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Fusion zweier Genossenschaftsbanken
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Raiffeisenbank Burgau eG/Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG

Fusion zweier Genossenschaftsbanken

 Die Raiffeisenbank Burgau eG und Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG wollen fusionieren, Foto: fotolia.de

„Stark in eine gemeinsame Zukunft“ starten die beiden Genossenschaftsbanken Raiffeisenbank Burgau eG und Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG. Die beiden Banken wollen 2013 fusionieren, ob es soweit kommt ist aber noch unklar.

Der Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft der Raiffeisenbank Burgau eG und der Raiffeisen-Volksbank Dillingen eG ist groß. Die beiden Banken planen noch in diesem Jahr zu fusionieren. Zwar sind sich die Aufsichtsräte und Vorstände der Genossenschaftsbanken über diesen Schritt einig, doch der „Bankenehe“ müssen auch die Mitglieder zustimmen. Insgesamt 278 Mitglieder beider Vertreterversammlungen werden in den kommenden Wochen in den Entscheidungsprozess mit einbezogen. Die Beschlüsse zur Fusion der Genossenschaftsbanken sollen in den Gremien der beiden Banken im Juni 2013 gefasst werden.

Bestens auf die Zukunft vorbereitet

Bei einem gemeinsamen Pressegespräch informierten die vier Vorstände über die Ergebnisse der geführten Gespräche, die Ausgangsposition und die Zukunftserwartungen beider Häuser sowie das Zielbild der gemeinsamen Bank, die „Raiffeisen-Volksbank Dillingen-Burgau eG“ heißen soll. „Nachdem wir Genossenschaftsbanken seit dem Ausbruch der Finanzkrise die Gewinner am Bankenmarkt in jeglicher Hinsicht sind, aufgrund der dauerhaften Niedrigzinsen aber in den kommenden Jahren deutlich zurück gehende Erträge erwarten, wollen wir heute aus der Position der Stärke heraus handeln und selbst das Heft in die Hand nehmen!“, äußerte der Burgauer Vorstandsvorsitzende Ingo Eberhardt. Ebenso sehen dies die Dillinger Kollegen. Vorstandssprecher Alexander Jall: „Im Mittelpunkt steht: Wir wollen die Qualität zum Nutzen der Mitglieder und Kunden erhalten und weiter verbessern, und das bei größtmöglicher Prozesseffizienz. Und dabei sind wir mit unseren heutigen Betriebsgrößen einfach an unsere Grenzen gestoßen.“ Der Burgauer Vorstand Stefan Bosch ergänzt: „Durch ausufernde regulatorische Vorschriften werden wir kleineren Institute überproportional getroffen: Diese Aufgaben können wir gemeinsam besser und einfacher bewältigen.“

Eine gute Ergänzung

Die Vorstände, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Genossenschaftsbanken kennen sich auf verschiedenen Projekten. Bereits seit Jahren arbeite man erfolgreich und vertrauensvoll zusammen. „Diese Erfahrung hat bei den bisherigen Gesprächen sehr geholfen, die deshalb und aufgrund der vergleichbaren Größe beider Häuser absolut auf Augenhöhe, partnerschaftlich und zielgerichtet verlaufen sind.“ erklärt Rainer Hönl, Vorstand der Dillinger Bank. Man habe einfach festgestellt, dass sich die Banken ideal ergänzen können. Nach der Fusion sind 19.200 Personen Mitglieder der neuen Bank. Die Kundenzahl steigt auf 39.000. Für die 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es zunächst eine Beschäftigungsgarantie geben. Ziel der beiden Genossenschaftsbanken ist es, keine Stellen abzubauen, sondern eine weitere Spezialisierung und damit Verbesserung anzustreben.

Vorerst vier Vorstände

Für beide Banken ist die Frage nach dem neuen Vorstand im Falle einer Fusion klar. Bis zum altersbedingten Ausscheiden von Rainer Hönl und Ingo Eberhardt in einigen Jahren, soll der Vorstand der neuen Bank aus vier Personen bestehen. Diese werden jeweils zu zweit an beiden Hauptstandorten präsent sein. „Wir gewinnen dadurch eine wichtige Zeit zur Zusammenführung beider Häuser, die wir auch brauchen“, so Eberhardt. Die jeweils jüngeren Kollegen Stefan Bosch und Alexander Jall sollen in dieser Zeit ihren Dienstsitz von Burgau nach Dillingen und umgekehrt verlegen.

Mehr Aufsichtsräte zu Beginn

Ähnlich wie bei den Vorständen wird es sich auch im Aufsichtsrat verhalten. Anfangs soll dieser aus allen 14 Mitgliedern beider bisherigen Gremien gebildet werden. Erst später soll er sukzessive reduziert werden. „Bei den Verhandlungen, auch mit den Aufsichtsräten, stand bereits das Ziel der ‚neuen` Bank im Mittelpunkt und nicht die Herkunft aus der einen oder anderen“, schildert Bosch die Gesprächsatmosphäre.

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