Landratsamt Dillingen

Freistaat fördert Bau und Erwerb von Wohneigentum stärker

Landrat Leo Schrell. Foto: Landratsamt Dillingen
Der Freistaat Bayern hat neue Anreize für den Bau und Erwerb von Wohneigentum geschaffen. So sollen mehr Antragssteller eine Förderung erhalten. Dillinger Landrat Leo Schrell begrüßt die Änderungen.

Einkommensgrenzen wurden zwischenzeitlich den allgemeinen Lohnsteigerungen angepasst und deutlich erhöht. Für ein junges Ehepaar mit zwei Kindern beispielsweise gilt nunmehr eine Einkommensgrenze beim Bruttofamilieneinkommen von 78.000 Euro anstelle von bisher 62.000 Euro.

Mehr Antragssteller sollen eine Förderung erhalten

Die Kappungsgrenze (Differenzbetrag zwischen Nettoeinkommen und erforderlichem Mindestbetrag zur Lebensführung) für die Bewilligung eines staatlichen Baudarlehens wurde von bisher 30 Prozent auf 50 Prozent erhöht. Damit sollen mehr Antragsteller die Möglichkeit haben, eine Förderung aus diesem Programmbereich zu bekommen. Das Staatliche Baudarlehen ist mit 0,5 Prozent zu verzinsen. Bei Neubau ist es mit ein Prozent und beim Zweiterwerb mit zwei Prozent zu tilgen.

Auch ein Kinderzuschuss wird bewilligt

Mit der Genehmigung eines staatlichen Baudarlehens wird auch ein Kinderzuschuss bewilligt. Dieser wird mit Wirkung vom 15. August 2018 von bisher 2.500 Euro je Kind auf 5.000 Euro je Kind verdoppelt. Der Kinderzuschuss kann als Ersatz für fehlendes Eigenkapital verwendet werden. Damit wird eine weitere Familienkomponente für Schwellenhaushalte mit niedrigerem Einkommen etabliert.

Für den Zweiterwerb gibt es einen Zuschuss

Neu eingeführt wird außerdem ein ergänzender Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten für den Zweiterwerb. Dieser Zuschuss ist ausschließlich in der Kombination mit dem Staatlichen Baudarlehen möglich. Ziel des ergänzenden Zuschusses ist es, neue Eigentümer und Selbstnutzer, insbesondere Familien, für den Zweiterwerb von bereits bestehenden Familienheimen und Eigentumswohnungen zu gewinnen und damit einen wichtigen Beitrag zum Flächensparen zu leisten. Der ergänzende Zuschuss soll auch gewährt werden, wenn das erworbene Gebäude durch einen Neubau ersetzt wird. Gleiches gilt, wenn ein Neubau auf einer Konversionsfläche oder innerörtlichen Brachfläche errichtet wird.

Mietwohnungen werden so freigemacht

Ziel der Neuerungen ist es, dass die Menschen Wohneigentum schaffen. Besonders Familien sollen sich Wohneigentum leisten können. Dadurch sollen auch Mietwohnungen für den Wohnungsmarkt frei gemacht werden. Landrat Leo Schrell rät Bauwerbern deshalb, sich wegen der Inanspruchnahme einer Förderung beim Landratsamt Dillingen frühzeitig beraten zu lassen.

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Mehr Antragssteller sollen eine Förderung erhalten

Die Kappungsgrenze (Differenzbetrag zwischen Nettoeinkommen und erforderlichem Mindestbetrag zur Lebensführung) für die Bewilligung eines staatlichen Baudarlehens wurde von bisher 30 Prozent auf 50 Prozent erhöht. Damit sollen mehr Antragsteller die Möglichkeit haben, eine Förderung aus diesem Programmbereich zu bekommen. Das Staatliche Baudarlehen ist mit 0,5 Prozent zu verzinsen. Bei Neubau ist es mit ein Prozent und beim Zweiterwerb mit zwei Prozent zu tilgen.

Auch ein Kinderzuschuss wird bewilligt

Mit der Genehmigung eines staatlichen Baudarlehens wird auch ein Kinderzuschuss bewilligt. Dieser wird mit Wirkung vom 15. August 2018 von bisher 2.500 Euro je Kind auf 5.000 Euro je Kind verdoppelt. Der Kinderzuschuss kann als Ersatz für fehlendes Eigenkapital verwendet werden. Damit wird eine weitere Familienkomponente für Schwellenhaushalte mit niedrigerem Einkommen etabliert.

Für den Zweiterwerb gibt es einen Zuschuss

Neu eingeführt wird außerdem ein ergänzender Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der förderfähigen Kosten für den Zweiterwerb. Dieser Zuschuss ist ausschließlich in der Kombination mit dem Staatlichen Baudarlehen möglich. Ziel des ergänzenden Zuschusses ist es, neue Eigentümer und Selbstnutzer, insbesondere Familien, für den Zweiterwerb von bereits bestehenden Familienheimen und Eigentumswohnungen zu gewinnen und damit einen wichtigen Beitrag zum Flächensparen zu leisten. Der ergänzende Zuschuss soll auch gewährt werden, wenn das erworbene Gebäude durch einen Neubau ersetzt wird. Gleiches gilt, wenn ein Neubau auf einer Konversionsfläche oder innerörtlichen Brachfläche errichtet wird.

Mietwohnungen werden so freigemacht

Ziel der Neuerungen ist es, dass die Menschen Wohneigentum schaffen. Besonders Familien sollen sich Wohneigentum leisten können. Dadurch sollen auch Mietwohnungen für den Wohnungsmarkt frei gemacht werden. Landrat Leo Schrell rät Bauwerbern deshalb, sich wegen der Inanspruchnahme einer Förderung beim Landratsamt Dillingen frühzeitig beraten zu lassen.

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