Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG / Volksbank Günzburg eG

Bankenehe: RVB Dillingen-Burgau und VB Günzburg

Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG und Volksbank Günzburg eG schließen sich zusammen. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Fusion der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG und der Volksbank Günzburg eG ist beschlossene Sache. Eine große Mehrheit auf beiden Seiten sprach sich für den Zusammenschluss aus. Die neue Bank wird „VR-Bank Donau-Mindel eG“ heißen.

von Konrad Dreyer, Online-Redaktion

Nachdem die Mitgliedervertreter der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG bereits mit 88,4 Prozent für die Fusion mit der Volksbank Günzburg eG stimmten, wurde der Zusammenschluss nun auch von der anderen Seite bestätig. 96,9 Prozent der Vertreterversammlung der Volksbank eG stimmten mit „Ja“. Damit ist die Banken-Ehe beschlossene Sache. Insgesamt 126 von den anwesenden 130 Vertretern stimmten in Günzburg für die Fusion. Als oberstes Gremium der Genossenschaft machten sie damit den Weg zur rechtlichen und technischen Umsetzung des Projekts frei. Bis zum Herbst dieses Jahres soll der Vorgang abgeschlossen sein. Die neue Bank wird nun „VR-Bank Donau-Mindel eG“ heißen.

Namensfindung als gelebte Wirtschaftsdemokratie

Die Namensänderung war aufgrund der Rückmeldungen von Vertretern, Mitgliedern und Kunden in Abstimmung der Gremien beider Banken vorgenommen worden. Ursprünglich war „VR-Bank Günzburg-Dillingen-Burgau eG“ geplant. „Doch sowohl die Länge der Firmenbezeichnung als auch die Aneinanderreihung der Städtenamen erwiesen sich als eher problematisch“, erklärte Ingo Eberhardt, der designierte Vorstandssprecher der neuen Bank in einem Pressegespräch. Alexander Jall, künftig stellvertretender Vorstandssprecher ergänzt: „Man sieht daran auch, dass unsere Rechtsform als Genossenschaft gelebte Wirtschaftsdemokratie bedeutet. Die Eigentümer gestalten und bestimmen den Namen der Bank mit.“

Drei gleichberechtigte Hauptstandorte

Klargestellt wurde dabei auch nochmal, dass es künftig drei gleichberechtige Hauptstandorte geben wird – unabhängig vom juristischen Sitz, der in Dillingen bleiben wird. Johann Mayr, künftig ebenfalls stellvertretender Vorstandssprecher, verdeutlicht dies: „An allen drei Hauptgeschäftsstellen in Günzburg, Burgau und Dillingen werden alle Bank-Dienstleistungen und -produkte für unsere Privat- und Firmenkunden angeboten. Für die Kunden gibt es in dieser Hinsicht keine Änderungen durch die Fusion. Eine Zentralisierung findet nur in den internen Bereichen statt. Hier werden die Abteilungen an den drei Hauptstellen angesiedelt, so dass die bestehenden Gebäude und Kapazitäten wie bisher gut ausgelastet sind.“

Größte Genossenschaftsbank in den Landkreisen Günzburg und Dillingen

Die VR-Bank Donau-Mindel eG hat 68.000 Kunden mit einem Kundenvolumen von 1.506 Millionen Euro. Betreut werden die Kunden von 247 Mitarbeitern in 36 Geschäftsstellen. Damit ist die VR-Bank Donau-Mindel eG die größte Genossenschaftsbank in den beiden Landkreisen Günzburg und Dillingen. 30 Auszubildende sind derzeit bei der Bank beschäftigt.

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Nachdem die Mitgliedervertreter der Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG bereits mit 88,4 Prozent für die Fusion mit der Volksbank Günzburg eG stimmten, wurde der Zusammenschluss nun auch von der anderen Seite bestätig. 96,9 Prozent der Vertreterversammlung der Volksbank eG stimmten mit „Ja“. Damit ist die Banken-Ehe beschlossene Sache. Insgesamt 126 von den anwesenden 130 Vertretern stimmten in Günzburg für die Fusion. Als oberstes Gremium der Genossenschaft machten sie damit den Weg zur rechtlichen und technischen Umsetzung des Projekts frei. Bis zum Herbst dieses Jahres soll der Vorgang abgeschlossen sein. Die neue Bank wird nun „VR-Bank Donau-Mindel eG“ heißen.

Namensfindung als gelebte Wirtschaftsdemokratie

Die Namensänderung war aufgrund der Rückmeldungen von Vertretern, Mitgliedern und Kunden in Abstimmung der Gremien beider Banken vorgenommen worden. Ursprünglich war „VR-Bank Günzburg-Dillingen-Burgau eG“ geplant. „Doch sowohl die Länge der Firmenbezeichnung als auch die Aneinanderreihung der Städtenamen erwiesen sich als eher problematisch“, erklärte Ingo Eberhardt, der designierte Vorstandssprecher der neuen Bank in einem Pressegespräch. Alexander Jall, künftig stellvertretender Vorstandssprecher ergänzt: „Man sieht daran auch, dass unsere Rechtsform als Genossenschaft gelebte Wirtschaftsdemokratie bedeutet. Die Eigentümer gestalten und bestimmen den Namen der Bank mit.“

Drei gleichberechtigte Hauptstandorte

Klargestellt wurde dabei auch nochmal, dass es künftig drei gleichberechtige Hauptstandorte geben wird – unabhängig vom juristischen Sitz, der in Dillingen bleiben wird. Johann Mayr, künftig ebenfalls stellvertretender Vorstandssprecher, verdeutlicht dies: „An allen drei Hauptgeschäftsstellen in Günzburg, Burgau und Dillingen werden alle Bank-Dienstleistungen und -produkte für unsere Privat- und Firmenkunden angeboten. Für die Kunden gibt es in dieser Hinsicht keine Änderungen durch die Fusion. Eine Zentralisierung findet nur in den internen Bereichen statt. Hier werden die Abteilungen an den drei Hauptstellen angesiedelt, so dass die bestehenden Gebäude und Kapazitäten wie bisher gut ausgelastet sind.“

Größte Genossenschaftsbank in den Landkreisen Günzburg und Dillingen

Die VR-Bank Donau-Mindel eG hat 68.000 Kunden mit einem Kundenvolumen von 1.506 Millionen Euro. Betreut werden die Kunden von 247 Mitarbeitern in 36 Geschäftsstellen. Damit ist die VR-Bank Donau-Mindel eG die größte Genossenschaftsbank in den beiden Landkreisen Günzburg und Dillingen. 30 Auszubildende sind derzeit bei der Bank beschäftigt.

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