, stand bereits das Ziel der ‚neuen‘ Bank im Mittelpunkt und nicht die Herkunft aus der einen oder anderen“, erläutert Mayr. Die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank, Vera Feustle, soll Vorsitzende des Gremiums werden.

Umsetzung des Konzepts erfolgt nach Zustimmung

Das Ziel der Fusion sei eine weitere Spezialisierung und damit Verbesserung. „Damit wir uns am Markt weiter so erfolgreich wie in den letzten Jahren entwickeln können“, so Hönl. In insgesamt sechs Veranstaltungen werden die Vorstände den Vertretern im Detail Rede und Antwort stehen. Die Umsetzung der gemeinsamen Bank kann erst nach Zustimmung der Mitgliedervertreter erfolgen. Sowohl die Vorstände als auch die Aufsichtsräte zeigen sich hier sehr zuversichtlich. „Die demokratische Entscheidung liegt aber bei den Eigentümern der beiden Banken“, betont Eberhardt.

Kundennähe bleibt erhalten

Die Kundennähe am Markt wird durch die Geschäftsstellen erhalten bleiben. „Die Kundennähe auf allen Kommunikationswegen der heutigen Zeit ist unser wichtigster Wettbewerbsvorteil. Ihn gilt es zu erhalten“, erklärt Jall. Aus diesem Grund stehen die Geschäftsstellen, mit Ausnahme der Mehrfachvertretungen im Zusammenhang mit der Verschmelzung, nicht zur Diskussion. Deshalb sei „Kompetenz vor Ort erhalten und ausbauen“ ein weiteres Schlagwort in den Gesprächen gewesen.

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Die Aufsichtsräte der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG und Volksbank Günzburg eG haben sich bereits über die Fusion geeinigt. In den kommenden Wochen sollen nun die insgesamt 642 Mitglieder der beiden Vertreterversammlungen in den Entscheidungsprozess mit einbezogen werden. Im Juni diesen Jahres sollen dann die abschließenden Beschlüsse zur Fusion gefasst werden. Die rechtliche Fusion würde dann nach dem Umwandlungsgesetz rückwirkend zum 01.01.2014 erfolgen. Die technische Fusion, sprich die Zusammenführung der Buchungssysteme beider Banken, würde im Herbst diesen Jahres stattfinden.

Es kommt zusammen, was zusammen gehört

Es „kommt nun zusammen, was zusammen gehört“, so Ingo Eberhardt, Vorstandssprecher der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG. Die Fusion sei ein wichtiger Schritt, um die genossenschaftliche Organisation in der Region noch besser aufzustellen, erklärt Günzburger Vorstandssprecher Johann Mayer. An insgesamt fünf Orten sind die beiden Genossenschaftsbanken doppelt oder mehrfach vertreten: Günzburg, Burgau, Lauingen, Bubesheim und Reisensburg. Laut Alexander Jall, stellvertretender Vorstandssprecher der RVB Dillingen-Burgau, muss nun die Chance genutzt werden, den innergenossenschaftlichen Wettbewerb zu beseitigen. „Wir können damit erhebliche Kostenpotenziale ausschöpfen, ohne dass wir uns aus der Fläche zurückziehen“, so Stefan Bosch, Vorstand bei der RVB Dillingen-Burgau.

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Zeitpunkt für Fusion mit VB Günzburg ideal

Die RVB Dillingen Burgau eG entstand im Jahr 2013 durch Fusion der Genossenschaftsbanken aus Dillingen und Burgau. „Wir sind natürlich nach einem Jahr noch am Zusammenwachsen. Deshalb ist die Fusion mit der Volksbank Günzburg in diesem Jahr der ideale Zeitpunkt – die Strukturen sind noch nicht verfestigt. Alle drei Partner können sich sehr gut einbringen“, erklärt Vorstandsmitglied Rainer Hönl. Bei beiden Banken werden in absehbarer Zeit insgesamt vier Vorstandsmitglieder in den Ruhestand gehen, aus diesem Grund wäre die Fusion auch hier von Vorteil. Nach der Zusammenführung würde sich auch hier die Möglichkeit von Synergiepotenzialen bieten.

Verwaltung der drei Hauptstellen

Der Vorstand soll bis zum altersbedingten Ausscheiden von Ingo Eberhardt, Ernst Fandrich, Rainer Hönl und Johann Mayer aus sechs Personen bestehen. Diese sollen jeweils zu zweit an je einem Hauptstandort präsent sein. „Wir gewinnen dadurch eine wichtige Zeit zur Zusammenführung, die wir auch brauchen“, so Eberhardt. Der Aufsichtsrat soll zunächst aus allen 17 Mitgliedern beider bisheriger Gremien bestehen und erst schrittweise reduziert werden. „Bei den Verhandlungen, auch mit den Aufsichtsräten, stand bereits das Ziel der ‚neuen‘ Bank im Mittelpunkt und nicht die Herkunft aus der einen oder anderen“, erläutert Mayr. Die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank, Vera Feustle, soll Vorsitzende des Gremiums werden.

Umsetzung des Konzepts erfolgt nach Zustimmung

Das Ziel der Fusion sei eine weitere Spezialisierung und damit Verbesserung. „Damit wir uns am Markt weiter so erfolgreich wie in den letzten Jahren entwickeln können“, so Hönl. In insgesamt sechs Veranstaltungen werden die Vorstände den Vertretern im Detail Rede und Antwort stehen. Die Umsetzung der gemeinsamen Bank kann erst nach Zustimmung der Mitgliedervertreter erfolgen. Sowohl die Vorstände als auch die Aufsichtsräte zeigen sich hier sehr zuversichtlich. „Die demokratische Entscheidung liegt aber bei den Eigentümern der beiden Banken“, betont Eberhardt.

Kundennähe bleibt erhalten

Die Kundennähe am Markt wird durch die Geschäftsstellen erhalten bleiben. „Die Kundennähe auf allen Kommunikationswegen der heutigen Zeit ist unser wichtigster Wettbewerbsvorteil. Ihn gilt es zu erhalten“, erklärt Jall. Aus diesem Grund stehen die Geschäftsstellen, mit Ausnahme der Mehrfachvertretungen im Zusammenhang mit der Verschmelzung, nicht zur Diskussion. Deshalb sei „Kompetenz vor Ort erhalten und ausbauen“ ein weiteres Schlagwort in den Gesprächen gewesen.

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